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Programmierkenntnisse für über 430.000 junge Afrikaner und Geflüchtete im Nahen Osten

Newsbyte | 30. November 2016 von SAP News 0

Über 430.000 Jugendliche in 30 Ländern Afrikas und vier Ländern des Nahen Ostens nahmen bei der Africa Code Week und der Refugee Code Week 2016 der SAP SE teil.

Dies übertraf bei weitem die Erwartungen der Organisatoren. Die beiden Initiativen leisten dem strategischen Ziel der SAP Vorschub, jungen Menschen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie in der digitalen Wirtschaft erfolgreich sein können. Für Afrika ist das Ziel, bis 2025 mehr als 20.000 Lehrer auszubilden und mehr als fünf Millionen junge Menschen mit grundlegenden Programmierkenntnissen auszustatten. Dies wird auf lange Sicht dazu beitragen, den Fachkräftemangel der ITK-Branche (ITK = Informationstechnologie und Telekommunikation) der Region abzumildern, was wiederum  ein kritischer Erfolgsfaktor für Wirtschaftswachstum und Frieden ist. Dies ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Vision der SAP, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern.

Die Africa Code Week (ACW) wurde 2015 als Teil der Initiative der SAP gestartet, die mit sozialem Investment nachhaltiges Wachstum in Afrika vorantreiben möchte. ACW beschreibt die Geschichte von hunderten von Schulen, Lehrern, Ministern, Gemeindezentren, Programmierklubs, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Non-Profit-Unternehmen, die gemeinsam die größte ITK-Bildungsinitiative ins Leben riefen, die jemals auf dem afrikanischen Kontinent stattfand. Hauptpartner sind unter anderem das Cape Town Science Centre und das Galway Education Centre. Strategische Partner sind die UNESCO, Google, das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und viele andere. Ihre gemeinsame Anstrengung führte dazu, dass 427.000 Jugendliche aus 30 Ländern trainiert wurden und so das ursprüngliche Ziel von 150.000 Schülern bei weitem überschritten wurde. Die Kurse fanden vom 15. bis zum 23. Oktober statt und wurden von SAP und mehr als 100 Partnern durchgeführt. Um die Nachhaltigkeit der Initiative sicherzustellen, werden nach Beendigung der Code Week mehr als 6.000 Ausbilder weitere Programmierkurse anbieten.

Inspiriert durch den Erfolg der Africa Code Week, setzte die SAP die Refugee Code Week als Hauptpfeiler ihres Flüchtlingshilfsprogramms auf, um jungen Geflüchteten jobrelevante ITK-Kenntnisse zu vermitteln. Sie war zudem eine Reaktion auf den Aufruf des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Obama, der globalen Flüchtlingskrise entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit dem UNHCR, dem Galway Education Center und einem Netzwerk von über 30 lokalen und internationalen Partnern, erhielten mehr als 10.000 geflüchtete und einheimische Kinder und Jugendliche in Ägypten, Jordanien, dem Libanon und der Türkei die Möglichkeit, ITK-Kenntnisse zu erlernen. Insbesondere die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen erwarb jobrelevante Kompetenzen, wie Web-Programmierung oder den Einsatz der Mittelstandslösung SAP Business One.

 

Den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, ist eine der größten Herausforderungen der Flüchtlingskrise des Nahen Ostens. Programmierkenntnisse können jungen Menschen helfen, eine Anstellung zu bekommen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die aussichtsreichsten Kursteilnehmer nahmen an einem viermonatigen Intensivkurs des Partners RBK teil. Dies führte bei fast allen Absolventen zu einer Anstellung bei lokalen Unternehmen.

Über die Refugee Code Week hinaus bieten hunderte von Lehrern, Eltern und Erziehern Onlinekurse an, um das Training in Gemeinden und an Universitäten weiterzuführen. Dies erweitert die Reichweite der Initiative und ermöglicht den Zugang zu digitalen Kompetenzen für die jungen Menschen der Gastländer.

Detailergebnisse sehen Sie in den Info Grafiken der Africa Code Week und der Refugee Code Week.

Mehr Informatinen erhalten Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sap4good.

Anpsrechpartner für die Presse:

Bettina Wunderle, +49 7544 970 538, bettina.wunderle@sap.com, CET

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