SAP NetWeaver erhält Funktionen für Adaptive Computing

Feature | 13. Mai 2004 von admin 0

Konfrontiert mit sinkenden IT-Budgets, suchen Unternehmen nach Wegen, ihre bestehenden IT-Ressourcen optimal zu nutzen und flexibler auf veränderte Geschäftsanforderungen zu reagieren. Die Integrations- und Applikationsplattform SAP NetWeaver bietet Funktionen für Adaptive Computing, um diese Anforderungen an die Hardware zu unterstützen. Hierfür hat SAP innovative Funktionen entwickelt, etwa für Shared Services – ein Konzept zur vielfachen und flexiblen Nutzung von Datenbankservern – sowie für Service Virtualisierung, wodurch ein paralleler Zugriff verschiedener Anwendungen und Services auf vorhandene Hardware-Ressourcen ermöglicht wird. So erfolgt innerhalb weniger Minuten eine dynamische Anpassung der Unternehmensanwendungen an verfügbare Hardware-Ressourcen. Zudem können SAP-Lösungen über die Adaptive Computing-Funktionen von einem zentralen Punkt aus gesteuert, überwacht und kontrolliert werden. So wird auch das System- und Anwendungsmanagement vereinfacht.
„Die Funktionen für Adaptive Computing in SAP NetWeaver helfen Kunden, ihre Betriebskosten zu senken. So werden Mittel für Innovation und neue Technologien frei“, erklärt Shai Agassi, Vorstandsmitglied der SAP. „Mit Adaptive Computing ziehen Kunden einen maximalen Nutzen aus ihren IT-Investitionen und erreichen eine höhere Anpassungsfähigkeit an veränderte Softwareanforderungen.“
Die Adaptive Computing-Funktionen von SAP NetWeaver schlagen eine Brücke zwischen Hard- und Software. Damit können Unternehmen die unterschiedlichen und permanent wechselnden Anforderungen an ihre IT-Infrastruktur besser steuern und ihre Hardware-Ressourcen konsolidieren. Die Softwarelösungen werden von der Hardware-Infrastruktur entkoppelt – eine Voraussetzung für den flexiblen Einsatz der Hardware. So können die Leistungsanforderungen von Geschäftsanwendungen in einem flexiblen Gleichgewicht gehalten werden: Das Adaptive Computing ermöglicht es, jede Anwendung auf jedem Server zu jeder Zeit einzusetzen. Dies steigert die Systemleistung und sorgt gleichzeitig für geringere Betriebskosten.

Starke SAP-Partner für sinkende IT-Kosten

SAP-Partner wie Dell, Fujitsu und Fujitsu Siemens, HP, IBM, Intel, Network Appliance, Sun und T-Systems unterstützen das Adaptive Computing-Konzept von SAP. SAP arbeitet eng mit diesen Partnern zusammen, um beispielsweise die Leistung von Blade Servern und virtuellen Servern zu nutzen. Um die weitere Zusammenarbeit und den Innovationsaustausch mit diesen wichtigen Partnern zu fördern und für Kunden einen Mehrwert zu schaffen, hat SAP den Adaptive Computing Council ins Leben gerufen. Dieses Komitee hat vor kurzem einen „Adaptive Computing Compliance Test“ vorgestellt, der es qualifizierten Partnern ermöglicht, neue und innovative Technologien unter Einsatz von SAPs Adaptive Computing zu nutzen. Hier nun die Bewertung der SAP-Initiative aus Sicht der Partner:

  • Dell: „Dell-Produkte tragen nachhaltig zur Verbreitung von Branchenstandards und zur Kostenreduzierung im Rechenzentrum bei. Das macht uns zu einem idealen Infrastrukturlieferanten für SAP-Lösungen“, erklärt Linda York, Vice President von Dell Global Alliances. „Unsere Vision des skalierbaren Unternehmens verbunden mit den Adaptive Computing-Funktionen der Technologieplattform SAP NetWeaver, hilft Kunden Kosten zu senken, eine schnellere Amortisierung ihrer Investitionen zu erreichen sowie flexibler auf Veränderungen zu reagieren.“
  • Fujitsu und Fujitsu Siemens Computers: „Die Fujitsu Gruppe ist ein wichtiger Innovationspartner der SAP und wir unterstützen die Adaptive Computing-Infrastruktur“, erläutert Dr. Joseph Reger, Chief Technology Officer von Fujitsu Siemens Computer. „Wir haben als erster SAP-Partner die Zertifizierung für Adaptive Computing erfolgreich abgeschlossen und werden unsere Infrastrukturlösungen auch künftig auf die SAP NetWeaver-Strategie abstimmen. FlexFrame for mySAP Business Suite ist die erste zertifizierte Lösung, die das Adaptive Computing-Konzept umsetzt. So profitieren unsere zahlreichen Kunden, die sich bereits dafür entschieden haben, zugleich von Investitions- und Innovationssicherheit.“
  • HP: „Kunden, die heute ihre Infrastruktur für Unternehmensanwendungen erweitern, wenden sich immer häufiger an HP, weil wir standardisierte Lösungen anbieten, die modular aufgebaut, flexibel einsetzbar und einfach zu handhaben sind“, sagt Ron Eller, Vice President und General Manager von HP Enterprise Solution Alliances. „Die Abstimmung von HPs Adaptive Enterprise Strategie mit den SAP-Funktionen für Adaptive Computing bietet Kunden höhere Zuverlässigkeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Damit ziehen sie größeren Nutzen aus ihrer IT.“
  • IBM: „Als Teil der IBM On Demand-Infrastruktur und aufbauend auf der IBM Virtualization Engine unterstützen wir die Adaptive Computing-Funktionen der SAP. Dank gemeinsamer Entwicklungsinitiativen von SAP und IBM waren wir in der Lage, als erste diese neue Lösung auf Unix und in Verbindung mit Storage Area Networks vorzustellen. Damit konnten wir das Lösungsangebot erweitern, dass zuvor bereits auf den IBM zSeries und IBM xSeries zur Verfügung stand“, kommentiert Volker Löhr, General Manager der Global IBM/SAP Alliance bei IBM. „Die Technologien von SAP und IBM basieren auf offenen Standards, ergänzen sich und ermöglichen es Kunden, ihre Gesamtbetriebskosten (TCO) schnell zu senken. So können sie verstärkt in Innovationen für ihr Unternehmen investieren.“
  • Intel: „Intel und SAP arbeiten zusammen, damit Kunden ihre SAP NetWeaver-Lösungen auf standardisierten Blade- und Rack-Servern einsetzen können, die mit Intel Xeon und Intel Itanium Prozessoren arbeiten“, erläutert Dr. Dalibor Vrsalovic, Vice President und Chief Technology Officer der Intel Enterprise Platforms Group. „Das senkt die Betriebskosten und entspricht der Philosophie beider Unternehmen: Innovative Lösungen anzubieten, die einfach zu implementieren sind, bei steigenden Anforderungen erweitert werden können und sich rasch amortisieren. Zukünftig wollen wir auch in den Bereichen Virtualisierung, Systemsteuerung, Sicherheit und Utility Computing zusammenarbeiten.“
  • Network Appliance: „Die Integration der Adaptive Computing-Funktionalität von SAP in ihre Server- und Datenbank-Infrastruktur erschließt Firmen jeder Größe klare Leistungssteigerungen, höhere Skalierbarkeit und eine einfachere Steuerung ihrer Systeme“, sagt Patrick Rogers, Vice President Marketing bei Network Appliance. „Gemeinsam mit SAP und über 20 Kunden, die dieses Konzept bereits umsetzen, arbeiten wir daran, die NetApp-Speicherlösungen eng in das Adaptive Computing-Konzept zu integrieren. So stellen wir sicher, dass Kunden bestmögliche Speicherleistung und -verfügbarkeit erzielen.“
  • Sun Microsystems: „Das gemeinsame Ziel von Sun und SAP ist es, die IT-Kosten unserer Kunden zu senken, die Komplexität ihrer Systeme zu reduzieren, netzwerkbasierte Dienste noch nutzbarer zu machen sowie die Mobilität aber auch die Sicherheit zu erhöhen“, unterstreicht Stuart Wells, Senior Vice President für Market Development bei Sun Microsystems. „Mit SAPs Adaptive Computing auf unseren Solaris- und Linux-basierten Systemen vermeiden wir unnötige Komplexität und Kosten. Gleichzeitig schaffen wir ein skalierbares Fundament für Wachstum und Anpassungsfähigkeit.“
  • T-Systems: „Mit der Adaptive Computing-Funktionalität wird unser Anspruch ‘Managed business flexibility’ im Application Outsourcing von SAP-Lösungen zur Realität. Dabei setzen wir auf eine Kombination aus neuen Technologien, standardisierter Hardware und besserer Nutzung der Ressourcen sowie einer weiteren Automatisierung. Unsere Kunden profitieren von mehr Qualität, Leistung und Flexibilität sowie geringeren Kosten“, erläutert Dr. Jürgen Kratz, Senior Executive Vice President für Strategic Partner Management bei T-Systems. „Wir implementierten die IT-Infrastrukturlösung FlexFrame for mySAP Business Suite, basierend auf Fujitsu Siemens-Computern und kombiniert mit den Adaptive Computing-Fähigkeiten von SAP. Mit dieser innovativen Lösung können wir unseren Kunden deutlich höhere Service Levels für ihre SAP-Anwendungen garantieren. Gleichzeitig senken wir unsere eigenen Betriebskosten und erhalten mehr Flexibilität.“

Quelle: SAP AG

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