Soccer team in a huddle

Impactathon mit SAP – Ideen, die etwas bewegen

Feature | 27. März 2015 von Corinna Machmeier 0

Um das Jungunternehmertum unter Nachwuchskräften zu fördern, veranstalten SAP und Net Impact Innovationsworkshops rund um den Globus.

„Wenn Du etwas bewegen willst, musst du nicht erst mit einem Paukenschlag beginnen, leg einfach los“, erklärt eine der Teilnehmerinnen des Impactathons in Mannheim. Gemäß dem eigenen Anspruch, Abläufe auf der ganzen Welt sowie das Leben der Menschen zu verbessern, organisiert SAP eine Reihe sogenannter Impactathons – lokale Seminare rund um das Thema Innovation, in denen Berufseinsteiger lernen können, wie sie unternehmerische Ideen in die Tat umsetzen können. Die Idee der Impactathons entstand aus der Zusammenarbeit von SAP mit der internationalen Non-Profit-Organisation Net Impact, der über 60.000 Studierende und junge Berufstätige angehören. Ihr Ziel ist es, an ihrem Arbeitsplatz Lösungen für soziale und ökologische Probleme zu entwickeln.

Die Impactathon-Veranstaltungsreihe wurde 2014 gestartet und findet insgesamt in zwölf Städten auf der ganzen Welt statt. Nach Mannheim und Berlin folgen abschließend Barcelona, Vancouver, Shanghai und Porto Alegre. Das Gewinnerteam aus allen zwölf Events wird zur Jahreskonferenz von Net Impact in Seattle eingeladen.

So trafen sich zum Jahresanfang auf dem siebten Impactathon an der Universität Mannheim 60 Studierende aus rund 15 Hochschulen. Zehn SAP-Mitarbeiter waren eingeladen, um entweder als Teammitglieder über ihre Erfahrungen zu berichten oder als Coaches den Studierenden die Methode des Design Thinking näherzubringen. Drei Experten aus Social Startups ergänzten den Teilnehmerkreis auf ideale Weise.

Die Fragestellung, mit der sich die Teilnehmer am Mannheimer Impactathon beschäftigten, war ganz allgemein gefasst: Wie kann SAP jungen Berufstätigen helfen, im Unternehmen Ideen umzusetzen, die das Leben der Menschen verbessern? Ganz in diesem Sinne war die Agenda so unkonventionell wie einfach: Basierend auf Methoden aus Design Thinking und Rapid Prototyping wurden Studierende und SAP-Mitarbeiter in kleine Gruppen aufgeteilt, in denen sie ihre Ideen ausarbeiten konnten. Brainstorming-Sessions wechselten sich mit einer „Marshmallow-Challenge“ und „Energizer-Breaks“ ab. Zum Schluss stellten die Teams ihre kreativsten Lösungen einer vierköpfigen Jury vor, der neben lokalen Impactathon-Experten auch SAP-Mitarbeiterin Alexandra van der Ploeg aus dem Bereich Corporate Social Responsibility angehörte.

„Der Mehrwert für SAP ist“, so Alexandra van der Ploeg, „dass wir hier unser soziales Engagement nicht nur unseren Mitarbeitern zeigen können, sondern auch der nächsten Generation von Fachkräften, beispielsweise Studierenden.“ SAP lädt daher auch lokale CSR-Partner ein, die als Experten ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Teams weitergeben können.

 

 

Positives bewirkt Positives

Die Millennials-Generation ist bei der Jobsuche sehr ambitioniert und möchte etwas Positives in der Welt bewirken – ein Anspruch, den sie häufig nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf erfüllen möchte.

Persönlicher Nutzen ist bei einem Engagement für ein soziales Anliegen, sei es im privaten oder beruflichen Bereich, inklusive. Auf die Frage, was die Teilnehmer aus dem eintägigen Impactathon für sich mitnahmen, lautete die einhellige Antwort: Inspiration – sowohl für das große Ganze als auch für die persönliche Berufslaufbahn. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit SAP, weil SAP ein aufrichtiges Engagement dafür beweist, das Leben der Menschen zu verbessern“, bekräftigte Lily Mathews, Partner Programs Manager von Net Impact.

Am Schluss der Veranstaltung kürte die Jury in Mannheim die Idee mit dem größten Potenzial: die Entwicklung eines Computerspiels für Kinder zum „spielerischen Erlernen sozialen Engagements“ – sozusagen die Anwendung der Idee der „Gamification“ auf ein konkretes Thema.

 

Bildquelle: Shutterstock

 

Tags: , ,

Leave a Reply