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SAP ONE Support Launchpad: Die Sicht der Endbenutzer zählt

5. Oktober 2015 von Arno Helmling 0

Um sicherzugehen, dass SAP ONE Support Launchpad die Bedürfnisse der Endbenutzer erfüllt, durften sie als Teilnehmer von Beginn an Feedback einbringen. Jens Pommer von E.ON Business Services schildert seine Erfahrungen.

Bei Pilotphasen von neuen Applikationen stehen die zu validierenden Anwendungen den Benutzern meist erst kurz vor der Fertigstellung für einen bestimmen Zeitraum zur Verfügung. Der Benutzer kann sich zwar einen ersten Eindruck verschaffen, wie die finale Applikation aussehen wird, eine Einflussnahme aus Endbenutzersicht ist zu diesem Zeitpunkt allerdings nur noch bedingt möglich.

Die Funktionalität wurde Schritt für Schritt über einen Zeitraum von fünf Wochen eingeführt

Die Funktionalität wurde Schritt für Schritt über einen Zeitraum von fünf Wochen eingeführt

SAP wollte bei der Entwicklung des SAP ONE Support Launchpads deshalb einen neuen Weg gehen und die Benutzer schon frühzeitig noch während des Design- und Entwicklungsprozesses involvieren. Ermöglicht wurde dies durch die Verwendung der SAP HANA Cloud Plattform (HCP) als Technologieplattform: Interessierte Teilnehmer konnten in einem speziell für sie eingerichteten Account frühe Teile der Applikation verwenden – und das auf ihren produktiven Daten ohne zeitliche Begrenzung.

Die Funktionalität wurde Schritt für Schritt über einen Zeitraum von fünf Wochen eingeführt. In regelmäßigen Feedbackrunden und Roll-Out-Sessions konnten die Teilnehmer ihre Meinung zu SAP ONE Support Launchpad äußern.

Jens Pommer von der E.ON Business Services GmbH, verantwortlich für das Contract und Vendor Management SAP und das CCoE des E.ON Konzerns, nahm am Pilotprojekt des SAP ONE Support Launchpads teil. In einem Interview berichtet er über seine Erfahrungen:

Wie kamen Sie zum ersten Mal mit SAP ONE Support Launchpad und dem neuen Kooperationsmodell in Kontakt?

Im Rahmen einer DSAG-Veranstaltung im November 2014 präsentierte SAP eine erste Version des SAP ONE Support Launchpads. Die Idee eines zentralen Einstiegspunkts, der die für den Benutzer relevanten Informationen auf einen Blick anbietet, hat sofort mein Interesse geweckt. Insbesondere im Hinblick auf den Wandel, den unsere Systemlandschaft kürzlich vollzogen hat: Unsere Technologie- und Anwendungslandschaft umfasst inzwischen sowohl On-Premise- als auch Cloud-Lösungen. Mit dem SAP ONE Support Launchpad erhalten unsere Teams nun einen einfachen und einheitlichen Zugang zu Services- und Support-Anwendungen.

Jens Pommer, Leiter Contract und Vendor Management SAP und CCoE bei E.ON

Jens Pommer, Leiter Contract und Vendor Management SAP und CCoE bei E.ON

Im Anschluss an die Präsentation bot SAP den Zuhörern die Möglichkeit, an einem neuen Pilotierungsmodell teilzunehmen. Natürlich wollte ich die Möglichkeit einer frühen Einflussnahme nutzen. Der Zugang zur aktuellen Version des SAP ONE Support Launchpads verlief schnell und unkompliziert. Ich konnte mich sofort mit der neuen Umgebung vertraut machen und praxisbezogene Tests durchführen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem neuen Kooperationsmodell mit SAP gesammelt?

Den größten Vorteil sehe ich darin, dass ich das SAP ONE Support Launchpad von Anfang an unter Nutzung meiner produktiven Daten und im Kontext meiner täglichen Service- und Support-Aufgaben verwenden kann. Ohne Zeitdruck, da mir der Zugang rund um die Uhr zur Verfügung steht. Zudem hat mir der persönliche Kontakt zu den Projektverantwortlichen gefallen, da er eine enge Zusammenarbeit ermöglicht. Feedback und Fragen kann ich einfach per E-Mail übermitteln. Die Wege sind dadurch kurz, die Reaktionszeit ist schnell.

Die schrittweise Einführung neuer Funktionalitäten innerhalb von fünf Wochen gibt mir zusätzlich die Möglichkeit, an speziellen Feedbackrunden teilzunehmen. Dadurch erhalte ich eine gute Gelegenheit, mein eigenes Feedback nochmals zu erläutern, aber auch die Erfahrungen anderer Teilnehmer zum Fortschritt der jeweils letzten Phase kennenzulernen, und mich mit den Kollegen anderer Unternehmen hierzu auszutauschen. Durch sowohl mein regelmäßiges Feedback als auch das anderer Teilnehmer wird jederzeit die Sicht des Endbenutzers berücksichtigt und ich kann als Endnutzer Einfluss auf die Gestaltung der Lösung nehmen.

Was würden Sie sich in Bezug auf die Zusammenarbeit für die Zukunft wünschen?

Die frühzeitige Zusammenarbeit von SAP und Endanwendern, kombiniert mit kurzen, regelmäßigen Feedback-Zyklen, halte ich für ein richtungsweisendes Kooperationsmodell. Ich würde mir wünschen, dieses Modell auch in anderen Projekten anzutreffen.

In meiner Rolle als Sprecher der neu aktivierten Arbeitsgruppe „Support Portal“ der DSAG werde ich deshalb die Anwendung dieses Kooperationsmodells auf weitere Themen unserer Arbeitsgruppe vorschlagen. Die ersten Schritte dazu sind bereits erfolgt. In unserem Kick-off-Meeting am 10. November 2015 in Walldorf werden wir die Mitglieder der Arbeitsgruppe über den aktuellen Status informieren und gemeinsam die nächsten Aktivitäten festlegen. Ich freue mich schon jetzt darauf, diese neue Form der Zusammenarbeit mit SAP im Rahmen des SAP ONE Support Launchpads und unserer Arbeitsgruppe Support Portal fortzusetzen und bei weiteren Themen der Arbeitsgruppe anzuwenden und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen:

Kurzvideo: Know me – Guide me – Help me in drei Minuten erklärt

Hier geht’s zu den anderen Artikel aus der Artikelreihe:
Teil 1: SAP runs simple mit SAP ONE Support Launchpad
Teil 2: Die drei Leitzprinzipien des SAP ONE Support Launchpad

Pressemitteilung:
SAP ONE Support Launchpad – der zentrale und benutzerorientierte Einstieg für alle Supportanfragen

Informationsportal SAP ONE Support Launchpad

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