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„Wer sich nicht digitalisiert, wird ausgeknockt“

Feature | 5. Dezember 2017 von Andreas Schmitz 8

Wladimir Klitschko spricht aus, was viele CIOs und Geschäftsführer in Unternehmen denken. Vieles drehte sich 2017 um die Digitalisierung, die geeignete Strategie und anstehende Herausforderungen. 10 Aussagen renommierter Experten und Vordenker.

1. Arbeitswelt der Zukunft: „Die größten Innovationen bringen nichts, wenn die Kunden sie nicht verstehen“ (Thomas Jenewein, Business Development Manager, SAP Education)

Wo bleiben die Menschen in der digitalen Arbeitswelt? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Beitrags. Die digitale Kompetenz in den Unternehmen hinkt den Erwartungen hinterher, die „Kompetenzlücke“ wird sogar größer. Wichtiges Ziel der SAP Education besteht darin, ihre Lernprodukte bedarfsorientiert und kontextsensitiv einzusetzen.

Die neue Dringlichkeit des Lernens.

2. Challenge Management: „Wer sich nicht digitalisiert, wird ausgeknockt.“ (Wladimir Klitschko)

Challenge Management als innovative Denkweise im täglichen Leben etablieren: Das ist das Ziel, das der Ex-Profiboxer und ehemalige Weltmeister im Schwergewicht Wladimir Klitschko in der Partnerschaft seines Unternehmens Klitschko Ventures zusammen mit SAP anstrebt. Der Challenge-Management-Ansatz ergänze laut Klitschko die Design-Thinking-Methodik ideal, die SAP bei der Entwicklung innovativer Technologien anwendet.

3. Segment of One: „Es gibt nicht mehr das eine Produkt, um das sich alle scharen“ (Wolfgang Wagner, Industry Principal Konsumgüterindustrie)

Die Individualisierung bestimmt zunehmend die Strategien von Konsumgüterherstellern. Die technische Herausforderung für die Branche: Produktionsabläufe müssen fit gemacht werden für die Umstellung auf geringere Losgrößen.

SAP S/4HANA: Auf Individualisierung in Konsumgüterbranche eingehen

4. Big Data: „Ich denke nach, über das Denken.“

Im Video steht dem CEO das Wasser bis zur Halskrause. Im übertragenen Sinne sind es die unglaublichen Datenmengen, die denkende Maschinen heute produzieren und mit denen Unternehmen heute zu kämpfen haben. Wie aus Big Data die wichtigen Informationen herausgezogen werden, ist wiederum die Spezialität von SAP.

5. Vision: „Die Empathie ist das beste Werkzeug für Innovationen.“ (Martin Wezowski, Chef-Designer von SAP)

Der digitale Zwilling des Gehirns, der Powerschlaf im selbst fahrenden Auto, eine zweite Haut, die automatisch Krankheiten wie Krebs diagnostiziert: Bei Martin Wezowksi ist keine Idee zu fern, um realisierbar zu sein. In Gedanken ist der Chefdesigner von SAP meist ein Stück in der Zukunft. Das Besondere: Mensch und Maschine gehören für ihn zusammen, Bauchgefühl und Technologie.

SAP Forum Basel 2017: Das digitale Festival

6. SAP Leonardo: „Das Unternehmen muss nicht gleich so schnell sein wie Usain Bolt über hundert Meter. Es reicht, dass es überhaupt erst einmal anfängt zu laufen.“  (Glenn González, Digital Transformation Lead bei SAP)

Als Agilitätsmotor beschreibt SAP das Innovationsportfolio SAP Leonardo, das Technologien wie das Internet der Dinge, maschinelles Lernen und Blockchain enthält. Die Idee von SAP Leonardo: Nicht nur auf Technik fokussieren, sondern über eine geeignete Methodologie wie etwa Design-Thinking-Workshops erste Projekte auf den Weg bringen.

SAP Leonardo: der Agilitätsmotor für die Unternehmen

7. Digitalisierung: „Unternehmen, die die physische und digitale Welt gleichzeitig meistern, werden aus dieser Umbruchphase als Gewinner hervorgehen.“ (Jim Hagemann Snabe, Mitglied im SAP-Aufsichtsrat)

Die digitale Transformation ist für Jim Hagemann Snabe „eine sehr große Veränderung, die alles beeinflusst, was wir tun.“ Die besondere Herausforderung besteht für den ehemaligen SAP-Vorstandssprecher heute darin, Aufsichtsräten in den großen Unternehmen die Auswirkungen und Perspektiven der Digitalisierung nahezubringen.

„Ich bin ein besorgter Optimist.“

8. Innovationen umsetzen: „Wir brauchen Veränderung und die SAP ist hier, um mit uns über unsere Prozesse zu reden, uns zu challengen und neue Ideen einzubringen.“ (Abderrazzak Askaoui, CIO bei Deutz AG)

Es ging um höhere Effizienz, neue Geschäftsmodelle und den ROI durch Digitalisierung: In einem fünftägigen Innovationsworkshop hat der Autozulieferer Deutz AG zusammen mit SAP die Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Pro Fachbereich kamen acht Teilnehmer von Deutz und bis zu drei von SAP zusammen. Heraus kam die „Roadmap 2020“, die das Thema Digitalisierung in den Mittelpunkt stellt.

Innovation kann man steuern: Deutz

9. Digitale Transformation: „In den nächsten zwei Jahren wird sich zeigen, wer die Gewinner der digitalen Revolution sind und wer auf der Strecke bleibt.“ (Vivek Bapat, Global Head of Marketing Strategy and Thought Leadership bei SAP)

Geht es nach Vivek Bapat, ist die digitale Transformation die Voraussetzung für Umsatz, Gewinn und Wachstum. Eine auf einem SAP-Leonardo-Live-Event vorgestellte Studie bestätigt, dass Unternehmen, die stark in die Digitalisierung investieren, besser für die Anforderungen auf den Märkten gerüstet sind und größere Erfolge einfahren.

Studie: Es kommt darauf an, WIE Sie digitalisieren und nicht WAS.

10. Cloud Computing: „Strategie ist, zu wissen, was zu tun ist, wenn es nichts zu tun gibt.“ (Timo Elliott, Global Innovation Evangelist von SAP)

Für Timo Elliott ranken sich viele Mythen um Cloud-Computing. Dabei ist der SAP-Evangelist überzeugt davon, dass On-Premise-Anbieter zunehmend vom Markt verdrängt werden, Anwendungen in der Cloud sicherer sind als selbst betriebene Applikationen und Innovationen schneller genutzt werden können. Seine Botschaft: Wer in der Cloud ist, braucht sich um die Zukunft keine Sorgen machen.

Ist ein Umstieg auf Cloud-Produkte denn wirklich erforderlich?

Bild: shutterstock

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