Kaeser mit SAP IT Infrastructure Management

Feature | 24. Oktober 2013 von Elisabeth Peternek 0

KAESER_Kompressor_Kaeser

Kompressor von Kaeser im Einsatz auf einer Baustelle. (Foto: Kaeser)

Vom luftdichten Verpacken von Lebensmitteln über sichere Achterbahnen im Europa-Park Rust in Südbaden bis hin zum schicken neuen Porsche –Druckluft-Kompressoren von Kaeser Kompressoren begegnen uns weltweit im Alltag. Die vielfältige Kundschaft stammt aus Industrie, Schifffahrt, Handwerk und Tunnelbau. Um seinen Kunden exzellenten Service mit innovativen Produkten anzubieten, nutzt Kaeser an seinen mehr als 100 Standorten in mehr als 50 Ländern moderne Informationstechnologie. Für den Überblick über die IT-Landschaft setzt Kaeser auf die SAP-Software SAP IT Infrastructure Management.

Zu Beginn der Partnerschaft mit SAP vor 20 Jahren musste Kaeser Kompressoren erst fünf Länder weltweit in die IT-Landschaft integrieren – wesentlich kleinere Dimensionen als heute mit gut 4400 Mitarbeitern an Standorten von den USA über Europa bis in die Region Asien-Pazifik. „Die größte Herausforderung unserer IT-Landschaft besteht darin, die globale Versorgungskette zu unterstützen“, erklärt Falko Lameter, CIO von Kaeser Kompressoren. Um die wachsende Komplexität beherrschbar zu machen und den internen Kunden ausfallsichere, innovative Anwendungen bereitstellen zu können, benötigte das Unternehmen eine transparente Sicht auf die komplette Infrastruktur.

Partner Realtech implementiert SAP IT Infrastructure Management

Im Rahmen einer umfassenden Application-Lifecycle-Management-Strategie entschied sich Kaeser Kompressoren für die Nutzung des SAP Solution Managers als zentrale IT-Management-Software und die Implementierung der Zusatzkomponente SAP IT Infrastructure Management. Betreut wurde die Implementierung in erster Linie von dem SAP-Solution-Extension-Partner Realtech, der maßgeblich an der Entwicklung von SAP IT Infrastructure Management beteiligt war, diese als Value Added Reseller vertreibt und über langjährige Erfahrung in der Beratung rund um den SAP Solution Manager verfügt.

Sowohl SAP IT Infrastructure Management als auch der SAP Solution Manager sind Lösungen zum Application Lifecycle Management (ALM): SAP-Lösungen und externe Software lassen sich damit verwalten, unter anderem mit dem Ziel, Betriebskosten zu senken. Möglich wird eine vollständige Übersicht über alle eingesetzten Vermögenswerte und die wechselseitigen Abhängigkeiten der Anwendungen und deren IT-Infrastruktur. Mit diesen Informationen lassen sich Problemursachen schnell ermitteln und beheben. Auch die Frage nach dem Nutzen neuer Technologien sowie strategischem In- und Outsourcing für das Unternehmen lässt sich beantworten – und zwar schon vor der Investition.

Mit SAP IT Infrastructure Management wird die Geräteerkennung im gesamten Netzwerk automatisiert und in einer zentralen Datenbank, der CMDB (Configuration Management Database) verwaltet. Dort werden alle relevanten Informationen über sämtliche im Netzwerk befindlichen Geräte, deren Beziehungen zueinander, sowie Änderungen in Echtzeit erfasst, vergleichbar gemacht und abgelegt – von Notebooks über Druckern bis Switches. Dank der offenen Schnittstelle können auch Daten aus anderen Verwaltungssystemen integriert werden. „Die automatisierte Bestandsführung ist für uns ein wertvoller Nebeneffekt, der uns bei der Übermittlung der Bestandsdaten an das Controlling entlastet“, freut sich CIO Lameter. Die Daten aus der CMDB werden schließlich an den SAP Solution Manager übertragen und ermöglichen ein effizientes, datengesteuertes IT-Incident- und Change-Management. Die Software überwacht den Status der einzelnen Anlagen in Echtzeit und erkennt Probleme, noch bevor der Benutzer sie wahrnimmt. Das können interne technische Probleme sein oder auch Angriffe auf die IT-Systeme.

SAP IT Infrastructure Management visualisiert die IT-Landschaft

Kaeser visualisiert mit SAP IT Infrastructure Management seine gesamte IT-Landschaft vom einzelnen PC bis zum Server. Das Tool wurde problemlos in den bereits bestehenden SAP Solution Manager integriert und bietet einen umfassenden Überblick der IT-Infrastruktur des gesamten Unternehmens. Durch die zentrale Verwaltung von SAP- und Nicht-SAP-Komponenten hat Kaeser Serverausfälle reduziert. Außerdem werden Kosten gesenkt und Serviceleistungen verbessert.

Für die Zukunft hat Kaeser SAP HANA im Blick. „Mit der SAP Business Suite on HANA und Predictive Analytics gehen wir mit den Kunden eine völlig neue Beziehung ein. Wir sind in der Lage, ihnen nicht nur unsere Druckluftsysteme zu verkaufen, sondern bieten zusätzliche ergänzende Dienstleistungen via Internet“, erklärt Lameter.

Weitere Informationen im Video mit Kaeser-CIO Falko Lameter

 

Eventhinweis:

Interessenten können sich auf der SAP TechEd in Amsterdam am Stand von Realtech (Nr. E15) oder bei einem gemeinsamen Roundtable mit Kaeser Kompressoren über das Projekt informieren.

Referenten: Jürgen Wöhner, Systems Manager / ITOrg, Kaeser Kompressoren und Gerhard Stifter, Business Development Manager, Realtech

Datum: 5.Novermber.2013

Uhrzeit: 15:00 bis 16:30 Uhr

Anmeldung und Informationen bei Ivanka.Benouis@sap.com

Tags: , , ,

Leave a Reply