SAP steigert den Unternehmenswert

Feature | 26. November 2003 von admin 0

„Technologie kann Probleme lösen, doch Technologie ist nicht Geschäft der Kunden, sondern unseres.” Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von SAP Amerika, stellte die Herausforderungen und Möglichkeiten für Unternehmen auf dem SAP Business Forum ’03 in Rosemont (Illinois) vor. McDermott erklärte: „Es ist Zeit für Änderungen – Änderungen bei den Ausgaben für Innovationen.” Er bat die Teilnehmer sich vorzustellen, was geschehen würde, wenn sie ihre Ausgaben für Innovationen von zehn Prozent auf 40 Prozent erhöhen würden.

Mut ist gefragt

Jim Carroll, Experte für Innovationen und Trends, wiederholte noch einmal McDermotts Aufruf zu Innovationen und fragte die Teilnehmer: „Haben wir unseren Mut in Sachen Innovationen verloren?” Er stellte fest, dass Gewinne auch von Traditionsunternehmen erzielt werden können, die außerhalb alter Bahnen denken. Als Beispiel wurde Star-Kist genannt. Seit 1910 wird Thunfisch in Dosen verpackt. Star-Kist hat eine Neuerung gewagt und konnte Erträge in Höhe von 200 Millionen US-Dollar mit Thunfisch im Beutel erzielen.

An die Spitze gelangen

Carroll erklärte: „Seit die „dot.com”-Seifenblase geplatzt ist, hat die Wirtschaft von unvernünftiger Ausgelassenheit zu unsinnigem Pessimismus umgeschwenkt.” Alle scheuen Entscheidungen, außer Unternehmen, die an die Spitze wollen.

Auch einen Blick nach hinten werfen

Carroll nahm Frösche als Beispiel und warnte die Unternehmen davor, auf dem Weg zur Rentabilität wie diese Frösche zerquetscht zu werden. Während auf alte Gefahren auf dem vor einem liegenden Weg geachtet wird, können sich neue Gefahren und unüberwindliche Möglichkeiten rasch von hinten nähern.

Auf die Zukunft vorbereitet sein

Bob Anderson, Leiter der Forschungsabteilung von Gartner, Inc., sprach über das für die Wettbewerbsfähigkeit notwendige E-Business Management für kleine und mittlere Unternehmen. Er betonte, dass SMBs ihre Stärken der Flexibilität und Transparenz nutzen müssen, während die weltweite Ausrichtung verstärkt und die Wertschöpfungskette für alle Teilnehmer geöffnet wird – für Lieferanten und Kunden.

Die Stärken nutzen

Obwohl SMBs, bedingt durch ihre Strukturen, schneller auf sich verändernde Geschäftsprozesse reagieren könnten, kann dieser Vorteil durch veraltete oder ungeeignete Business Management-Systeme verspielt werden. Selbst solchen Unternehmen, die über das Internet den Ein- oder Verkauf von Produkten abwickeln, fehlt oft genug der Weitblick. Laut einem Bericht von Gartner „werden in Zukunft die am besten geführten Unternehmen Produkte in Zusammenarbeit entwerfen, über Unternehmensgrenzen hinaus planen, Kapazitätseinschränkungen bewältigen und mit Partnern und größeren Kunden innerhalb des virtuellen Unternehmens zusammenarbeiten.”
Um die Stärken des Internets wirklich zu nutzen und die Wertschöpfungsketten zu verwalten, müssen SMBs zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Eine effiziente Verwaltung ihrer Beziehungen zu den Kunden
  • Optimierung aller Kosten und Vermögenswerte in der Lieferkette

Information und Zusammenarbeit

Information ist in dieser Gleichung das wichtigste Element. Dabei handelt es sich um Informationen für Kunden über Produkte, Verfügbarkeit, Preise und Dienstleistungen sowie Informationen für Lieferanten und Partner über Prognosen, Produktdesign, Lagerbestand, Preise und Verfügbarkeit.
E-Business in Zusammenarbeit muss Wertschöpfungsketten von Lieferanten, Herstellern, Händlern und Kunden zum richtigen Zeitpunkt und in Echtzeit sichtbar machen. Gartner geht davon aus, dass „bis zum Jahr 2005 diejenigen SMBs, die E-Business-Prozesse für die Zusammenarbeit nach ihren Zielsetzungen einführen, um 30 Prozent erfolgreicher bei der Steigerung von Gewinnspannen und Kundenzufriedenheit sein werden (Wahrscheinlichkeit von 0,8).”

SAP hilft bei der Umsetzung

SAP-Produkte sind aufgrund des industriespezifischen, bausteinartigen Ansatzes für Unternehmen jeder Größe wertschöpfend. SAP kann nicht alle Risiken ausschließen, die sich in Zusammenhang mit Neuerung und Wachstum ergeben, doch wird die SAP-Familie integrierter und skalierbarer Produkte beim Wachstum vom kleinen zum mittleren Unternehmen und darüber hinaus ihren Beitrag leisten.

Brenda Mackay

Brenda Mackay

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