Partnerschaft sichert Erfolg

Feature | 8. Dezember 2004 von admin 0

Die Straton IT-Consulting AG mit Hauptsitz in Limburg bietet ihren Kunden komplette IT-Lösungen aus einer Hand: Software, Entwicklung, Plattformen und Support. Denn Paketlösungen zu kalkulierbaren Kosten sind im SMB-Markt in der Regel von entscheidender Bedeutung für den Geschäftserfolg.
Das Unternehmen vertreibt als IBM-Business-Partner schon länger iSeries-Systeme und Speicherprodukte und arbeitet zusätzlich eng mit Intel und Citrix zusammen. Nachdem die strategische Entscheidung getroffen war, künftig auch kleinere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung zu betreuen, suchte der Dienstleiter einen neuen Softwarepartner. „Die Wahl ist auf SAP gefallen“, so Thomas Kolb, Vertriebsleiter bei Straton, „weil der Walldorfer Konzern Kompetenz, Know-how und großes Potenzial vereint.“ In Kolbs Augen ist dies der Garant für eine kontinuierliche Produktweiterentwicklung. Unterstützt wurde die Entscheidung durch die offene Architektur der SAP-Lösungen, die sich in diesem Punkt deutlich von Produkten anderer Anbieter unterscheiden. Und natürlich spielte auch die geografische Nähe zur SAP-Zentrale in Walldorf eine nicht unbedeutende Rolle. Seit Januar 2003 vertreibt Straton als Sales- und Service-Partner SAP Business One. Im Dezember 2003 wurde das Unternehmen von SAP in den Rang eines Solution-Partners erhoben.

Ein erfolgreicher Start

Nach Beginn der SAP-Business-One-Partnerschaft im Januar 2003 rechnete der Vertriebsleiter mit ersten Vertragsabschlüssen frühestens ab April. Doch schon von der CeBIT im Februar, wo sich Straton auf dem SAP-Stand präsentierte, kam das Unternehmen mit acht unterschriebenen SAP-Business-One-Verträgen zurück.
Bereits im ersten Geschäftsjahr als SAP Business Partner konnte Straton 32 SAP-Business-One-Verträge abschließen. Für 2004 peilt das Unternehmen 50 neue Projekte mit der kleinsten SAP-Lösung an.
Laut Thomas Kolb lohnt sich die Investition in eine Partnerschaft mit einem größeren Anbieter. Dies zeigen die guten Erfahrungen, die Straton in der Vergangenheit mit IBM gemacht hat. Große Partner wie SAP vermitteln den mittelständischen Kunden ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens. „Die Partnerschaft mit SAP spiegelt zudem die Qualität unserer Leistungen wider – sie ist eine Art Gütesiegel“, so Kolb weiter.
Für ihn ist SAP Business One aufgrund kurzer Implementierungszeiten und der einfachen kundenspezifischen Anpassung die perfekte Lösung für den SMB-Markt. So können Kunden die Datenbank mit Hilfe von Standardfunktionalitäten erweitern – laut Kolb ein wichtiger Faktor im SMB-Geschäft. Die einfache Handhabung und eine durchgängige Struktur über unterschiedliche Arbeitsbereiche hinweg reduzieren den Schulungsaufwand auf ein Minimum.

Neue Märkte erschließen

Die Umsätze mit SAP Business One sind einer der stärksten Wachstumsmotoren für Straton. Aus diesem Grund konzentriert sich das Unternehmen sowohl auf die Entwicklung von Zusatzlösungen für SAP Business One als auch auf die Akquise neuer Kunden im SMB-Markt. Straton hat bereits zwei solcher Erweiterungen (Add-Ons) entwickelt – eine für die Modebranche und eine für Firmen, die über ein großes Produktportfolio verfügen. Speziell im Einzel- und Großhandel sowie in der Konsumgüter-, Metall- und Automobilindustrie sehen die Limburger großes Wachstumspotenzial für diese Add-Ons. Kolb hofft zudem, dass mit künftigen Versionen von SAP Business One auch die Tür zu anderen Märkten und Branchenlösungen aufgestoßen werden. Das Unternehmen, das zurzeit am Aufbau eines Netzwerks rund um die installierte SAP-Business-One-Partnerbasis arbeitet, bietet diese Add-Ons auch seinen Partnern zum Kauf an. In Europa kooperiert Straton mit 50 Unternehmen – alle Kontakte wurden über SAP geknüpft.

Partnerschaft – ein Vorteil für alle

Die SAP-Partnerschaft ist laut Kolb für alle Beteiligten ein Gewinn: „Von der Zusammenarbeit profitieren alle Seiten: SAP setzt Lizenzen ab, wir bekommen ein Beratungshonorar. Und der Kunde gewinnt, wenn wir seine Probleme effizient lösen.“
Die Mitarbeiter von Straton „sehen die Fokussierung auf SAP-Lösungen als neue Herausforderung und bedürfen keiner großen Motivation. Sie haben engen Kontakt zur Entwicklungsabteilung und zum Support von SAP und arbeiten gerne mit den Walldorfern zusammen“, beschreibt Kolb die seiner Meinung nach fruchtbare Beziehung zu SAP.
„Bei SAP ist immer jemand erreichbar, wenn wir technischen Support benötigen“, erklärt er weiter. Und auch die Unterstützung im Marketing- und Vertriebsbereich sei sehr umfangreich. Dank der gründlichen SAP-Schulungen sei die Zertifizierung der Mitarbeiter problemlos vonstatten gegangen, berichtet Kolb. Die Online-Schulungen seien hilfreich, einfach und schnell. Und das Partnerportal liefert eine Fülle von Informationen zu SAP Business One und zu neuen Releases. Alles in allem also gute Voraussetzungen, um auch in Zukunft erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Derek Davis

Derek Davis

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