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SAP Asien zeigt: So kann die Rückkehr in den Beruf gelingen

Feature | 12. Juli 2016 von Toni Ravelo, Sabine Hollstein, Sangita Jeyapathy, Selina Yeo 0

Mit dem Programm Back-to-Work und Mentoren unterstützt SAP Frauen in Japan und Korea beim Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Familienpause.

Um diesen besonderen Talentpool für sich zu erschließen, hat SAP Asia Pacific Japan (SAP APJ) ein spezielles Programm aufgelegt – die Back-to-Work-Initiative. Ziel des Programms ist es, Frauen zu unterstützen, die nach einer Unterbrechung wieder in den Beruf einsteigen möchten. Back-to-Work von SAP APJ richtet sich an berufstätige Frauen in Japan und Korea. Das Programm bietet ihnen projektbezogene Anstellungen und praktische Unterstützung.

Back-to-Work wird zunächst als Pilotprojekt in diesen Ländern durchgeführt, weil es dort nach wie vor erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Japan und Korea liegen im Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums auf den hinteren Plätzen. Der Bericht enthält eine Rangliste von 145 Nationen, die in die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Politik und Gesundheit unterteilt ist. Die Index-Werte berücksichtigen dabei die Geschlechtergleichheit in diesen Bereichen.

Pool hochqualifizierter Frauen nutzen

„Viele dieser Frauen, die sich aus dem Arbeitsleben zurückgezogen haben, um sich der Familie zu widmen, sind hochqualifiziert und haben sehr viel Erfahrung. Wir haben hier einen nicht genutzten Pool sehr gut ausgebildeter Frauen – und darauf sollten wir bei unserer Suche nach Talenten zurückgreifen“, erläutert Adaire Fox-Martin, President von SAP Asia Pacific Japan. „Gerade in der Technologiebranche ist die Abwanderung von Fachkräften besonders stark zu spüren. Mit Back-to-Work wollen wir Frauen helfen, wieder in den Beruf einzusteigen.“

Die Back-to-Work-Initiative soll Frauen mit ganz unterschiedlichem beruflichem Hintergrund ansprechen. Erfolgreiche Bewerberinnen werden Projekten zugeordnet, in denen sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen weiter ausbauen können. Die Kandidatinnen sollten mindestens drei Jahre ohne Unterbrechung berufstätig gewesen sein und ihre Auszeit sollte mindestens zwei Jahre gedauert haben.

Festanstellungen winken

Jedes der Projekte läuft maximal sechs Monate und je nach Art des Projekts findet die Arbeit vor Ort oder virtuell statt. Die SAP zahlt den Teilnehmerinnen eine attraktive Vergütung und bietet ihnen, soweit möglich, flexible Arbeitszeiten sowie die Unterstützung, die sie benötigen, um sich wieder ins Arbeitsleben zu integrieren. Sie erhalten Möglichkeiten zum Networking und einen Projektmentor, der sie durch den Prozess begleitet. Den Teilnehmerinnen wird auch die Chance auf eine Vollzeitanstellung bei SAP geboten. Voraussetzungen dafür sind gute Leistungen und die Zustimmung ihres Managers.

Foto: Shutterstock

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