SAP veröffentlicht PEPPOL-konforme E-Rechnungserweiterung zur Kommunikation mit Unternehmen

Als einer der ersten Anbieter von Geschäftssoftware schafft SAP die Grundlage zur elektronischen Rechnungsstellung an Behörden nach dem sicheren PEPPOL-Standard (Pan-European Public Procurement OnLine).

Das Walldorfer Unternehmen stellt Kunden hierzu eine cloudbasierte Lösung zu Verfügung, die sich einfach und ohne hohe Kosten in das bestehende SAP-ERP-System integrieren lassen soll. Unternehmen können sogenannte XRechnungen dank PEPPOL-Konformität dann direkt aus ihrem SAP-System über das Verwaltungsportal des Bundes an die Empfängersysteme in der Bundesverwaltung zu senden.

Elektronische Rechnungen nach dem neuen Rechnungsdatenstandard XRechnung

Das E-Rechnungsgesetz setzt die Vorgaben der EU-Richtlinie 2014/55/EU in nationales Recht um und regelt den Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen durch öffentliche Auftraggeber. Ab dem 27. November 2018 sind alle Bundesministerien und Verfassungsorgane verpflichtet, den Eingang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen nach dem neuen Rechnungsdatenstandard XRechnung zu gewährleisten. Für die übrigen Behörden des Bundes gilt die Regelung entsprechend ab dem 27. November 2019.

„Im Rahmen der neuen Gesetzgebung baut das BMI zusammen mit dem BMF einen zentralen Rechnungseingang im Verwaltungsportal des Bundes als zentralen Eingangspunkt für XRechnungen und auch für CEN-konforme Rechnungen an den Bund auf. Eine Nachnutzung durch Bundesländer und deren Kommunen ist möglich. Konkrete Verhandlungen mit einzelnen Bundesländer haben bereits begonnen“, sagt Dr. Stefan Werres, Projektleiter E-Rechnung Bund beim BMI. Fred Kellermann, der Co-Projektleiter E-Rechnung aus dem BMF fügt an: „Es freut uns zu sehen, dass die Umstellung auf Rechnungsstellerseite durch Lösungen von Unternehmen wie SAP frühzeitig für einen reibungslosen Übergang realisiert wird, so dass die gesetzlichen Fristen eingehalten werden können.“

„Als stetiger Innovationstreiber hat die SAP eine Lösung für ihre Kunden entwickelt, die bereits heute den PEPPOL-Standard erfüllen kann und die E-Rechnungsstandards unterstützt, die ab November 2020 für alle Rechnungssteller an öffentliche Auftraggeber des Bundes verpflichtend sein werden“, sagt Susanne Diehm, Leiterin Public Services & Healthcare, Mitglied der Geschäftsleitung SAP Deutschland SE & Co. KG. „Der neue Standard kann diverse Vorteile bieten, von denen unsere Kunden somit schon heute profitieren können: Neben einem großen Einsparpotenzial durch gestraffte und effizientere Prozesse unterstützt die Lösung bei der Verringerung des manuellen Aufwands. Ebenso können sich Medienbrüche vermeiden lassen.“

Weitere Presseinformationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @SAPdach.

Ansprechpartner für die Presse:

Dana Rösiger, +49 6227 763900, dana.roesiger@sap.com, CET

Pressebereich im SAP News Centerpress@sap.com