Produktion mit BEAS und SAP Business One im Griff

Feature | 16. Juli 2003 von admin 0

BEAS umfasst die Angebots- und Auftragsabwicklung in kleineren und mittelständischen Fertigungsunternehmen. Die Zusatzmodule der Fertigung und Kostenrechnung greifen dem Pforzheimer Softwarehersteller und SAP Channel Partner zufolge auf die betriebswirtschaftlichen Standards von SAP Business One zurück und sollen Flexibilität, Kostentransparenz und Terminsicherheit sicherstellen.
Die Module beinhalten unter anderem die Verwaltung der Fertigungsaufträge, Vor- und Nachkalkulation, Kapazitätsplanung und Materialwirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt von Weber Datentechnik liegt in der Kostenrechnung und Kalkulation. „Hier bieten wir mit unserer Prozesskalkulation und unserer Betriebsabrechnung wichtige Bausteine zur Führung eines Fertigungsunternehmens“ sagt Jochen Clemens, Managing Director bei Weber Datentechnik. Die Kalkulation weise eine Voll- und Grenzkostenkalkulation aus und zeige die Deckungsbeitragskennzahlen (DB in Prozent zum Nettoerlös, DB pro Stunde) auf. Die Betriebsabrechnung werde durch eine Maschinenstundensatzrechnung ergänzt, so Clemens weiter. Damit seien Kunden in der Lage, für jede einzelne Maschine oder einen Arbeitsplatz einen Stundensatz zu Voll- und Grenzkosten zu ermitteln. Sie hätten daher sehr gute Grundlagen für die Vor- und Nachkalkulation.

Anpassung an SAP Business One

Die Bedienerführung in den Modulen von BEAS hat Weber Datentechnik an SAP Business One angeglichen. So werde in allen Teilen (Stammdaten, Fertigungsauftrag, Vor- und Nachkalkulation) die Erzeugnisstruktur angezeigt. Der Benutzer müsse nicht das Programm wechseln, um Arbeitsgänge und Stücklistenpositionen (Baugruppen und Teile) in die Strukturen einzufügen. Die Stücklisten könnten je nach Konstruktionsfortschritt ergänzt werden und Materialbedarfe würden sofort neu ausgewiesen. Damit könnten die Benutzer auf die jeweils aktuellsten Daten zugreifen.
Noch in einem anderen Punkt hat Weber Datentechnik seine Zusatzmodule an SAP Business One angepasst. Da die Lösung ein international ausgerichtetes System sei, habe man in BEAS Mehrsprachenfähigkeit integriert. Der Benutzer könne in einen Lernmodus schalten, der Fremdsprachenbegriffe erfasst und sofort mit der neuen Sprachversion arbeiten.
Ausdrucke werden nach Angaben des Softwareherstellers mit Crystal Reports erstellt. So könnten insbesondere die Ausdrucke der Fertigungsaufträge, Laufkarten und andere Auswertungen von den Benutzern laufend ergänzt oder verändert werden. Da das System auf der Microsoft Datenbank SQL 2000 läuft, könnten Anwender, ob in der Auftragserfassung, in der Produktion, im Controlling oder im Einkauf, stets auf alle Daten im System zurückgreifen. Dies wird dem Pforzheimer Softwarehersteller zufolge bei der Gestaltung der Angebotsdrucke, Auftragsbestätigungen und Fertigungspapiere von den Anwendern sehr gut angenommen.
Mit SAP Business One und den Zusatzmodulen BEAS steht laut Weber Datentechnik den Kunden ein integriertes Gesamtsystem zur Verfügung, dessen Einführungszeiten zwischen 6 und 15 Tage liegen und das laut Clemens bei den Anwendern “sehr gut akzeptiert wird.” Je nach Komplexität der vom Kunden gewünschten Module kostet BEAS den Herstellerangaben zufolge zwischen 5.000 und 16.000 Euro.

Weitere Informationen:

www.beas.de

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