SAP hält Einzug in Berlin

Feature | 27. Februar 2004 von admin 0

Die bislang über drei Standorte in Berlin verteilten rund 300 Mitarbeiter der SAP-Gruppe arbeiten bereits seit Anfang Februar 2004 in der Rosenthaler Straße. Das siebenstöckige Gebäude in unmittelbarer Nähe der Hackeschen Höfe dient SAP als Entwicklungs-, Vertriebs-, Beratungs- und Schulungszentrum für die SAP-Geschäftsanwendungen und Softwaretechnologien, die weltweit bei rund 22.000 Unternehmen im Einsatz sind. Bei einer gesamten Nutzfläche von mehr als 12.500 Quadratmetern ist die neue SAP-Geschäftsstelle in Berlin die zweitgrößte in Deutschland.
Die Entscheidung von SAP, den Standort Berlin auszubauen, fußt auf mehreren Überlegungen: “Als global tätiges Unternehmen müssen wir die Nähe zu den Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft suchen. Berlin hat sich wieder zu einer Weltmetropole entwickelt, die im internationalen politischen und wirtschaftlichen Kontext zunehmend an Bedeutung gewinnt”, erklärt Dr. Werner Brandt, Vorstandsmitglied der SAP AG. Michael Kleinemeier, Managing Director der SAP Deutschland AG & Co. KG und President Region EMEA Central, bestätigt dies und ergänzt: “Wir möchten die Zusammenarbeit mit den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern in Berlin intensivieren und als innovativer Lösungsanbieter aktiv daran mitwirken, dass Deutschland als Wirtschaftsstandort attraktiv bleibt. Hierzu gehört beispielsweise auch die Modernisierung des Staates, für die aus Berlin kräftige Impulse ausgehen und bei der SAP bereits eine sehr wichtige Rolle spielt.”
Die Verbindung von Informationstechnologie und Innovation diente daher auch bei der Gestaltung des Gebäudes als Leitmotiv. In einem der kreativsten Stadtteile Berlins mit zahlreichen Kulturbetrieben und Kunstschaffenden wird das Gebäude selbst zum Kunstwerk: Die seit 2002 bestehende Zusammenarbeit von SAP mit Ars Electronica, dem weltweit führenden Zentrum für Medienkunst, erhält im und am SAP-Gebäude einen sichtbaren Ausdruck. Bei dem international einmaligen Pilotprojekt für Medienkunst verschmelzen die transparente Architektur und die medialen Installationen zu einem besonderen Raumerlebnis. Die Bewegungen und Geräusche der Umgebung werden interaktiv durch das Gebäude in Farben und Formen wieder gegeben und regen zu einer individuellen und ungewöhnlichen Auseinandersetzung mit der Architektur an. Mit der neuen Geschäftsstelle bietet SAP künftig auch Berliner Medienkunstschaffenden eine Plattform an, ihre Arbeiten einem größeren Publikum vorzustellen. Damit spiegelt die neue Geschäftsstelle eine der Hauptantriebskräfte von SAP wider: Innovationen zu Gunsten einer am Menschen orientierten Umgebung in einer technisch und wirtschaftlich sinnvollen Weise umzusetzen.

Quelle: SAP AG

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