SAP gibt Ergebnisse für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr 2006 bekannt

Pressemitteilung | 20. Juli 2006 von SAP News 0

Walldorf

Hinweis vom 24. Januar 2007:
Einzelne in dieser Pressemitteilung dargestellten Finanzdaten zum dritten Quartal 2006 (unter anderem Softwareerlöse, Betriebsergebnis, Ergebnis vor Ertragsteuern, Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie ), sowie zum zweiten Quartal 2006 (unter anderem Betriebsergebnis, Ergebnis vor Ertragsteuern und Konzernergebnis) sind nicht  mehr korrekt und wurden ersetzt durch die Informationen in Fußnote 2 (auf Seite 24) und Fußnote 4 (auf den Seiten 25 bis 28) in der Pressemeldung der SAP AG vom 24. Januar 2007 zu den vorläufigen Ergebnissen des Geschäftsjahres 2006. Die englische Fassung der Pressemeldung vom 24. Januar 2007 wurde bei der US Securities and Exchange Commission am 25. Januar 2007 als Form 6-K  eingereicht (vergleiche www.sec.gov/Archives/edgar/data/1000184/000132693207000040/f01530exv99w1.htm). Die deutsche Fassung der Pressemeldung vom 24. Januar 2007 finden Sie unter www.sap.com/germany/about/press/press.epx?pressid=16552. Bitte lesen Sie die genannten Fußnoten sorgfältig, bevor Sie diese Pressemeldung lesen und ignorieren Sie darin enthaltene Informationen, die durch neue Informationen ersetzt wurden (einschließlich solcher Informationen, die sich aus den ersetzten Informationen ableiten wie zum Beispiel Lizenzumsatzwachstum, operative Marge sowie Wachstumsraten von Betriebsergebnis und Konzernergebnis).

Walldorf, 20.7.2006.

Die SAP AG hat am Donnerstag die vorläufigen Ergebnisse
für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2006 veröffentlicht. Das zweite Quartal
endete am 30. Juni 2006.

2. Quartal 2006

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz im zweiten Quartal stieg um 8 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 621 Mio. € (2005: 576 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 10 %.
  • Der Produktumsatz (bestehend aus Softwarelizenzumsatz und Wartungsumsatz) betrug 1,5 Mrd. € (2005: 1,4 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Produktumsatz um 10 %.
  • Der Gesamtumsatz im zweiten Quartal betrug 2,2 Mrd. € (2005: 2,0 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz um 9 %.

Anteil der SAP auf Basis der Anbieter von “Core Enterprise Application”-Software2

  • Zum Ende des zweiten Quartals 2006 stieg der Anteil der SAP unter den Anbietern von “Core Enterprise Applications” weiter und erreichte 21,7 % (basierend auf dem durchschnittlichen rollierenden Softwarelizenzumsatz der vergangenen vier Quartale). Der Gesamtsoftwareumsatz dieser Anbieter wird von SAP auf rund 16 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf Angaben von Branchenanalysten.

Regionale Ergebnisse

  • Wachstumstreiber im zweiten Quartal war erneut die Region Amerika mit einem Anstieg der Softwarelizenzerlöse von 18 % auf 239 Mio. € gegenüber dem Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 21 %. In den USA stieg der Softwarelizenumsatz um 16 % auf 201 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 nahm der
    Softwarelizenzumsatz in den USA um 20 % zu.
  • Der Softwarelizenzumsatz in der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wuchs um 3 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 296 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in der Region EMEA um 3 %. In Deutschland erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz im zweiten Quartal um 8 % auf 100 Mio. €.
  • Der Softwarelizenzumsatz in der Region Asien-Pazifik (APA) lag mit 86 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in APA um 4 %. In Japan sank der Softwarelizenzumsatz um 4 % auf 23 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in Japan um 4 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg im zweiten Quartal 2006 um 15 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 531 Mio. € (2005: 460 Mio. €). Das Pro-forma-operative-Ergebnis3 erhöhte sich um 13 % auf 558 Mio. € (2005: 496 Mio. €).
  • Die operative Marge stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 24,2 %. Die Pro-forma-operative-Marge3 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,8 Prozentpunkte auf 25,4 %.
  • Das Konzernergebnis lag bei 414 Mio. € (2005: 289 Mio. €) oder bei 1,35 € je Aktie (2005: 0,93 € je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 43 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Pro-forma-Konzernergebnis3 erhöhte sich um 38 % auf 432 Mio. € (2005: 314 Mio. €) oder 1,41 € je Aktie (2005: 1,01 € je Aktie). Das Konzernergebnis, das Ergebnis je Aktie, das Pro-forma-Konzernergebnis und das Pro-forma-Ergebnis je Aktie für das zweite Quartal wurden dabei durch einen einmaligen Steuereffekt in Höhe von etwa 30 Mio. € oder 0,10 € je Aktie positiv beinflusst: Die effektive Steuerrate lag im zweiten Quartal durch eine Einigung mit den Finanzbehörden hinsichtlich eines spezifischen Vorfalls bei lediglich 25 %.

“SAP ist auf dem besten Weg für ein weiteres erfolgreiches Jahr. Produktumsatz,
Pro-forma-operative-Marge und Pro-forma-Gewinn pro Aktie haben im ersten Halbjahr stark
zugelegt und wir haben unseren weltweiten Marktanteil erfolgreich weiter ausgebaut”, sagte
Henning Kagermann, Vorstandsvorsitzender von SAP. “Der Softwarelizenzumsatz im zweiten Quartal
war leicht unter unserer erwarteten Wachstumsrate für das Gesamtjahr. Ursache dafür
waren so genannte Phased Deals, also auf mehrere Perioden aufgeteilte Aufträge, und
Verzögerungen bei Vertragsabschlüssen. Der Auftragseingang – ein
Schlüsselindikator für zukünftige Softwarelizenzumsätze – und unsere
Erfolgsquote gegenüber Wettbewerbern sind unverändert hoch. Das Investitionsverhalten
unserer Kunden hat sich nicht verändert und die Kundenzufriedenheit ist hoch – das hat
seine Ursache auch in unserer klar strukturierten Produktstrategie”, so Kagermann.

“Anfang des Jahres haben wir dargelegt, dass das Jahr 2006 durch eine ganze Reihe von
Produktstarts zum Schlüsseljahr für SAP wird. Im ersten Halbjahr haben wir SAP CRM On-Demand-Lösungen, Duet-Software und unser Flagschiff-Produkt mySAP ERP 2005 als erste servicebasierte
Unternehmenssoftware-Suite auf den Markt gebracht,” so Kagermann weiter. “Das Feedback von
Kunden und Anwendervereinigungen mit Blick auf die Migration zu mySAP ERP 2005 war sehr
positiv. Durch diese Produkte und weitere, die wir für 2006 angekündigt haben, sowie
mit unserer Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA), können wir die
Nutzerfreundlichkeit unserer Produkte für unsere Kunden erhöhen. Außerdem
erhalten die Kunden mit den neuen Produkten eine größere Flexibilität bei der
Abbildung von Geschäftsprozessen, und sie können vorhandene Anwendungen leichter an
die veränderten Prozesse anpassen.”

Erste sechs Monate 2006

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz im ersten Halbjahr 2006 stieg gegenüber dem
    entsprechenden Vorjahreszeitraum um 14 % auf 1,1 Mrd. € (2005: 1,0 Mrd. €).
    Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um
    12 %.
  • Der Produktumsatz betrug 2,9 Mrd. € (2005: 2,5 Mrd. €). Dies entspricht
    einem Anstieg von 13 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2005. Ohne Berücksichtigung
    der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Produktumsatz um 11 %.
  • Der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2006 betrug 4,2 Mrd. € (2005: 3,7 Mrd.
    €). Dies entspricht einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr. Ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz um
    11 %.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg im ersten Halbjahr 2006 um 13 % gegenüber dem
    Vorjahreszeitraum auf 940 Mio. € (2005: 834 Mio. €). Das
    Pro-forma-operative-Ergebnis3 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 16 % auf 1,0 Mrd.
    € (2005: 877 Mrd. €).
  • Die operative Marge sank im ersten Halbjahr um 0,1 Prozentpunkte auf 22,2 %. Die
    Pro-forma-operative-Marge3 verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozentpunkte auf
    24,0 %.
  • Das Konzernergebnis lag im ersten Halbjahr bei 696 Mio. € (2005: 543 Mio.
    €) oder bei 2,26 € je Aktie (2005: 1,75 € je Aktie). Dies entspricht
    einem Anstieg von 28 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Pro-forma-Konzernergebnis3 erhöhte sich im ersten Halbjahr um 30 % auf 747 Mio. € (2005: 573 Mio. €)
    oder 2,43 € je Aktie (2005: 1,85 € je Aktie). Das Konzernergebnis, das Ergebnis
    je Aktie, das Pro-forma-Konzernergebnis und das Pro-forma-Ergebnis je Aktie für das
    erste Halbjahr wurden dabei durch einen einmaligen Steuereffekt in Höhe von etwa 30
    Mio. € oder 0,10 € je Aktie positiv beinflusst: Die effektive Steuerrate lag im
    zweiten Quartal durch eine Einigung mit den Finanzbehörden hinsichtlich eines
    spezifischen Vorfalls bei lediglich 25 %.

Cashflow

  • Der operative Cashflow für die ersten sechs Monate 2006 betrug 963 Mio. €
    (2005: 832 Mio. €). Der Free Cashflow3, 4 lag bei 832 Mio. € (2005: 720 Mio.
    €) und betrug 20 % (2005: 19%) vom Gesamtumsatz. Zum 30. Juni 2006 verfügte SAP
    über liquide Mittel in Höhe von 2,5 Mrd. € (30. Juni 2005: 3,5 Mrd.
    €). Die gegenüber dem Vorjahr reduzierten liquiden Mittel resultieren vorwiegend
    aus gestiegenen Aufwendungen für Akquisitionen und Aktienrückkäufe im Jahr
    2006.

Aktienrückkaufprogramm

  • Im ersten Halbjahr 2006 hat SAP 5,66 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von
    165,72 € zurückgekauft (Gesamtbetrag: 938 Mio. €). Im ersten Halbjahr 2005
    hatte SAP 2,24 Mio. Aktien zurückgekauft. Zum 30. Juni 2006 verfügte das
    Unternehmen über 11,31 Mio. eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 139,79
    € je Aktie im Bestand. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die
    Möglichkeit des Erwerbs von bis zu 30 Mio. Aktien vor. Angesichts der starken
    Generierung von Free Cashflow3, 4 will SAP weiterhin Möglichkeiten prüfen, eigene
    Aktien zurückzukaufen.

Ausblick

SAP bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr 2006 und gibt nach wie vor den
Ausblick, den sie auch am 20. April 2006 im Rahmen der Veröffentlichung der
vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2006 bekannt gab:

  • SAP erwartet für 2006 ein Wachstum des Produktumsatzes in der Spanne von 13% – 15%
    gegenüber dem Vorjahr. Diese Wachstumsrate basiert auf einem erwarteten Wachstum des
    Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 15% – 17% gegenüber dem Vorjahr.
  • SAP geht von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge3 im Jahr 2006 (ohne
    Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
    Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von
    0,5 bis 1,0 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr aus.
  • SAP erwartet, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie3 im Jahr 2006 (ohne
    Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
    Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen
    Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 5,80 € und 6,00
    € je Aktie liegen wird.
  • SAP geht von einem durchschnittlichen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,23 US$ je 1
    € aus.

Regionale Ergebnisse

2. Quartal – Softwarelizenzumsatz nach Regionen (in Mio. €,
ungeprüft)
SAP-Gruppe

Softwarelizenzumsatz Q2
2006
Softwarelizenzumsatz Q2
2005
Veränderung Veränderung in %
Gesamt 621 576 +45 +8%
– zu konstanten Wechselkursen +10%
EMEA 296 289 +7 +3%
– zu konstanten Wechselkursen +3%
Asien/Pazifik 86 85 +1 0%
– zu konstanten Wechselkursen +4%
Amerika 239 202 +37 +18%
– zu konstanten Wechselkursen +21%

2. Quartal – Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Umsatz Q2 2006 Umsatz Q2 2005 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 2.195 2.016 +179 +9%
– zu konstanten Wechselkursen +9%
EMEA 1.136 1.086 +50 +5%
– zu konstanten Wechselkursen +5%
Asien/Pazifik 254 238 +16 +7%
– zu konstanten Wechselkursen +10%
Amerika 805 692 +113 +16%
– zu konstanten Wechselkursen +16%

1. Halbjahr – Softwarelizenzumsatz nach Regionen (in Mio. €,
ungeprüft)
SAP-Gruppe

Softwarelizenzumsatz H1
2006
Softwarelizenzumsatz H1
2005
Veränderung Veränderung in %
Gesamt 1.149 1.010 +139 +14%
– zu konstanten Wechselkursen +12%
EMEA 525 504 +21 +4%
– zu konstanten Wechselkursen +4%
Asien/Pazifik 159 150 +9 +5%
– zu konstanten Wechselkursen +5%
Amerika 465 356 +109 +31%
– zu konstanten Wechselkursen +25%

1. Halbjahr – Gesamtumsatz nach Regionen (in Mio. €, ungeprüft)
SAP-Gruppe

Umsatz H1 2006 Umsatz H1 2005 Veränderung Veränderung in %
Gesamt 4.236 3.745 +491 +13%
– zu konstanten Wechselkursen +11%
EMEA 2.141 2.012 +129 +6%
– zu konstanten Wechselkursen +6%
Asien/Pazifik 511 456 +55 +12%
– zu konstanten Wechselkursen +12%
Amerika 1.584 1.277 +307 +24%
– zu konstanten Wechselkursen +18%

Höhepunkte im 2. Quartal

  • Im zweiten Quartal 2006 hat SAP bedeutende Verträge in allen Regionen
    abgeschlossen. In der Region Amerika: Deloitte & Touche, FileNet, Jabil Circuit, TBC
    Corporation, The Home Depot. In der Region EMEA: Commerzbank AG, La Caixa, Ministry of
    Defense (Ukraine), Océ Technologies, Saint Gobain. In der Region Asien-Pazifik: China
    MinMetals, Japan Tobacco, Kumho Tire Co und Water Corporation.
  • Die SAP verbucht großen Erfolg mit ihrem Mittelstandsangebot: Am 14. Juni 2006 gab
    SAP bekannt, dass sich der zehntausendste Mittelstandskunde für die
    betriebswirtschaftliche Software SAP Business One entschieden hat. SAP Business One wurde
    im Jahr 2003 international auf den Markt gebracht.
  • SAP hat am 23. Mai 2006 den Abschluss mehrerer Vereinbarungen mit Neusoft Group, einem
    in China führenden Unternehmen für IT-Dienstleistungen und Schulungen, bekannt
    gegeben. Die Vereinbarungen sind Teil der Strategie, Kapazitäten von SAP in China
    für Kunden und Partner auszuweiten.
  • Auf der Kundenkonferenz SAPPHIRE ’06 in Paris Ende Mai hat SAP neue Werkzeuge,
    Strategien sowie die erste komplett service-fähige ERP-Suite präsentiert, mit
    denen Unternehmen die Roadmap einer Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise
    SOA) beschleunigt umsetzen können.
  • Henning Kagermann, Shai Agassi und Léo Apotheker stellen auf der SAPPHIRE ’06 in
    Paris Pläne für eine erste Enterprise SOA-Anwendung vor. Die SAP-Vorstände
    erläuterten außerdem ihre Vorhaben für ein Netzwerk – den SAP xApp Hub -,
    das den Test, die Verteilung und Inbetriebnahme hunderter neuer Composite Applications
    (zusammengesetzte Anwendungen) vereinfacht.
  • SAP kündigte am 17. Mai 2006 die Einrichtung eines Investitionsfonds für
    Entwicklungen auf Basis der SAP-NetWeaver-Plattform in Höhe von 125 Mio. US$ an. Der
    Fonds adressiert unabhängige Softwareunternehmen (ISVs), die zusammengesetzte
    Anwendungen (Composite Applications) auf Basis der SAP-NetWeaver-Plattform entwickeln.
  • Auf ihrer internationalen SAPPHIRE ’06 in Orlando gab SAP am 17. Mai 2006 die
    Gründung eines neuen Geschäftsbereiches für Governance, Risk and Compliance
    Management (GRC) bekannt. Bereits am 4. April 2006 hatte SAP die Übernahme der
    US-amerikanischen Virsa Systems angekündigt. Das nicht börsennotierte Unternehmen
    ist führend bei Softwarelösungen für Compliance und Risk Management.
  • Auf der SAPPHIRE ’06 in Orlando gab SAP die allgemeine Verfügbarkeit der neuen
    mySAP ERP-Version bekannt. Die Standardsoftware für Enterprise Resource Planning hat
    mehr als 300 Produkterweiterungen.
  • Im Rahmen der SAPPHIRE ’06 in Orlando haben SAP und IBM eine weltweite Kooperation
    angekündigt, um mittelständischen Unternehmen eine noch engere Integration
    zwischen den Lösungen mySAP All-in-One und IBM-Anwendungen zu bieten. Darüber
    hinaus erweitern die beiden Unternehmen ihre bestehende Vertriebspartnerschaft für
    mySAP All-in-One-Lösungen.
  • SAP stellte auf der SAPPHIRE ’06 in Orlando mit den Industry Value Networks für
    die Konsumgüterindustrie, den Handel, die Hightech-Industrie sowie den
    öffentlichen Sektor vier weitere Branchenforen vor, in denen Kunden, Partner und SAP
    gemeinsam an der Umsetzung innovativer Lösungen und Integrationsszenarien für die
    wichtigsten Anforderungen der jeweiligen Branche arbeiten.
  • Auf der SAPPHIRE ’06 Orlando präsentierte SAP die erste Erweiterung der im Februar
    2006 vorgestellten SAP CRM On-Demand-Lösung. Mit der neuen SAP Marketing
    On-Demand-Lösung können Marketingmanager Kunden zielgruppengerechter segmentieren
    und adressieren.
  • SAP und Microsoft bestätigen am 2. Mai 2006 die Auslieferung des neuen Produkts
    “Duet Software for Microsoft Office and SAP” im Juni 2006. Die Software ermöglicht
    Büroanwendern, über die ihnen bekannten Microsoft-Office-Anwendungen auf
    SAP-gestützte Geschäftsprozesse und Daten zuzugreifen. Rund 100 gemeinsame
    Pilotkunden und Partner haben das Produkt seit Ende 2005 erfolgreich getestet.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird am Donnerstag um 14 Uhr (CET) in New York in einer Analysten-
und Investorenkonferenz die Ergebnisse des 2. Quartals und des 1. Halbjahres 2006
erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter http://www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) zur Verfügung stehen.
Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten
verfügbar.

Für weitere Informationen:

Presse:
Herbert Heitmann, +49 (6227) 7-61137, herbert.heitmann@sap.com, CET
Tony Roddam, +49 (6227) 7-49133, tony.roddam@sap.com,
CET
Frank Hartmann, +49 (6227) 7-42548, f.hartmann@sap.com,
CET

Investor Relations :
Stefan Gruber, +49 (6227) 7-44872, investor@sap.com,
CET
Martin Cohen, +1 (212) 653-9619, investor@sap.com, EST

Fußnoten

1) Angaben zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsätzen und
Betriebsergebnis basieren auf den Werten, die sich ergeben, wenn die in den Konzernabschluss
einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse des Jahres 2006 nicht mit den
Durchschnittskursen des Jahres 2006, sondern mit den entsprechenden Durchschnittskursen des
Vorjahres umgerechnet werden. Der Vorstand erachtet die Angabe von solchen
währungsbereinigten Veränderungen als wichtige Zusatzinformation für die
Kapitalmärkte, die einen Eindruck davon vermittelt, wie sich die Unternehmensleistung
unbeeinflusst von Währungsveränderungen entwickelt hätte.

2) In vorangegangenen Quartalen ermittelte die SAP den Marktanteil weltweit auf
Basis der Vergleichsgruppe Microsoft Corp. (nur Segment Unternehmenssoftware), Oracle Corp.
(nur Segment Unternehmenssoftware) und Siebel Systems, Inc. Auf Grund der starken
Konsolidierung unter den größeren Anbietern in der Softwarebranche ist SAP der
Auffassung, dass diese Vergleichsgruppe zu klein geworden ist, um eine angemesse Bewertung der
Entwicklung des Softwareumsatzes darzustellen. Aus diesem Grund wird SAP ab sofort den Anteil
auf Basis der Anbieter von “Core Enterprise Applications” berechnen. Der Gesamtsoftwareumsatz
dieser Anbieter wird von SAP auf rund 16 Mrd. US$ beziffert. Die Zahlen stützen sich auf
Angaben von Branchenanalysten. Für das Jahr 2006 rechnen Branchenanalysten mit einem
Wachstum der Anbieter von “Core Enterprise Applications” von rund 4%. Für die Berechnung
der Anteile auf Quartalsbasis nimmt die SAP an, dass dieses Wachstum nicht linear erfolgen
wird. Stattdessen werden quartalsweise Anpassungen auf Basis der Umsatzentwicklung einer
Untergruppe (ca. 30 Unternehmen) der Anbieter von “Core Enterprise Applications”
vorgenommen.

3) Pro-forma-Kennzahlen:
Diese Pressemitteilung enthält Kennzahlen wie Pro-forma-Betriebsergebnis,
Pro-forma-operative-Marge und Pro-forma-Aufwendungen, Pro-forma-Konzernergebnis und
Pro-forma-Ergebnis je Aktie, Pro-forma-EBITDA sowie Angaben zu währungsbereinigten
Veränderungen von Umsätzen und Betriebsergebnis. Diese Pro-forma-Kennzahlen werden
nicht auf der Basis eines US-GAAP-Rechnungslegungsstandards ermittelt und deshalb auf die
nächste durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierte Größe
übergeleitet. Die Proforma-Kennzahlen, die von der SAP ermittelt werden, können sich
von denen anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb nicht als
Ersatz, sondern stets als Zusatz zu Betriebsergebnis, operativer Marge, Cashflow oder anderen
durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen gesehen werden.

SAP erachtet die Pro-forma-operativen-Aufwendungen und das aus ihnen resultierende
Pro-forma-Betriebsergebnis, die Pro-forma-operative-Marge, das Pro-forma-Konzernergebnis und
das Pro-forma-Ergebnis je Aktie als wichtige Zusatzinformation für die Kapitalmärkte
im Hinblick auf die Ertragskraft der Kerngeschäftsfelder der SAP. Die
veröffentlichten operativen Pro-forma-Kennzahlen werden entsprechend in der internen
Steuerung der SAP verwendet. Das Pro-forma-Betriebsergebnis bildet zudem neben dem
Softwareerlöswachstum den wichtigsten Maßstab für die erfolgsabhängige
Managementvergütung. Die Aufwendungen, die bei der Ermittlung von
Proforma-operativen-Aufwendungen, Pro-forma-Betriebsergebnis, Pro-forma-operativer-Marge,
Pro-forma-Konzernergebnis und Pro-forma-Ergebnis je Aktie eliminiert werden, sind wie folgt
definiert:

  • Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme umfassen die
    Aufwendungen für die von SAP eingesetzten aktienorientierten Vergütungsprogramme
    gemäß US-GAAP sowie Aufwendungen für die Ablösung von
    aktienorientierten Vergütungsprogrammen im Zusammenhang mit Verschmelzungen oder
    Akquisitionen. Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme werden
    eliminiert, da die Höhe der Aufwendungen nicht mehr im Einflussbereich des
    Unternehmens steht, sobald ein solches Programm beschlossen wurde und die
    Vergütungsinstrumente an die Mitarbeiter ausgegeben wurden.
  • Akquisitionsbedingte Aufwendungen enthalten Abschreibungen auf in Akquisitionen von
    Unternehmen oder geistigem Eigentum erworbene identifizierbare immaterielle
    Vermögensgegenstände.
  • Außerplanmäßige Abschreibungen enthalten voraussichtlich dauerhafte
    Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen.

4) Der Vorstand der SAP betrachtet EBITDA und Free Cashflow als weitverbreitete und
aussagekräftige Kennzahlen zur Beurteilung der operativen Ertragskraft eines Unternehmens.
Kennzahlen dieser Art sollten nicht als Ersatz sondern stets als Zusatz zu Betriebsergebnis,
Cashflow oder anderen durch US-GAAP-Rechnungslegungsstandards regulierten Größen
gesehen werden.

Informationen zu SAP

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 34.600 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 8,5 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 37.700 Mitarbeiter, davon etwa 14.000 in Deutschland.

Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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