SAP-Podiumsdiskussion auf der CeBIT „Innovative Mittelstandsunternehmen diskutieren über Cloud, Mobilität und SAP HANA“

Blog | 15. März 2013 von de 0

Auf der CeBIT 2013 diskutierte die SAP im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit kleinen und mittleren Unternehmen, um zu zeigen, wie mittelständische Betriebe SAP-Technologien wie SAP HANA, Cloud-Lösungen und mobile Lösungen für Innovationen nutzen – um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und ihr Unternehmen erfolgreich zu führen.

 

Drei Unternehmen – die GCC German Computer Company GmbH, proaxia consulting group und ameria GmbH – berichteten von ihren Erfahrungen mit den Mittelstandslösungen SAP Business One, analytics powered by SAP HANA, SAP Business ByDesign und SAP Mobile Platform.

 

Schneller werden mit SAP HANA

Den Beginn bei der Podiumsdiskussion machte die GCC German Computer Company GmbH, die 1995 als dienstleistungsorientiertes IT-Systemhaus gegründet wurde. GCC zählt derzeit ca. 2.000 Unternehmen aus verschiedensten Branchen zu seinen Kunden. Das Systemhaus bietet Cloud-Services und On-Demand-Videokonferenzdienste an, die im unternehmenseigenen  Rechenzentrum in Hameln gehostet werden. Bernd Schinkel, Leiter des Vertriebs und interner CIO, erklärte: „Als Cloud-Anbieter verfügen wir über recht komplexe Preismodelle und brauchten deshalb eine Lösung zur schnellen Ausführung von Analysen und Berichten.“ Nach der Durchführung eines Proof of Concept entschied sich GCC im Mai 2012 für SAP Business One, analytics powered by SAP HANA. Seit 2005 nutzt das Unternehmen bereits SAP Business One, eine Lösung zur Unternehmenssteuerung für den Mittelstand. Bernd Schinkel zufolge war dies eine der besten Entscheidungen, die das Unternehmen je getroffen hat. Dashboards, Analysen und unternehmensweite Suchabfragen können mit SAP HANA nun um ein Vielfaches schneller durchgeführt werden – mit dem Ergebnis einer deutlich höheren Produktivität.

 

Um diesen Produktivitätsanstieg zu veranschaulichen, beschrieb er ein Szenario, das vor der Implementierung der Lösung für das Unternehmen typisch war: Wenn sich früher ein Kunde mit einer Anfrage telefonisch an das Unternehmen wandte, wurde dieser Anruf vom Servicepersonal entgegengenommen, die Anfrage wurde notiert und dem Kunden gesagt, dass er zurückgerufen würde. Die Mitarbeiter überprüften daraufhin die Daten des Kunden im System, was mit den früheren Suchwerkzeugen des Unternehmens mehrere Minuten in Anspruch nahm, und riefen den Kunden dann zurück. Mit SAP Business One, analytics powered by SAP HANA, stehen die Kundendaten jetzt innerhalb von Sekundenbruchteilen zur Verfügung. Die Mitarbeiter können die Fragen des Kunden nun schon während des Telefongesprächs beantworten. Mitarbeiterproduktivität und Kundenzufriedenheit konnten so immens gesteigert werden. „Die Ausführung von Berichten und interaktiven Analysen ist nun 20- bis 40-mal schneller als zuvor. Während der Implementierung kam es zu keinerlei Unterbrechungen oder Ausfallzeiten“, resümierte Bernd Schinkel.

 

SAP-Partner Uniorg konnte die Lösung implementieren, ohne den Betrieb der vorhandenen IT-Landschaft oder Geschäftsprozesse zu unterbrechen. Für 2014 ist die Umstellung der derzeitigen Datenbank Microsoft SQL auf SAP HANA geplant. Dazu Bernd Schinkel: „Wir sehen natürlich, dass sich kleine und mittlere Unternehmen fragen, ob SAP HANA für sie überhaupt das Richtige ist. Angesichts der großartigen Erfahrungen, die wir mit SAP HANA gemacht haben, können wir sagen, dass die Migration einfach ein logischer Schritt in Richtung Zukunft ist.“

 

Wertschöpfende mobile Anwendungen mit der SAP Mobile Platform entwickeln

Zu den Schwerpunktbereichen der proaxia consulting group, die vor vier Jahren in der Schweiz gegründet wurde und derzeit 115 Berater beschäftigt, gehören Vertriebs- und Serviceprozesse sowie mobile Lösungen für die Automobil- und Fertigungsindustrie. Das Unternehmen, ebenfalls SAP-Partner für mobile Lösungen, ist auf die Entwicklung sogenannter Value Apps spezialisiert, die seinen Kunden dabei helfen, durch Up- und Cross-Selling weitere Umsätze zu generieren, z. B. durch eine verbesserte Kommunikation zwischen den Vertriebs-/Servicemitarbeitern und ihren Kunden.

 

Dr. Peter Lindtner, CEO von proaxia, führte eine mobile Anwendung vor, die das Unternehmen auf Basis der SAP Mobile Platform entwickelt hat. Mit der Anwendung „Mobile Service Advisor“ können Serviceberater Kunden, die ihre Fahrzeuge in Autowerkstätten bringen, einen viel besseren Service bieten. Die Servicemitarbeiter haben auf ihren iPads alle benötigten Informationen zu den Kunden sichtbar, z. B. deren Fahrzeugdaten und offenen Arbeitsaufträge, aus dem SAP-Backend-System. In einem konfigurierbaren und assistentengestützten Prozess werden von der Anwendung die Daten zum Zustand jedes einzelnen Fahrzeugs erfasst und in grafischen, dreidimensionalen Modellen mit anpassbaren Checklisten dargestellt. Außerdem weist die Anwendung auf Werbeaktionen im Zusammenhang mit dem Fahrzeug hin. Bei nur minimalem Tastatureinsatz können Arbeitsaufträge für die Kunden generiert und dann gleich auf dem iPad unterzeichnet werden. Im Anschluss wird der Arbeitsauftrag von der Anwendung an das SAP-Backend-System übertragen.

 

„Mit unserer mobilen Anwendung, die wir auf der SAP Mobile Platform entwickelt haben, machen wir nicht nur unsere Kunden und vorhandenen Geschäftsprozesse mobil, sondern können Unternehmen auch bei der Erschließung neuer Einnahmequellen helfen“, so Dr. Peter Lindtner. „Laut einer Umfrage von DEKRA können Autohändler mit unserer Anwendung zusätzlichen Umsatz in Höhe von insgesamt 60 Euro pro Wagen und Servicemitarbeiter generieren. Dies bedeutet Zusatzeinnahmen von 30.000 Euro pro Jahr und Vertriebsmitarbeiter. Wenn ein typischer Händlerbetrieb ca. 20 Vertriebsmitarbeiter beschäftigt, lassen sich dadurch Mehreinnahmen von einer Million Euro pro Jahr erzielen. Dies zeigt, welchen großen Beitrag eine wertschöpfende mobile Anwendung zum Erfolg eines Unternehmens leisten kann.“

 

Effizientere Geschäftsprozesse mit SAP Business ByDesign

Das 2001 gegründete deutsche IT-Startup-Unternehmen ameria GmbH entwickelte zunächst eigene Unternehmensanwendungen. Acht Jahre später griff das Unternehmen zur Steuerung seiner Geschäftsprozesse immer noch auf Excel-Tabellen anstatt auf ein geeignetes ERP-System zurück. Unter diesen Umständen ergaben sich Wartezeiten von zwei Monaten, bis Analysen, Berichte und Unternehmensdaten, zusammengestellt von einem externen Steuerberater, eintrafen. 2010 war es für ameria mit damals 100 Beschäftigten an der Zeit, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, weshalb es mehrere ERP-Anbieter in Augenschein nahm. Schließlich entschied sich das Unternehmen für die professionelle On-Demand-ERP-Lösung SAP Business ByDesign, da sie benutzerfreundlich, intuitiv und vom Design her äußerst ansprechend ist.

 

Die Implementierung war innerhalb von sieben Wochen abgeschlossen. Die Vorteile der Lösung beschreibt ameria so: „SAP Business ByDesign ermöglichte uns weiteres Wachstum, bot uns attraktive Gesamtbetriebskosten und half uns bei der Verdreifachung unseres Umsatzes. Nun können wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren – und müssen uns nicht mehr mit der Verwaltung oder Betreuung verschiedener Landschaften auseinandersetzen, denn nun verfügen wir über CRM- und Buchführungs- sowie Reise- und Projektmanagementfunktionen in einem System“, sagte Albrecht Metter, Geschäftsführer von ameria. Früher nutzte das Unternehmen viele herstellerspezifische Lösungen und brauchte zwei Mitarbeiter, nur um all die Daten aus den verschiedenen Systemen für Buchhaltung und Fakturierung sowie Zeit- und Projektmanagement zusammenzutragen. Nicht zuletzt war ameria mit SAP Business ByDesign auch in der Lage, all seine Geschäftsprozesse zu verschlanken. Die Lösung bietet durchgängige Prozesse und ermöglicht Startups so eine professionelle Unternehmensführung schon von Beginn an. „In Deutschland ist der Sicherheitsaspekt beim Cloud Computing immer noch ein viel diskutiertes Thema. Für uns war dies jedoch nie ein Problem. Wir glauben, dass eine Lösung, die von einem externen Anbieter gehostet wird, sicherer ist als eine selbstbetreute Lösung, da die Anbieter über geeignete Ressourcen verfügen, um die Daten eines Unternehmens angemessen zu schützen“, meinte Albrecht Meier. „Meiner Ansicht nach ist es in der Cloud viel sicherer – für große wie auch für kleine Unternehmen.“

 

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Carolin Nillert, Burson-Marsteller, +49 (0) 69-2 38 09-67, carolin.nillert@bm.com, MEZ

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