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Musikbusiness im IT-Format

Feature | 16. Mai 2017 von SAP News 40

SAPs Entertainment Team und die Popakademie Baden-Württemberg arbeiten gemeinsam an der Entwicklung innovativer Software-Lösungen für die Musikbranche.

Im Rahmen eines dreimonatigen Projekts kooperiert SAP zum ersten Mal mit Studierenden der Popakademie. In dem Projekt wird ein Prototyp eines innovativen Lösungsansatzes im Bereich „Audio- und Videostreaming“ sowie ein entsprechendes Geschäftsmodell entwickelt.

Die Kooperation ist in die so genannte Projektwerkstatt der Popakademie in Mannheim eingebettet und stellt im Rahmen des betriebswirtschaftlichen Bachelorstudiengangs „Musikbusiness“ ein praxisorientiertes Ausbildungselement dar. Es geht neben dem regulären Vorlesungsbetrieb vor allem um praxisnahes, selbstständiges Arbeiten der Studierenden unter einer bestimmten Zielvorgabe.

Die Projektteilnehmer erhalten Einblicke in die Arbeit des Software-Unternehmens und haben die Chance, aktiv an der Entwicklung von Innovationen mitzuwirken. Dabei werden Lösungsvorschläge erarbeitet und Anwendungsszenarien durchgespielt. Durch die Arbeit im Team und die Umsetzung des realen Projektauftrags erlangen die Studierenden entscheidende Schlüsselqualifikationen, die für eine erfolgreiche Tätigkeit im heutigen Arbeitsleben wichtig sind. Lehrinhalte aus dem Vorlesungsbereich werden durch die unmittelbare Umsetzung in die Praxis gefestigt. „Die Unterstützung von Nachwuchsprojekten liegt uns und der SAP sehr am Herzen – und gerade in dem Bereich von Entertainment können wir Emotionen wecken und junge Menschen für IT und Software begeistern“, so Holger Neuert, Solution Management Sport & Entertainment bei SAP.

Design Thinking zur Entwicklung von Visionen

Den Kick-off des Projekts markierte ein eintägiger Design-Thinking-Workshop bei der SAP Anfang April 2017. Daran nahmen nicht nur die Studierenden und Projektleiter teil, sondern auch SAP-Mitarbeiter aus den Bereichen Sport & Entertainment sowie SAP Hybris Marketing. „Es erstaunte und überraschte mich, wie schnell die Projektteilnehmer die Kundenbedürfnisse verstanden und mit ihrem kreativen Vorgehen, neue Ideen und Lösungen erarbeitet haben“, so Neuert.

Zwei weitere Workshops zu den Themen „Vision und User Story Map“ und „Business Model Innovation“ runden das Projekt ab. Methodisch wird das Projekt von Dr. Tobias Schimmer aus dem Bereich Design Thinking und Business Model Innovation bei SAP begleitet, der zudem aktiver Dozent an der Universität Mannheim ist. „Durch die Vernetzung von SAP-Branchenwissen und -Technologien sowie Branchenvertretern und Studenten können mit den richtigen Methoden in sehr kurzer Zeit großartige Lösungen entstehen“, erklärt Schimmer.

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Der Verlauf des Projekts wurde mittels agiler Projektmethoden geplant, Zwischenergebnisse in kurzen Abständen iteriert und erste Ideen für Prototypen entwickelt und mit Kunden validiert, unter anderem auf dem Future Music Camp, ein Tagungsformat an der Popakademie rund um spannende Zukunftsthemen der Musikwirtschaft. „Bei uns spielt die Ausbildung in digitalen Themen schon seit Jahren eine wichtige Rolle. Im Projekt mit SAP können unsere Studierenden das theoretisch Erlernte in einem reellen Projekt umsetzen und so ihre Expertise als Bindeglied zwischen SAP und Musikbranche einbringen“, sagt Steffen Geldner, Projektmanager Digital Innovation der Popakademie Baden-Württemberg.

Künftige Kooperation

Das Projekt schließt Anfang Juli 2017 mit zwei Präsentationen ab: Zum einen werden die Studierenden ihre Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation einem Prüfungsgremium an der Popakademie Baden-Württemberg vorstellen – und werden dafür benotet – zum anderen wird eine Ergebnispräsentation für interessierte Mitarbeiter im SAP-Hauptquartier in Walldorf stattfinden.

Die Kooperation geht inzwischen schon über das Anfangsprojekt hinaus: SAP präsentierte im Rahmen eines Leitvortrags beim Future Music Camp neuste Technologien des „Connected Venue“, die das Fan-Erlebnis rund um eine Veranstaltung steigern. Ebenfalls ist die Popakademie dabei, in das Hochschulnetzwerk „SAP University Alliances“ aufgenommen zu werden.

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