SAP-Softwarelizenzumsatz stieg um 20 Prozent

Feature | 20. Oktober 2005 von admin 0

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz stieg um 20 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 590 Mio. Euro (2004: 491 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Softwarelizenzumsatz um 19 Prozent.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 13 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 2,01 Mrd. Euro (2004: 1,78 Mrd. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Gesamtumsatz um 12 Prozent.
  • Der Softwarelizenzumsatz in den USA erhöhte sich um 34 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 199 Mio. Euro (2004: 149 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stieg der Softwarelizenzumsatz in den USA ebenfalls um 34 Prozent.
  • In der Region EMEA stieg der Softwarelizenzumsatz im dritten Quartal 2005 um 6 Prozent auf 263 Mio. Euro (2004: 249 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Softwarelizenzumsatz gleichfalls um 6 Prozent. In Deutschland nahm der Softwarelizenzumsatz um 12 Prozent zu.
  • Der Softwarelizenzumsatz in der Region APA erhöhte sich um 18 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 81 Mio. Euro (2004: 69 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stieg der Softwarelizenzumsatz in der Region APA um 15 Prozent.

Marktanteile

Auf Grund des starken Wachstums bei den Softwarelizenzumsätzen, die in US-Dollar umgerechnet bei etwa 710 Mio. US$ weltweit und 240 Mio. US$ in den USA lagen (drittes Quartal, basierend auf dem US-Dollar/Euro-Wechselkurs zum Quartalsende), hat SAP im Vergleich zu den drei größten Wettbewerbern erneut Marktanteile weltweit und in den USA gewonnen. Betrachtet man den Durchschnitt rollierend über vier Quartale, so betrug der Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihren Hauptwettbewerbern 60 Prozent zum Ende des dritten Quartals 2005 gegenüber 58 Prozent zum Ende des zweiten Quartals 2005 und 55 Prozent zum Ende des dritten Quartals 2004. In den USA lag der Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihren Hauptwettbewerbern gemessen am Softwareumsatz rollierend über vier Quartale zum Ende des dritten Quartals 2005 bei 44 Prozent gegenüber 41 Prozent zum Ende des zweiten Quartals 2005 und 36 Prozent zum Ende des dritten Quartals 2004.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg im dritten Quartal um 12 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 517 Mio. Euro (2004: 461 Mio. Euro). Das Pro-forma-operative-Ergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 9 Prozent auf 520 Mio. Euro (2004: 475 Mio. Euro).
  • Die operative Marge sank im dritten Quartal 2005 um 0,3 Prozentpunkte auf 25,7 Prozent. Die Pro-forma-operative-Marge verminderte sich im gleichen Zeitraum um 0,9 Prozentpunkte auf 25,8 Prozent.
  • Das Konzernergebnis lag im dritten Quartal 2005 bei 334 Mio. Euro (2004: 291 Mio. Euro) oder bei 1,08 Euro je Aktie (2004: 0,94 Euro je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Das Pro-forma-Konzernergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 12 Prozent auf 337 Mio. Euro (2004: 302 Mio. Euro) oder 1,09 Euro je Aktie (2004: 0,97 Euro je Aktie).

“Das dritte Quartal zeigt erneut, dass die SAP hervorragend aufgestellt ist”, sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. “Wir erzielten im dritten Quartal 2005 ein Rekordergebnis bei den Softwarelizenzumsätzen, wir erhöhten unseren Marktanteil gegenüber unseren Mitbewerbern und wir stärkten unsere Marktführerschaft in den USA.”

“Wir haben große Fortschritte bei der Auslieferung von Softwarelösungen entlang unserer Enterprise Services Architecture (ESA) Roadmap gemacht. Gleichzeitig haben wir unsere Investitionen verstärkt und die komplette mySAP Business Suite sowie alle SAP-Branchenlösungen basierend auf SAP NetWeaver wie geplant im Oktober ausgeliefert. Darüber hinaus haben wir die mySAP Business Suite und alle SAP-Branchenlösungen mit mehr als 500 Enterprise Services ausgestattet. Das war ein wichtiger Meilenstein, denn wir sind das erste Unternehmen, das eine solch stabile, service-orientierte Produktsuite anbietet. Unsere klar definierte Roadmap für unsere zukünftigen Softwareinvestitionen ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal für die SAP. Zudem investieren wir in effizientes organisches Wachstum und in ergänzende, kleinere Akquisitionen.”

Die ersten neun Monate 2005

Umsätze

  • Der Softwarelizenzumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2005 um 18 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 1,60 Mrd. Euro (2004: 1,36 Mrd. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Softwarelizenzumsatz ebenfalls um 18 Prozent.
  • Der Gesamtumsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten um 13 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 5,76 Mrd. Euro (2004: 5,11 Mrd. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Gesamtumsatz gleichfalls um 13 Prozent.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2005 um 14 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode auf 1,35 Mrd. Euro (2004: 1,19 Mrd. Euro). Das Pro-forma-operative-Ergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 13 Prozent auf 1,40 Mrd. Euro (2004: 1,24 Mrd. Euro).
  • Die operative Marge erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2005 um 0,3 Prozentpunkte auf 23,5 Prozent. Die Pro-forma-operative-Marge verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 0,1 Prozentpunkte auf 24,3 Prozent.
  • Das Konzernergebnis lag in den ersten neun Monaten bei 877 Mio. Euro (2004: 769 Mio. Euro) oder bei 2,83 Euro je Aktie (2004: 2,47 Euro je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 14 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Das Pro-forma-Konzernergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 13 Prozent auf 910 Mio. Euro (2004: 804 Mio. Euro) oder 2,94 Euro je Aktie4 (2004: 2,59 Euro je Aktie).

Cashflow

Das Unternehmen erzielte einen operativen Cashflow von 1,02 Mrd. Euro (2004: 1,34 Mrd. Euro). Der Free Cashflow lag bei 832 Mio. Euro (2004: 1,22 Mrd. Euro) und betrug damit 14 Prozent vom Umsatz (2004: 24 Prozent). Zum 30. September 2005 verfügte SAP über liquide Mittel in Höhe von 3,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2004: 3,2 Mrd. Euro).

Ausblick

Die SAP hat den Ausblick für das Gesamtjahr 2005 aktualisiert:

  • SAP erhöht den Ausblick für den Softwarelizenzumsatz und erwartet nun eine Steigerung des Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 12 Prozent bis 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuvor ging SAP von einem Anstieg in der Spanne von 10 Prozent bis 12 Prozent aus.
  • SAP geht unverändert von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von 0 bis 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr aus.
  • SAP erhöht den Ausblick für das Pro-forma-Ergebnis je Aktie und erwartet nun, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 4,85 Euro und 4,95 Euro je Aktie liegen wird. Zuvor ging SAP von einer Spanne von 4,70 Euro und 4,80 Euro je Aktie aus.
  • SAP hat den US-Dollar/Euro-Wechselkurs, auf dem der oben angeführte Ausblick basiert, auf 1,25 US$ je 1 Euro geändert. Zuvor ging SAP von einem durchschnittlichen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,30 US$ je 1 Euro aus.

Aktienrückkaufprogramm

Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit des Erwerbs von bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien oder 30 Mio. Aktien vor. Im den ersten neun Monaten 2005 hat SAP 2,8 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 126,07 Euro (Gesamtbetrag: 347 Mio. Euro) zurückgekauft. In der vergleichbaren Vorjahresperiode hat SAP 1,1 Mio. Aktien zurückgekauft. Zum 30. September verfügte SAP über 6,7 Mio. eigene Aktien im Bestand. Angesichts der starken Generierung von Free Cashflow beabsichtigt SAP, weiterhin eigene Aktien zurückzukaufen.

Höhepunkte im dritten Quartal 2005

  • Zu den wichtigen Verträgen im dritten Quartal 2005 gehören Applied Materials, Bose Corporation, Carrier Corporation, North Carolina Office of the State Controller, Jim Beam Brands und FEMSA Empaques in der Region Amerika, Allianz AG, Ministry of Defense (Netherlands), Hexagon, The Capita Group, Lloyds TSB Bank und Southern Water Services in der Region EMEA sowie Horiba Ltd, Taiwan Cement Corporation, Sumitomo Corporation, Dongkuk Steel Mill, Shinhan Financial Group und CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation Australia) in der Region Asien/Pazifik.
  • Zehntausende Kunden und Partner informierten sich im September an den diesjährigen Technologiekonferenzen SAP TechEd´05 in Wien und Boston über SAP NetWeaver und die SAP Enterprise Services Architecture.
  • SAP und IBM kündigten ihre Planung an, eine leistungsstarke und preisgünstige Paketlösung zur effizienten Auswertung von Unternehmensdaten anzubieten. Die Lösung soll die neuen, hoch performanten Analysefunktionen aus SAP NetWeaver mit den skalierbaren Blade-Servern des IBM BladeCenter und den Speichersystemen IBM TotalStorage integrieren.
  • SAP und Siemens haben eine flexible, standardbasierte Lösung für die Verwaltung von Zugriffsrechten (Identity Management Solution) eingeführt und haben damit ihre globale strategische Allianz ausgebaut. Siemens’ Lösung, HiPath SIcurity DirX Identity, wird über SAP NetWeaver angeboten und erleichtert Unternehmen, den IT-Zugang ihrer Mitarbeiter automatisch zu zentralisieren und zu verwalten.
  • Die Zahl unabhängiger Softwareanbieter, die Lösungen auf Basis der Technologieplattform SAP NetWeaver entwickeln, wächst kontinuierlich. Von den inzwischen 522 Partnern wurden bislang 855 „Powered by SAP NetWeaver“- und „Certified for SAP NetWeaver“-Lösungen entwickelt.
  • Mit der Übernahme von Triversity baut SAP die Marktführerschaft im Bereich der End-to-end-Lösungen für den Handel aus. Triversity, mit Sitz in Toronto, ist der führende nordamerikanische Anbieter für Point-of-Sale-Lösungen für Handelsunternehmen.
  • SAP kündigte an, dass das Safe-Passage-Programm, mit dem Peoplesoft- und JD-Edwards-Kunden auf SAP-Lösungen wechseln können, um die Möglichkeit des Geschäftsprozess-Outsourcings (Business Process Outsourcing, BPO) ergänzt wird. Hierbei können IT-Systeme und komplette Geschäftsprozesse an einen externen Dienstleister ausgelagert werden.
  • SAP und die Kimberly-Clark Corporation, ein global tätiges Unternehmen für Gesundheit und Hygiene, haben erste Ergebnisse in der Entwicklung und Implementierung der nächsten Generation von Business Lösungen für diesen Sektor mit RFID erzielt.
  • SAP-Mitarbeiter unterstützen die Initiative FIRST LEGO League (FLL), ein Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche, der von der US-amerikanischen gemeinnützigen Organisation FIRST (For Inspiration and Recognition of Science and Technology) und der LEGO Group entwickelt wurde.
  • SAP hat im Rahmen der NATO-Übung Coalition Warrior Interoperability Demonstration zur vernetzten Operationsführung im Juni die Tauglichkeit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware in diesem Bereich zum ersten Mal erfolgreich unter Beweis gestellt. SAP zeigte, dass mit dem Einsatz von SAP for Defense & Security, ein nahtloser Datentransfer zwischen Systemen zum Enterprise Resource Planning (ERP) und Führungsinformationssystemen gewährleistet werden kann.
  • SAP diskutierte mit dem U.S. Wirtschaftsministerium, Verantwortlichen der Europäischen Union sowie weiteren Persönlichkeiten aus dem öffentlichen und privaten Sektor die verschiedenen Möglichkeiten, die RFID bietet.
  • SAP und Siemens Automation and Drivers kündigten an, eine bevorzugte strategische Partnerschaft einzugehen, um integrierte Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen dabei zu unterstützen, bei kritischen Informationen die Lücke zwischen Manufacturing Execution Systems und Business-Software-Lösungen zu schließen.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird heute um 15 Uhr (CET) in einer Telefonkonferenz die Ergebnisse des dritten Quartals 2005 erläutern. Die Konferenz wird live im Internet übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) zur Verfügung stehen. Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.

Presse:

  • Herbert Heitmann, +49 (6227) 7-61137, herbert.heitmann@sap.com, CET
  • Tony Roddam, +49 (6227) 7-49133, tony.roddam@sap.com, CET

Investor Relations:

  • Stefan Gruber, +49 (6227) 7-41551, investor@sap.com, CET
  • Martin Cohen, +1 (212) 653-9619, investor@sap.com, EST

Quelle: SAP AG

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