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Recruiting meist ohne Social Media

Feature | 24. Dezember 2013 von Friederike Orths 0

Die Mehrzahl der SAP-Partner will 2014 neue Berater anheuern, vor allem für SAP ERP. Überraschend: Den Fachkräftemangel sehen die meisten nicht als Problem.

63 Prozent aller SAP-Partner in Deutschland glauben, dass sie 2014 mehr Personal brauchen werden. Dabei geht die Mehrheit (70,4 Prozent) davon aus, dass ihre Belegschaft bis zu einem Viertel wachsen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Personalberatung Hype, für die rund 400 Geschäftsführer sowie HR- und Vertriebs-Verantwortliche von SAP-Partnerunternehmen befragt wurden. Am meisten neues Personal wird in der Beratung zu SAP ERP (68,2 Prozent) benötigt, aber auch in der Software-Entwicklung (50 Prozent), der Technologieberatung (45,5 Prozent) und der Managementberatung (40,9 Prozent) besteht ein erhöhter Bedarf.

„Der SAP Partner Recruitment Index 2013/2014 bestätigt die anhaltende Nachfrage nach SAP-Experten“, kommentiert Hype-Geschäftsführer Frank Rechsteiner die Ergebnisse. „Da der SAP-Bewerbermarkt immer enger wird, setzen zunehmend mehr Partnerunternehmen bei der Personalgewinnung neben eigener Homepage und Mitarbeiter-Empfehlung (je 80 Prozent) auf Stellenportale (60 Prozent) und externe Personalberater (52 Prozent).“

Für SAP HANA lieber Mitarbeiter schulen als Externe einstellen

Bei der Besetzung von Führungspositionen wie Team-Managern oder Bereichsleitern setzt über ein Drittel (34,6 Prozent) vor allem auf interne Mitarbeiter. 11,5 Prozent stellen hier primär externe Mitarbeiter ein. Der größte Teil der Befragten berücksichtigt allerdings beide Möglichkeiten. Wer neue Themenbereiche wie SAP HANA oder Cloud aufbaut, will hierfür zunächst das Know-how seiner Mitarbeiter (76,9 Prozent) entsprechend erweitern. Erst weit dahinter folgen Optionen wie der Einkauf von externen Führungskräften oder kompletten Teams (je 26,9 Prozent).

Dass zu wenig Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen, sehen fast drei Viertel der befragten Verantwortlichen (73,1 Prozent) als keine große Herausforderung. Mehr als die Hälfte (57,7 Prozent) hat auch noch keine spezielle Recruiting-Strategie für die Young Professionals entwickelt, obwohl die Generation Y gerade jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt. Weniger als die Hälfte (42 Prozent) nutzen inzwischen auch Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube, Xing und LinkedIn für ihre Bewerbersuche. Für fast 60 Prozent spielt Recruiting 2.0 somit noch keine größere Rolle.

Hilfe für SAP-Partner beim Markteintritt

Autoren der Studie, die Hype Group, sind „Hype – die Trainingsprofis“ und „Hype – die Recruitingprofis“. Sie unterstützen SAP-Partner dabei, Vertrieb und Organisation aufzubauen sowie Mitarbeiter und Partner zu gewinnen. Die Hype Group bietet Unterstützung beim Eintritt in die deutschsprachigen Märkte. Hype ist international vertreten und hat unlängst neue Niederlassungen in Zürich und Dubai eröffnet.

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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