SAP: 18 % Wachstum bei Softwarelizenzumsatz für 2005

Pressemitteilung | 25. Januar 2006 von SAP News 0

WalldorfDie SAP AG hat am Mittwoch die vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das
Geschäftsjahr 2005 veröffentlicht.

Gesamtjahr 2005

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz stieg im Gesamtjahr 2005 um 18 % gegenüber dem Vorjahr
    auf 2,78 Mrd. € (2004: 2,36 Mrd. €). Mit diesem Ergebnis hat SAP den für
    2005 gegebenen Ausblick übertroffen. Das Unternehmen war von einem Wachstum von 12-14
    % ausgegangen. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der
    Softwarelizenzumsatz um 15 %.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 13 % gegenüber dem Vorjahr auf 8,51 Mrd.
    € (2004: 7,51 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1
    wuchs der Gesamtumsatz um 12 %.
  • Der Softwarelizenzumsatz in den USA erhöhte sich um 31 % gegenüber dem
    Vorjahr auf 820 Mio. € (2004: 625 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der
    Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in den USA um 28 %.
  • In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) stieg der Softwarelizenzumsatz
    um 8 % auf 1,39 Mrd. € (2004: 1,29 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der
    Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 7 %. In Deutschland war der
    Softwarelizenzumsatz auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.
  • Der Softwarelizenzumsatz in der Region APA (Asien/Pazifik) erhöhte sich um 25 %
    gegenüber dem Vorjahr auf 363 Mio. € (2004: 289 Mio. €). Ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in der
    Region APA um 22 %. In Japan erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz um 6% auf 122 Mio.
    €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der
    Softwarelizenzumsatz in Japan um 8 %.

Marktanteile

  • Auf Grund des erneut starken Wachstums bei den Softwarelizenzumsätzen hat die SAP
    im Vergleich mit ihrer Peer Group2, 3 weitere Marktanteile weltweit und in den USA
    gewonnen. Der Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihrer Peer Group2 erreichte 62 % Ende
    2005 (auf der Basis des Softwareumsatzes in vier rollierenden Quartalen). Dies entspricht
    einem Anstieg von 2 Prozentpunkten gegenüber dem dritten Quartal 2005 und 7
    Prozentpunkte gegenüber dem vierten Quartal 2004. In den USA lag der Marktanteil der
    SAP im Vergleich zu ihrer Peer Group3 bei 47 % Ende 2005 (auf der Basis des
    Softwareumsatzes in vier rollierenden Quartalen). Das entspricht einem Anstieg von 3
    Prozentpunkten gegenüber dem dritten Quartal 2005 und 10 Prozentpunkte gegenüber
    dem vierten Quartal 2004.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg im Gesamtjahr 2005 um 16 % gegenüber dem Vorjahr auf
    2,33 Mrd. € (2004: 2,02 Mrd. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis4 erhöhte
    sich um 16 % auf 2,41 Mrd. € (2004: 2,09 Mrd. €).
  • Die operative Marge stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 27,4 %. Die
    Pro-forma-operative-Marge4 erhöhte sich gleichfalls um 0,5 Prozentpunkte auf 28,3 %.
    Dieses Ergebnis lag am oberen Ende des von SAP gegebenen Ausblicks (Steigerung um 0,0 bis
    0,5 Prozentpunkte).
  • Das Konzernergebnis lag bei 1,50 Mrd. € (2004: 1,31 Mrd. €) oder bei 4,83
    € je Aktie (2004: 4,22 € je Aktie). Das entspricht einem Anstieg von 14 %
    gegenüber dem Vorjahr. Das Pro-forma-Konzernergebnis4 erhöhte sich ebenfalls um
    14 % auf 1,55 Mrd. € (2004: 1,36 Mrd. €) oder auf 5,01 € je Aktie4 (2004:
    4,37 € je Aktie). Dieses Ergebnis überstieg den von SAP gegebenen Ausblick von
    einem Pro-forma-Konzernergebnis von 4,85 bis 4,95 je Aktie.

Cashflow

  • Das Unternehmen erzielte im Gesamtjahr 2005 einen operativen Cashflow von 1,51 Mrd. €
    (2004: 1,83 Mrd. €). Der Free Cashflow4, 6 lag bei 1,25 Mrd. € (2004: 1,64 Mrd.
    €) und betrug damit 15 % vom Umsatz (2004: 22 %). Zum 31. Dezember 2005 verfügte SAP
    über liquide Mittel in Höhe von 3,4 Mrd. € (31. Dezember 2004: 3,2 Mrd.
    €).

Aktienrückkaufprogramm

  • Im Geschäftsjahr 2005 hat SAP 3,21 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von
    129,77 € (Gesamtbetrag: 417 Mio. €) zurückgekauft. Im Vorjahr hat SAP 1,14
    Mio. Aktien zurückgekauft. Zum 31. Dezember verfügte SAP über 6,68 Mio. eigene
    Aktien im Bestand. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit
    des Erwerbs von bis zu 30 Mio. Aktien vor. Angesichts der starken Generierung von Free
    Cashflow4, 6 beabsichtigt SAP, weiterhin Möglichkeiten zu prüfen, eigene Aktien
    zurückzukaufen, um den Aktienrückkauf 2006 zu erhöhen.

“2005 war ein hervorragendes Jahr für SAP” sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der
SAP AG. “Wir haben weitere Marktanteile hinzugewonnen. Unsere Kunden und Partner setzen
verstärkt auf unsere Enterprise Services Architecture. Darüber hinaus haben wir die
erste Produktsuite service-orientierter Unternehmenssoftware in unserer Branche ausgeliefert.
Wir haben erneut unter Beweis gestellt, dass organisches Wachstum in unserer Branche ein
Erfolgsrezept ist. Davon profitieren unsere Kunden, Partner und Aktionäre”.

“Das Jahr 2006
wird ein Meilenstein für SAP. Wir werden eine große Anzahl neuer Produkte an den
Markt bringen. Unsere Produktpipeline ist stärker als je zuvor”, so Kagermann. “Neue
Produkte unterstützen unsere Enterprise Services Architecture Roadmap. Sie sind
verstärkt auf den Business User ausgerichtet und noch stärker auf das
Mittelstandssegment zugeschnitten. Diese Produkte sind die Basis, auf der wir unseren
adressierbaren Markt von derzeit rund 30 Mrd. US$ auf rund 70 Mrd. US$ im Jahr 2010
vergrößern werden.”

Viertes Quartal 2005

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz stieg im vierten Quartal um 18 % gegenüber der
    Vorjahresperiode auf 1,18 Mrd. € (2004: 1,00 Mrd. €). Ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 12
    %.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 15 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 2,75
    Mrd. € (2004: 2,40 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der
    Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Gesamtumsatz um 9 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg im vierten Quartal um 18 % gegenüber dem 4. Quartal
    2004 auf 980 Mio. € (2004: 833 Mio. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis4
    erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 19 % auf 1,01 Mrd. € (2004: 851 Mio.
    €).
  • Die operative Marge stieg um 0,90 Prozentpunkte auf 35,6 %. Die
    Pro-forma-operative-Marge4 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,40 Prozentpunkte auf
    36,8 %.
  • Das Konzernergebnis lag bei 619 Mio. € (2004: 542 Mio. €) oder bei 2,00
    € je Aktie (2004: 1,74 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 14 %
    gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Das Pro-forma-Konzernergebnis4
    erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 16 % auf 642 Mio. € (2004: 554 Mio.
    €) oder 2,07 € je Aktie4 (2004: 1,78 € je Aktie).

Ausblick

SAP gibt folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2006:

  • Um die Transparenz weiter zu erhöhen, gibt SAP zum ersten Mal einen Ausblick
    für den Produktumsatz. Dieser setzt sich zusammen aus Softwarelizenz- und
    Wartungsumsätzen. SAP erwartet für 2006 ein Wachstum des Produktumsatzes in der
    Spanne von 13% – 15% gegenüber dem Vorjahr. Diese Wachstumsrate basiert auf einem
    erwarteten Wachstum des Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 15% – 17% gegenüber
    dem Vorjahr.
  • SAP geht von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge4 in 2006 (ohne
    Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
    Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von
    0,5 bis 1,0 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr aus.
  • SAP erwartet, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie4 in 2006 (ohne Berücksichtigung
    der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der
    akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen Wertminderungen auf
    Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 5,80 € und 6,00 € je Aktie liegen
    wird.
  • SAP geht von einem durchschnittlichen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,23 US$ je 1
    € aus.

Ergebnisse für das Gesamtjahr 2005

Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. € außer Mitarbeiter und Ergebnis je Aktie,
ungeprüft) – SAP-Konzern

  GJ 2005 GJ 2004 Veränderung Veränderung in %
Softwarelizenzumsatz 2.783 2.361 +422 +18%
Produktumsatz 5.958 5.184 +774 +15%
Gesamtumsatz 8.513 7.514 +999 +13%
Betriebsergebnis 2.331 2.018 +313 +16%
Pro-forma-Betriebsergebnis* 2.410 2.086 +324 +16%
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.317 2.073 +244 +12%
Konzernergebnis 1.496 1.311 +185 +14%
Ergebnis je Aktie 4,83 4,22 +0,61 +14%
Pro-forma-Ergebnis je Aktie** 5,01 4,37 +0,64 +14%
Mitarbeiter
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte (31. Dez)
35.873 32.205 +3.668 +11%

*) ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen
**) ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen
Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen

Softwareumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft) – SAP-Konzern

  Umsatz GJ 2005 Umsatz GJ 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.783 2.361 +422 +18%
– zu konstanten Wechselkursen       +15%
EMEA 1.393 1.292 +101 +8%
– zu konstanten Wechselkursen       +7%
Asien/Pazifik 363 289 +74 +25%
– zu konstanten Wechselkursen       +22%
Amerika 1.027 780 +247 +32%
– zu konstanten Wechselkursen       +27%

Auch im Jahr 2005 waren die USA der Wachstumstreiber in der Region Amerika. In den USA
erhöhten sich die Softwarelizenzumsätze um 31 % (28 % bei konstanten Wechselkursen1).
Auch Kanada und Lateinamerika zeigten gute Ergebnisse mit zweistelligen Wachstumsraten. In der
Region EMEA lagen die Softwarelizenzumsätze in Deutschland auf dem Vorjahresniveau. Wie
erwartet waren die Wachstumsraten in Deutschland im zweiten Halbjahr jedoch deutlich
stärker als in den ersten sechs Monaten 2005. Des weiteren verzeichneten in der Region
EMEA Frankreich, Russland und die Schweiz gute Wachstumsraten bei den
Softwarelizenzumsätzen. In der Region Asien-Pazifik hat Japan erste Anzeichen einer
Erholung verzeichnet: der Softwarelizenzumsatz in Japan stieg um 6 % (8 % bei konstanten
Wechselkursen1).

Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft) – SAP-Konzern

  Umsatz GJ 2005 Umsatz GJ 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 8.513 7.514 +999 +13%
– zu konstanten Wechselkursen       +12%
EMEA 4.513 4.223 +290 +7%
– zu konstanten Wechselkursen       +6%
Asien/Pazifik 1.000 867 +133 +15%
– zu konstanten Wechselkursen       +13%
Amerika 3.000 2.424 +576 +24%
– zu konstanten Wechselkursen       +21%

Softwarelizenzumsatz nach Lösungen (in Mio. €, ungeprüft)5

  2005 2004 Veränderung Veränderung in %
ERP 1.158 990 +168 +17%
SCM 510 480 +30 +6%
CRM 602 501 +101 +20%
SRM 175 147 +28 +19%
PLM 162 167 -5 -3%
SAP NetWeaver und
verwandte Produkte
176 76 +100 +132%
Softwarelizenzumsatz
gesamt
2.783 2.361 +180 +18%

Ergebnisse für das vierte Quartal 2005

Kennzahlen auf einen Blick (in Mio. € außer Mitarbeiter und Ergebnis je Aktie,
ungeprüft)

  Q4 2005 Q4 2004 Veränderung Veränderung in %
Softwarelizenzumsatz 1.183 1.003 +180 +18%
Produktumsatz 2.038 1.742 +296 +17%
Gesamtumsatz 2.754 2.401 +353 +15%
Betriebsergebnis 980 833 +147 +18%
Ergebnis vor Ertragsteuern 963 853 +110 +13%
Konzernergebnis 619 542 +77 +14%
Ergebnis je Aktie 2,00 1,74 +0,26 +14%
Mitarbeiter
umgerechnet in
Vollzeitbeschäftigte
(31. Dez)
35.873 32.205 +3.668 +11%

Softwareumsatz nach Regionen (in Mio. Euro, ungeprüft) – SAP-Konzern

  Umsatz 4Q 2005 Umsatz 4Q 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 1.183 1.003 +180 +18%
– zu konstanten Wechselkursen       +12%
EMEA 626 580 +46 +8%
– zu konstanten Wechselkursen       +7%
Asien / Pazifik 132 105 +27 +25%
– zu konstanten Wechselkursen       +18%
Amerika 425 318 +107 +34%
– zu konstanten Wechselkursen       +19%

Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. Euro, ungeprüft) – SAP-Konzern

  Umsatz 4Q 2005 Umsatz 4Q 2004 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.754 2.401 +353 +15%
– zu konstanten Wechselkursen       +9%
EMEA 1.483 1.390 +93 +7%
– zu konstanten Wechselkursen       +6%
Asien / Pazifik 301 262 +39 +15%
– zu konstanten Wechselkursen       +10%
Amerika 970 749 +221 +30%
– zu konstanten Wechselkursen       +16%

SFAS 123R
Zum 1. Januar 2006 hat die SAP die Bilanzierung ihrer aktienorientierten Vergütungen auf
die neuen Vorschriften des SFAS 123R umgestellt. Auf Basis der bis zum 31. Dezember 2005
erfolgten Zuteilungen aktienorientierter Vergütungen sowie der derzeit für 2006
geplanten Ausgaben im Rahmen des SOP-2002-Programms und des STAR-Programms erwartet SAP
für das Geschäftsjahr 2006 einen Aufwand aus aktienorientierten Vergütungen in
Höhe von rund 75 Mio. €. Hiervon werden etwa 30 Mio. € im ersten Quartal
anfallen. Die restlichen etwa 45 Mio. € werden sich voraussichtlich gleichmäßig
auf das zweite, dritte und vierte Quartal verteilen. Der Gesamtaufwand, der im
Geschäftsjahr 2006 für aktienorientierte Vergütungen anfällt, kann auf
Grund von Änderungen der erwarteten Verfallsrate sowie auf Grund zusätzlicher
Zuteilungen von dem erwarteten Wert abweichen.

Im April 2005 hat das US-amerikanische Unternehmen ePlus, Inc., SAP in den USA wegen einer
angeblichen Patentverletzung verklagt. Mit der Klage macht ePlus einen Schadenersatz in nicht
spezifizierter Höhe, einen dreifachen Schadenersatz für eine angebliche
vorsätzliche Verletzung von Patenten sowie einen Unterlassungsanspruch geltend.

Auf Grund der am 31. Dezember 2005 und der aktuell vorliegenden Informationen ist das
Management der SAP der Ansicht, keinerlei Rückstellungen für diesen Prozess für
das Jahr 2005 bilden zu müssen. Das Management wird jedoch den Status dieses
Rechtsstreites zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der endgültigen Zahlen im März
überprüfen und könnte möglicherweise die heute veröffentlichten Zahlen
anpassen, wenn sich herausstellen sollte, dass SAP für das Jahr 2005 in dieser
Angelegenheit doch eine Rückstellung bilden muss.

Highlights im vierten Quartal 2005

  • Im vierten Quartal hat SAP bedeutende Verträge mit zahlreichen Unternehmen in
    allen Schlüsselregionen unterzeichnet. In der Region Amerika: Harley Davidson, High
    Industries, New York Times, Whirlpool. In der Region EMEA: Holcim, Hugo Boss, Norsk Hydro,
    PSA. In der Region Asien/Pazifik: China Minsheng Bank, East Japan Railway, Petro China und
    Toyota Tsusho.
  • SAP hat am 7. Dezember 2005 angekündigt, das Angebot an Partnerentwicklungen
    für kleine und mittlere Unternehmen zu erweitern. Zwölf neue
    Softwarelösungen unabhängiger Anbieter werden dabei für SAP Business One
    zertifiziert. Diese zur Integration mit SAP Business One zertifizierten Lösungen
    werden im Rahmen des “SAP PartnerEdge Channel Partner Program” vorgestellt.
  • Das von SAP am 5. Dezember 2005 ins Leben gerufene Industry Value Network für
    Banken ist das erste strategische Forum, in dem CIOs und IT-Architekturexperten weltweit
    führender Banken gemeinsam mit SAP branchenspezifische Enterprise Services definieren.
    Dadurch wird die Einführung services-orientierter Architekturen (SOA) in der
    Finanzbranche beschleunigt. An der Initiative beteiligen sich führende Geldinstitute
    aus aller Welt wie ABN Amro, Absa, Barclays, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), Credit
    Suisse, Deutsche Postbank, ING und Standard Bank.
  • Accenture und SAP erneuern die Softwarelandschaft der China Minsheng Banking
    Corporation Limited. Das haben die Unternehmen am 29. November 2005 bekannt gegeben Die
    erste privat geführte chinesische Bank implementiert die Kernbanklösung aus dem
    Branchenportfolio SAP for Banking.
  • SAP hat den führenden US-amerikanischen Software-Spezialisten für Handel,
    Finanzdienstleister und Konsumgüterhersteller, Khimetrics Inc., übernommen. Das
    hat SAP am 22. November angekündigt. Der Zukauf des nicht börsennotierten
    Unternehmens stärkt die Marktposition der SAP im Handelsbereich.
  • Am 24. Oktober 2005 hat SAP die neueste Version von SAP Business One vorgestellt. Diese
    Unternehmenssoftware ist auf die Bedürfnisse von schnell wachsenden kleinen und
    mittleren Unternehmen zugeschnitten und festigt die Position von SAP als dem weltweit
    führenden Softwareanbieter für alle Unternehmensgrößen.
  • SAP hat am 17. Oktober 2005 die Erweiterung des Safe-Passage-Programms auf Anwender der
    Software von Siebel Systems angekündigt, die damit zu besonderen Konditionen auf
    Lösungen, Technologien und Dienstleistungen der SAP umsteigen können. Damit
    erhalten Unternehmen, die ihre CRM-Strategie durch die anstehende Übernahme Siebels
    durch Oracle gefährdet sehen, eine sichere und planbare Zukunftsperspektive. Das
    Angebot gilt zunächst für die USA und wird sukzessiv auf andere Länder
    ausgeweitet.
  • Seit dem 5. Oktober 2005 bieten SAP und Siemens Financial Services GmbH (SFS) ein
    Finanzierungsprogramm für SAP-Lösungen an. Das von SFS zur Verfügung
    gestellte Finanzierungsprogramm trägt den Namen “SAP Financing” und ist auf die
    individuellen Liquiditätsanforderungen der Kunden zugeschnitten. SAP Financing deckt
    dabei sämtliche Kosten einer SAP-Lösung ab, das heißt Software, Hardware,
    interne und externe Implementierung sowie Wartung während der Installation.
  • SAP plant für 2006 eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. Das hat das
    Unternehmen am 28. Oktober 2005 angekündigt. Dabei soll durch die Umwandlung von
    Rücklagen das Grundkapital erhöht werden. Im Zuge dieser Maßnahme soll jeder
    Aktionär für eine bestehende Aktie zusätzlich drei neue Aktien
    (“Gratis-/Berichtigungsaktien”) erhalten. Dadurch wird jeder Aktionär nach
    Durchführung dieser Maßnahme vier anstatt bisher eine Aktie halten, wobei der
    Aktienpreis durch vier geteilt wird.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand
der SAP AG wird die Ergebnisse zum vierten Quartal und zum Geschäftsjahr 2005 am Mittwoch
in einer Pressekonferenz um 10 Uhr (CET) und in einer Analystenkonferenz um 14 Uhr (CET)
erläutern. Die Konferenzen werden live im Internet unter www.sap.de/investor
übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung
stehen. Ergänzende Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen
Internetseiten verfügbar.

Fußnoten
1) Diese Betrachtung geht von konstanten Wechselkursen aus.

2) Der weltweite Marktanteil basiert auf den vergleichbaren
Softwarelizenzumsätzen in US-Dollar der Peer Group bestehend aus Microsoft Corp. (nur
Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware) und Siebel
Systems, Inc. Der Softwarelizenzumsatz der SAP wurde dazu in US-Dollar umgerechnet. Bei den
Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufige Zahlen veröffentlicht haben,
wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen. Bei den Zahlen für Oracle wurden
die öffentlich zugänglichen Informationen über den Softwarelizenzumsatz von
Oracle, PeopleSoft und Retek zusammengerechnet. Nachträgliche Änpassungen von
Marktanteilsdaten erfolgen oftmals auf Grund der Tatsache dass zum Zeitpunkt der Berechnung
tatsächliche Daten noch nicht verfügbar sind.

3) Der US-Marktanteil basiert auf den vergleichbaren US-Softwarelizenzumsätzen
in US-Dollar der Peer Group bestehend aus Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware),
Oracle Corp. und Siebel Systems, Inc. Der Softwarelizenzumsatz der SAP wurde dazu in US-Dollar
umgerechnet. Bei den Softwareanbietern, die noch keine Zahlen oder vorläufigen Zahlen
veröffentlicht haben, wurden Analystenschätzungen als Grundlage genommen, für
einige Anbieter wurde der US-Softwarelizenzumsatz geschätzt. Bei den Zahlen für
Oracle wurden die öffentlich zugänglichen Informationen über den
Softwarelizenzumsatz von Oracle, PeopleSoft und Retek zusammengerechnet. Nachträgliche
Änpassungen von Marktanteilsdaten erfolgen oftmals auf Grund der Tatsache dass zum
Zeitpunkt der Berechnung tatsächliche Daten noch nicht verfügbar sind.

4) Pro-forma-Kennzahlen
Diese Pressemitteilung enthält Kennzahlen wie Pro-forma-Betriebsergebnis und
Pro-forma-operative-Aufwendungen, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie sowie
Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis.
Diese Pro-forma-Kennzahlen werden nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards
ermittelt. Die Pro-forma-Kennzahlen, die von der SAP ermittelt werden, können sich von
denen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als
Ersatz, sondern stets als Zusatz zu Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen durch
US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen gesehen werden.
Der Vorstand erachtet die Pro-forma-operativen-Aufwendungen und das aus ihnen resultierende
Pro-forma-Betriebsergebnis, das Pro-forma-Konzernergebnis und den Pro-forma-Gewinn je Aktie als
wichtige Zusatzinformation für die Kapitalmärkte im Hinblick auf die Ertragskraft der
Kerngeschäftsfelder der SAP. Die veröffentlichten operativen Pro-forma-Kennzahlen
werden entsprechend in der internen Steuerung der SAP verwendet. Das Pro-forma-Betriebsergebnis
bildet zudem den wichtigsten Maßstab für die erfolgsabhängige
Managementvergütung.
Die Aufwendungen, die bei der Ermittlung von Pro-forma-operativen-Aufwendungen,
Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Gewinn je Aktie eliminiert
werden, sind wie folgt definiert:

  • Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme umfassen die
    Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme gemäß US-GAAP
    (STAR, LTI und SOP) sowie Aufwendungen für die Ablösung von aktienorientierten
    Vergütungsprogrammen im Zusammenhang mit Verschmelzungen oder Akquisitionen.
    Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme werden eliminiert, da die
    Höhe der Aufwendungen nicht mehr im Einflussbereich des Unternehmens steht, sobald ein
    solches Programm beschlossen wurde und die Vergütungsinstrumente an die Mitarbeiter
    ausgegeben wurden.
  • Akquisitionsbedingte Aufwendungen enthalten Abschreibungen auf in Akquisitionen von
    Unternehmen oder geistigem Eigentum erworbene identifizierbare immaterielle
    Vermögensgegenstände.
  • Außerplanmäßige Abschreibungen enthalten voraussichtlich dauerhafte
    Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen.

Hinweis: Im zweiten Quartal 2005 hat die SAP die Angrenzung der
‚akquisitionsbedingten Aufwendungen’ geändert, die im Zuge der Ermittlung des
Pro-forma-Betriebsergebnisses, des Pro-forma-Gewinns je Aktie und der übrigen
Pro-forma-Kennzahlen eliminiert werden. In der Vergangenheit wurden nur Abschreibungen auf
solche immateriellen Vermögensgegenstände eliminiert, die im Zuge einer
Unternehmensakquisition erworben wurden. Für die Zukunft geht SAP davon aus, bei
Akquisitionen häufiger nicht gesamte Unternehmen, sondern nur die in den Unternehmen
befindlichen geistigen Eigentumsrechte und zugehörigen weiteren immateriellen
Vermögensgegenstände zu erwerben. Daher behandelt die SAP ab dem zweiten Quartal 2005
auch Abschreibungen auf derart erworbene geistige Eigentumsrechte, Patente u.ä. als
akquisitionsbedingte Aufwendungen. Diese Änderung der Abgrenzung hat keine wesentlichen
Auswirkungen auf in der Vergangenheit von SAP publizierte Pro-forma-Kennzahlen, da SAP bisher
keine signifikanten Erwerbe von geistigen Eigentumsrechten außerhalb von
Unternehmenserwerben vorgenommen hat.

5) Bei den Umsatzzahlen wurden sowohl die Softwareumsätze aus Verträgen
für einzelne Lösungen sowie aus Verträgen für integrierte
Komplettlösungen berücksichtigt. Die Zuordnung der Umsätze aus
Komplettlösungen basiert auf Erhebungen zur geplanten Verwendung der Softwarelizenzen. Die
Berichterstattung beinhaltet folgende Einzellösungen: Enterprise Resource Planning (ERP),
Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM), Supplier Relationship
Management (SRM), Product Lifecycle Management (PLM) und SAP NetWeaver und verwandte Produkte.

6) Der Vorstand der SAP betrachtet EBITDA und Free Cashflow als weit verbreitete
und aussagekräftige Kennzahlen zur Beurteilung der operativen Ertragskraft eines
Unternehmens. Kennzahlen dieser Art sollten nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu
Betriebsergebnis, Cashflow oder anderen durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten
Größen gesehen werden.

Informationen zu SAP

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Lösungen sind bei über 32.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 8,5 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 35.000 Mitarbeiter, davon rund 13.900 in Deutschland.

Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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