SAP, Charité und HPI: Forschungsinitiative für patientenspezifische Krebstherapie

Blog | 26. Oktober 2011 von de 0

26. Oktober 2011 – Charité Medizin, Charité IT, SAP Innovation Center Potsdam und Hasso-Plattner-Institut (HPI) bündeln im Rahmen der gemeinsamen Forschungsinitiative „HANA Oncolyzer“ ihre Kompetenzen, um die IT-gestützte Behandlung von Krebspatienten zu verbessern. Verbesserte Erkenntnisse über Tumor-Physiognomie und Medikamentenwirkstoffe werden dazu beitragen,  Krebsbehandlungen noch gezielter auf Patienten und Krebsarten abzustimmen und die Heilungschancen spürbar verbessern. Basierend auf der Technologie SAP In-Memory Computing lassen sich mithilfe des HANA Oncolyzers selbst größte Datenmengen in kürzester Zeit analysieren. Forschungseinrichtungen und (Universitäts-) Klinken soll so ein besserer IT-gestützter Erfahrungsaustausch zur Wirksamkeit von Medikamenten ermöglicht werden.

Die organisatorischen Änderungen im Gesundheitswesen bedingen eine Unterstützung durch adäquate IT-Verfahren. Daten müssen in Echtzeit vollständig vorliegen und überall mobil verfügbar sein, um Wissenschaftler und Ärzte in ihrer Tätigkeit zukünftig bestmöglich zu unterstützen. Der enorme Wissenszuwachs über die Ursachen der Krebserkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten macht es außerdem zunehmend möglich, gezielt die biologischen und genetischen
Veränderungen der Krebszellen zum Ziel der Therapie zu machen. Waren bis vor kurzem nur allgemeine und unspezifische Behandlungsprotokolle die Regel, sind heute bereits Therapien möglich, die auf patientenspezifischen Genmutationen
beruhen.

Zukünftig sollen die Tumorzellgenome sämtlicher Krebspatienten entschlüsselt und eingehend untersucht werden, um individuelle Therapien zu ermöglichen. Dabei entstehen pro Patient Datenmengen im Terabyte-Bereich, die für eine erfolgreiche Behandlung möglichst in Echtzeit nach den relevanten Mutationsinformationen durchsucht und analysiert werden müssen. Hier setzt der gemeinsam vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) und dem SAP Innovationen Center Potsdam entwickelte Prototyp HANA Oncolyzer an: Die Basis dieser Entwicklung bildet die Technologie SAP In-Memory Computing. Diese ermöglicht die sekundenschnelle parallele Verarbeitung von Millionen von Datensätzen im Hauptspeicher.

Die ersten Ergebnisse der Kooperation wurden beim diesjährigen World Health Summit (23.-26. Oktober in Berlin) unter dem Titel „HANA Oncolyzer – Cutting-Edge In-Memory Technology drives Next-Generation Bio Database“ vorgestellt.

Weitere Informationen zu der Forschungsinitiative: http://epic.hpi.uni-potsdam.de/Home/ChariteWHS

Pressekontakt:

Iris Eidling-Kasper, SAP AG, +49 (0) 62 27-76 57 97, iris.eidling-kasper@sap.com

Martina Bahrke, Burson-Marsteller, +49 (0) 69-2 38 09-31, martina.bahrke@bm.com

SAP Presse-Hotline: +49 (0) 62 27-74 63 15, presse@sap.com

 

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