Ordnung ist das halbe Leben

Feature | 14. April 2004 von admin 0

„Ich wollte auf Knopfdruck wissen, was ich in meiner Warenwirtschaft verbucht habe“, sagt Jurriaan Hovis, Eigentümer der Handelsfirma Carbones. Kurz zuvor hatte Hovis erst ein 1.300 Mitarbeiter zählendes Unternehmen an eine kanadische Banken-Gruppe verkauft. Nach der Neugründung von Carbones, die einerseits mit Eisen handelt und als zweites Standbein Management-Beratung in den aufstrebenden Ländern Osteuropas anbietet, wollte Hovis von Anfang an seine Warenwirtschaftssysteme mit der neuesten Software ausstatten – und auf Knopfdruck Bescheid wissen, welche Waren im Bestand sind. Die Ordnung im System habe SAP Business One gebracht. „Ich kann es mir als neu gegründetes Unternehmen nicht leisten, hinterherzuhinken“, sagt der Carbones-Chef.

Eiserner Erfolgsfaktor Warenwirtschaft

Neben den Büromöbeln war die Warenwirtschaft für Hovis das wichtigste Investment beim Neustart seines Unternehmens im Januar 2003. Die Fragestellung „Wie viel Ware liegt auf Lager?“ – das A und O für einen Warenhändler, der internationale Geschäfte betreibt, um über eine stichtagsbezogene Lagerhaltung allzeit lieferbereit zu sein – konnte durch SAP Business One gelöst werden. Beim Handel von Roheisen geht es um Prozesse, bei denen laufend hohe Beträge sowohl im Einkauf als auch im Verkauf zu verbuchen sind. Außerdem müssen die Geschäfte kreditversichert, Transportkosten sowie die Verzollung abgerechnet werden. „SAP Business One ermöglicht es außerdem, in drei Währungen abzurechnen“, sagt Helmut Hochberger, der mit seinem Unternehmen b1Consulting (b1) die Lösung eingeführt hat. Permanent über die Situation im eigenen Betrieb Bescheid zu wissen klingt logisch, ist aber in der Praxis selbst beim Einsatz modernster Informationstechnologie nicht immer eine Selbstverständlichkeit. „In der alten Firma hatte ich auch eine moderne Warenwirtschaft. Dennoch war das System zu umständlich, schwer zu durchschauen, und ich hatte das Gefühl, nicht die neuesten Daten zu besitzen“, sagt Hovis. Zusätzliche Erschwernisse waren bisher auch die schnelle Erlernbarkeit des Programms für neu eintretende Mitarbeiter. Für den grenzüberschreitenden Einsatz war das Programm nur bedingt brauchbar.

Ordentliche Geschäfte

SAP Business One ist für Carbones und seine nur vier Mitarbeiter starke Belegschaft die passende Lösung, mit der von Anfang an die „richtige Ordnung“ geschaffen wurde. „Ordnung ist das halbe Leben, das habe ich mit dem Einsatz von SAP Business One erreicht“, sagt Carbones-Chef Hovis. Binnen vier Wochen war das System eingeführt, die Mitarbeiter mit dem Programm vertraut und das System auch für den produktiven Einsatz zu nutzen. Die unterschiedlichen Währungen können dabei mühelos in der Warenwirtschaft integriert werden. Ein Detail, das im internationalen Warenhandel unverzichtbar sei und nicht mit jedem Programm abzubilden ist, wie Hovis versichert. Das aus insgesamt zehn Modulen bestehende Programm ermöglicht außerdem eine sprachlich flexible und gestaltungsfreie Dokumentenerstellung. „Die Belegbearbeitung konnte dank SAP Business One sehr stark, aber auch sehr einfach angepasst werden“, sagt b1-Geschäftsführer Hochberger. Somit konnte das Kalkulationsschema von Carbones in der Auftragsabwicklung abgebildet werden. Damit können auch die verschiedenen Ein- und Ausgangsbelege einfach zu einem Deal zusammengefasst werden. Mit dem Report-Generator konnte ein Soll-Ist-Vergleich einfach umgesetzt werden. Künftigen Erweiterungen, die durch die Expansion des Betriebes notwendig werden, blickt Hovis gelassen entgegen. Durch den modularen Aufbau und die sprachliche Flexibilität kann SAP Business One auch international eingesetzt werden. Und das zu Kosten, die auch kalkulierbar sind, ist der Carbones-Chef überzeugt.

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