Roadmap für Finanzsektor

Feature | 22. August 2011 von Heather McIlvaine 0

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Mobile Anwendungen, SAP HANA, E-Invoicing und mehr (Foto: Fotolia)

Die weltweite Finanzkrise wirkt sich auf den Finanzsektor aus und wird lange nachwirken. Kursschwankungen, Margendruck, Regulierungszunahme und Risikobewusstsein sind die neuen Herausforderungen, denen die Branche gegenübersteht. Gleichzeitig nimmt die Komplexität im Finanzsektor aufgrund von Globalisierung und neu eingeführten Technologien seit einiger Zeit zu.

SAP bietet den Unternehmen eine Roadmap, mit denen sie diese Herausforderungen angehen können. Die Roadmap für die Finanzbranche hat drei Ziele im Blick: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und effektives Risikomanagement, finanzielle Erwartungen der Interessengruppen zu übertreffen sowie bessere Dienstleistungen zu reduzierten Kosten bereitstellen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die SAP-Lösungen vor, mit denen sich diese Zielsetzungen umsetzen lassen.

SAP HANA zeigt, wo das Geld ist

Auf der SAPPHIRE NOW in Orlando kündigte Martin Naraschewski, Strategic Marketing Director bei SAP, für dieses Jahr die Einführung zweier Innovationen an, die den Finanzsektor mit In-Memory-Analysen versorgen werden.

Eine Release macht es möglich, das Modul SAP Controlling Profitability Analysis (COPA) auf der In-Memory-Software SAP HANA auszusetzen. Mit COPA können Unternehmen Geschäftsinformationen aus unterschiedlichen Bereichen wie Vertrieb, Materialwirtschaft, und Produktion analysieren. Die Auswertungen liefern umfassende Informationen, die mit der normalen Finanzberichterstattung nicht gewonnen werden. Mit der Anwendung lassen sich weit mehr Daten in erheblich kürzerer Zeit analysieren.

Die zweite Innovation ist eine neue Lösung, die SAP Cash and Liquidity Management innerhalb von SAP ERP erweitert. Sie nutzt SAP HANA, um bessere Barmittelprognosen zu ermöglichen. Dies erfolgt durch Auswertung größerer Datenmengen und einer Drill Down-Navigation.

BusinessObjects EPM 10.0 im Finanzsektor

Die neueste Version von SAP BusinessObjects EPM bringt dem Finanzsektor viele Vorteile. Neueinsteigern bietet BusinessObjects EPM 10.0 eine Reihe neuer Analysefunktionen für die Planung, so auch für den Bankensektor. Die Lösungen sind vorkonfiguriert und decken Geschäftssituationen für viele Branchen ab.

SAP BusinessObjects EPM 10.0 verbessert zudem BusinessObjects Notes Management und BusinessObjects Disclosure Management und hilft bei der Erstellung von Finanzabschlüssen. Die Erweiterungen in diesen Bereichen automatisieren die Erfassung von Textinformationen und Zahlen aus den Unternehmensdaten und beziehen diese Informationen in den Finanzabschluss mit ein. BusinessObjects EPM 10.0 bietet außerdem eine Kollaborationsfunktion. So können mehrere Kollegen am selben Projekt arbeiten und den Status der anderen einsehen.

Die jüngste Version von BusinessObjects EPM umfasst zudem einheitliche Benutzungsoberflächen, eine brandneue Anwendungsumgebung und – wichtiger noch – eine bessere Einbindung in die SAP Business Suite. Die Integrationskomponente Finanzmanagement versorgt die EPM-Suite mit mehr Planungs- und Konsolidierungsfunktionen.

Weitere Neuheiten

Eine weitere Innovation für den Finanzsektor ist im operativen Bereich gegeben. Mit der SAP-Software Shared Service Framework lassen sich Informationen zwischen einem typischen Interaction Center, dem Finanzwesen und sogar der Personalwirtschaft austauschen. Call-Center-Mitarbeiter können zwischen unterschiedlichen Anwendungen hin- und herspringen und dennoch in derselben Anwendungsoberfläche arbeiten.

Dieses Jahr wird SAP auch zwei Mobilanwendungen für die Finanzbranche auf den Markt bringen: eine mobile Zahlungsgenehmigung und eine mobile Spesenabrechnung.

Darüber hinaus hilft die E-Invoicing-Technologie den Unternehmen bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Durch einen schnelleren und besseren Datenaustausch lassen sich Zeit und Geld einsparen. Wie im Juni dieses Jahres berichtet, bietet SAP eine E-Invoicing-Anwendung von Crossgate als Lösungserweiterung an. Lesen Sie auch den Artikel „E-Invoicing ans andere Ende der Welt“.

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