Bestens verbunden in Down Under

Feature | 3. Mai 2012 von Jacqueline Prause 0

Stromversorger Powercor nutzt Afaria um seine 500 Mobilgeräte zu betreuen. (Foto: Bavaria Film)

Erst seit kurzem setzt Powercor Afaria von SAP ein, um die mobilen Endgeräte seiner Außendienstmitarbeiter zu verwalten. Doch schon jetzt hat der Stromversorger die Anzahl der so betreuten Geräte von 50 auf 500 gesteigert und neue Geschäftsprozesse eingeführt, mit denen er die Außendienstteams effektiv koordinieren kann.

Nun plant Powercor bereits einen weiteren Ausbau seines Mobilgeräte-Programms. Alan King, Leiter des Bereichs Field Mobile Applications bei Powercor, ist überzeugt, dass Afaria für diese Strategie die richtige Unterstützung bietet: „Durch Afaria sind unsere Prozesse konsistent und unsere Mitarbeiter wirklich mobil. Unser Team kann sich darauf verlassen, dass alle Geräte auf dem neuesten Stand sind und zuverlässig funktionieren.“

Dem Versorger mit Sitz in Melbourne gehören die Strommasten, Leitungen und Anlagen, die 1,1 Millionen Kunden im Großraum Melbourne und im mittleren und westlichen Victoria mit Energie versorgen. Oberstes Ziel des Unternehmens ist es, ein stabiles, zuverlässiges und störungsfreies Stromnetz zu betreiben.

Seine Außendienstmitarbeiter hat Powercor mit den widerstandsfähigen Mobilgeräten Motorola MC 75 und MC 75a ausgestattet. Diese Geräte spielen eine entscheidende Rolle bei der aktuellen Einführung von intelligenten Zählern, der Anlageninspektion und dem Fehlermanagement (mehr über den Einsatz von Afaria bei Powercor erfahren Sie in diesem Video).

Damit seine Daten sicher auf die firmeneigenen Mobilgeräte übermittelt und dort gespeichert werden, entschied sich Powercor für Afaria, die Lösung für das Mobilgeräte-Management im Unternehmen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war, dass Afaria sowohl die Sicherheitsanforderungen des Unternehmens unterstützt als auch die praktischen Anforderungen einer mobilen Belegschaft.

Von Melbourne aus versorgt Powercor über 1,1 Millionen australische Kunden mit Strom. (Foto: Bavaria Film)

Nachdem Afaria implementiert wurde, konnte Powercor sein Mobilgeräte-Netzwerk massiv ausweiten. (Foto: Bavaria Film)

Intelligente Stromzähler für alle

Powercor baut sein Mobilgeräte-Programm auch deshalb so schnell aus, weil das Unternehmen gesetzlich verpflichtet ist, bis Ende 2013 1,2 Millionen intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meters, bei allen Stromkunden im Bundesstaat Victoria zu installieren. Victoria ist weltweit einer der ersten Orte, an denen Stromkunden flächendeckend mit intelligenten Zählern ausgestattet werden. Das Programm läuft bereits seit zweieinhalb Jahren; 600.000 Smart Meters wurden inzwischen installiert.

Die umfassenden Außendiensteinsätze bei Powercor und die hohen Anforderungen an Geräte- und Datensicherheit machen Afaria zur idealen Lösung, um die Einführung der neuen Zählertechnologie zu unterstützen. „Vor dem Einführungsprojekt hatten wir weniger als 50 Geräte mit Afaria in Betrieb. Durch das Projekt sind jetzt fast 300 Geräte hinzugekommen“, so King.

Von Hochhäusern bis zu einsamen Berggipfeln

Eine der wesentlichen Herausforderungen für Powercor liegt in der Vielfalt seines geografischen Einzugsgebiets. Melbourne ist dicht besiedelt und geprägt von Hochhäusern und urbanen Strukturen. Doch auch gering bevölkerte ländliche Regionen mit Gebirgszügen und großen offenen Flächen werden von Powercor versorgt.

Für King und sein Team bedeutet das, dass die im Außendienst eingesetzten Geräte zuverlässig über längere Zeiträume hinweg funktionieren müssen – ohne Support in greifbarer Nähe. Nach Kings Erfahrung sind die wichtigsten Eigenschaften von Afaria seine Zuverlässigkeit und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für die Mobilgeräte von Powercor. Laut King kann sein Team ein Gerät innerhalb von 10 Minuten vorbereiten (was früher ein manueller Aufwand von zwei bis drei Stunden war) und es 200 bis 300 km ins Landesinnere schicken, ohne dass die Performance darunter leidet. Das Team ist sogar in der Lage, Daten von Mobilgeräten im Außendienst abzurufen und Probleme per Fernwartung zu lösen. Auch die Übertragung von Dateien von über 2 MB ist mit Afaria kein Problem.

Das Team kann zudem Support über die Remote-Verbindung bereitstellen und Softwareupgrades planen und verwalten. Auch Softwareupdates und neue Geschäftsprozesse oder Verbindungen können auf die Geräte im Außendienst gespielt werden, selbst wenn sie sich in abgelegenen Gebieten mit schlechtem 3G-Empfang befinden. Die Außendienstmitarbeiter bringen die Geräte selten zur Wartung in die Zentrale, außer wenn Hardware ersetzt werden muss. „Afaria ist für uns hilfreich, da wir die Softwareupdates automatisiert auf die Geräte übertragen können”, so King. „Es wäre für mich einfach nicht machbar, ein Netzwerk wie das Unsere zu verwalten und circa 500 Geräte bei jeder Softwareinstallation zu aktualisieren – mal ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Nachteilen und den Ausfallzeiten für die Anwender unserer zentralen Geschäftsprozesse.“

Australien plant bis Ende 2013 bei den Stromkunden im Bundesstaat Victoria 1,2 Millionen intelligente Zähler zu installieren. (Foto: Bavaria Film)

Powercor findet es einfach, Mitarbeitern beizubringen wie das System funktioniert. (Foto: Bavaria Film)

Mehr Geräte, mehr Prozesse, minimale Wartung

Zwei der Faktoren, mit denen Afaria bei Powercor überzeugt, sind der minimale Wartungsaufwand und die hohe Benutzerfreundlichkeit. Laut King ist der Administrationsaufwand sehr gering – er benötigt nur etwa 0,5 Vollzeitäquivalente für die Verwaltung von über 500 Geräten. „Dieses Produkt ist mit verschiedenen Betriebssystemen kompatibel. Das erleichtert unser Leben um einiges“, erklärt er und fügt hinzu: „Es war auch sehr einfach, andere im Umgang mit dem System zu schulen. Durch den Produktsupport von Sybase und jetzt auch von SAP hat das Produkt zudem hohe Sichtbarkeit im Unternehmen erlangt.“

Powercor hat den Einsatz von Afaria vor kurzem auch auf die iPhones und iPads der Firma ausgedehnt. Diese werden ebenfalls für Geschäftsprozesse im Außendienst verwendet, zum Beispiel für das Erstellen von Prozessabläufen oder die Inspektion von Umspannwerken. King erklärt: „Afaria bietet viel Funktionalität für iOS-Produkte und hebt sich gerade in diesem Punkt von der Konkurrenz ab. Im Moment haben wir ein kleines Kontingent an iOS-Geräten, die wir mit Afaria verwalten, in Zukunft sollen es jedoch in allen Unternehmensbereichen mehr werden. Die Funktionalität übertrifft bei weitem alle Wettbewerbsprodukte, die uns bekannt sind.“

King ist sehr optimistisch, was das Mobilgeräte-Programm bei Powercor betrifft – vor allem wegen der soliden Leistung von Afaria. Abschließend meint er: „Die Implementierung von Afaria war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, zumal sich die Investition innerhalb kürzester Zeit amortisiert hat.“

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