SAP: Hier geht’s zur Stadt der Zukunft

27. Mai 2013 von Derek Klobucher 0

Foto: iStockphoto

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Der Ausdruck „five by five“ stammt ursprünglich aus der Funker-Sprache und bedeutet, dass das Signal klar und deutlich empfangen wird. 1986 diente er im Science-Fiction-Klassiker Aliens als Umschreibung für einen reibungslosen Eintritt in die Atmosphäre. Nun ist der Begriff das Motto der SAP-Initiative „Urban Matters“. SAP Urban Matters setzt auf die Zusammenarbeit mit kommunalen Stadtverwaltungen mit dem Ziel, ihnen mit Softwarelösungen zu wirtschaftlichem Erfolg zu verhelfen und die Lebensqualität von Menschen in Ballungsräumen zu verbessern. Auf diese Weise sollen die Bürger der Städte von Mehrwert profitieren.

SAP-Initiative Urban Matters im Video

„Unsere Städte basieren auf Systemen, die ähnlich komplex und vielfältig sind wie unsere Träume“, heißt es in einem Video der SAP-Initiative „Urban Matters“. „Die Städte stehen vor immer größeren Herausforderungen, was die Verwaltung, Finanzen, öffentliche Sicherheit, Infrastruktur und Versorgung der Bürger betrifft.“

In der Praxis sieht das dann so aus:

Und: Was SAP zu Erfolg der Stadt der Zukunft beiträgt

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Beispiele aus Boston und Edmonton

Die amerikanische Stadt Boston ermöglicht ihren Angestellten mithilfe von SAP-Technologie, Daten abteilungsübergreifend auszutauschen. Die Bürger profitieren von höherer Transparenz, da sie sehen können, wofür die Stadtverwaltung Steuergelder ausgibt. Und im kanadischen Edmonton ermöglichen Big-Data-Lösungen die Neuplanung gefährlicher Straßenkreuzungen, die Analyse von Unfallstatistiken und die Überwachung von Kosteneinsparungen.

In Edmonton stellt die Stadtverwaltung ihren Bürgern Daten bereit, die wiederum Anwendungen entwickeln, mit denen sich Ausgaben verringern und Informationen einfacher zwischen Behörden austauschen lassen, so der IT-Verantwortliche der Stadt auf SAP Business Trends. Der offene Zugang zu Daten für die gemeinsame Entwicklung und Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die Stadt Edmonton über spezielle Dashboards, von Bürgern entwickelte Apps und Gamification-Projekte besser mit den Bürgen kommunizieren kann.

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Open-Data-Initiativen

Demokratien auf der ganzen Welt haben Open-Data-Initiativen ins Leben gerufen, die sich über alle Ebenen der Verwaltung erstrecken. Diese Initiativen zielen darauf ab, dass Behördendaten und Daten, die von Unternehmen auf freiwilliger Basis bereitgestellt werden, frei verfügbar und nutzbar sind. Dadurch sollen der Unternehmergeist gefördert und Arbeitsplätze geschaffen werden, wie auf einer Internetseite des Weißen Hauses zu lesen ist.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Behörden alle Daten offen zugänglich machen sollen. Vielmehr sind Stadtverwaltungen gefordert, genau zu untersuchen, durch welche Zugriffsmöglichkeiten sie ihrer Rechenschaftspflicht nachkommen und den Bürgern innovative Dienstleistungen bereitstellen können. Zu diesem Schluss kommt auch der kürzlich veröffentlichte Bericht „The Dynamics of Opening Government Data“ des Center for Technology in Government in Albany.

Als die Stadtverwaltung von New York 2007 erstmals Daten von Hygieneuntersuchungen veröffentlichte, löste dies unter den Restaurantbesitzern der Stadt einen Sturm der Entrüstung aus. Die große Zahl der Seitenaufrufe führte dazu, dass die Seite vorübergehend nicht erreichbar war. Restaurants, in denen bei den Inspektionen Mängel festgestellt worden waren, wurden schnellstens auf Vordermann gebracht, und die Stadt stellte zusätzliches Personal zur Durchführung erneuter Inspektionen ein.

Verwaltungen, die sich um mehr Transparenz bemühen, werden mit ihren Entscheidungen nicht immer nur auf positives Echo stoßen. Doch in den New Yorker Restaurants können sich die Gäste dank solcher Initiativen zur Verbesserung der Transparenz über eine bessere Einhaltung von Hygienevorschriften freuen.

Verwaltungen und Behörden müssen außerdem ihre Open-Data-Initiativen weiter vorantreiben, um innovative Services für Bürger bereitstellen und ihrer Rechenschaftspflicht nachkommen zu können. Die städtischen Behörden von Boston können dank moderner Technologie besser miteinander kommunizieren, und die Straßen von Edmonton sind durch die umfassende Auswertung von Daten sicherer geworden.

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Was SAP zum Erfolg der Stadt der Zukunft beiträgt

Die SAP bietet in diesen Bereichen ein umfassendes Lösungsportfolio an, das kommunalen Stadtverwaltungen hilft, ihr Profil im Hinblick auf die fünf Merkmale erfolgreicher Städte zu schärfen. Damit können sie ihren Einwohnern echten Mehrwert bieten.

Software für die öffentliche Verwaltung ist ein Beispiel dafür, wie die SAP Städten helfen kann, die Wirksamkeit von politischen Maßnahmen, Dienstleistungen und Programmen zu verbessern. Die Lösungen unterstützen den integrierten, sicheren Austausch von Informationen und tragen so zu einer besseren Haushaltspolitik und mehr Wirtschaftlichkeit bei. Zugleich ermöglichen sie eine einfachere Interaktion der Bürger mit städtischen Behörden.

Fünf Merkmale zeichnen eine erfolgreiche Stadt aus:

·         Verantwortungsbewusste Stadtverwaltung

·         Einbeziehung der Bürger

·         Engagierte Gemeinden

·         Innovative Dienstleistungen

·         Nachhaltige Stadtentwicklung

Um die Kriterien für diese fünf Merkmale zu erfüllen, benötigen Städte Lösungen aus den fünf Technologiebereichen, die SAP in ihrem Portfolio hat:

·         Cloud-Lösungen

·         Analytik

·         Anwendungen

·         Mobile Lösungen

·         Datenbanken und Technologie

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