Serviceangebot für Banken

Feature | 2. Oktober 2007 von admin 0

Das Service- und Beratungspaket von SAP unterstützt eine auf Standards basierende Echtzeit-Kommunikation, baut vorhandene IT-Komplexität ab und senkt dadurch Kosten. Ebenso sollen Banken von gesteigerter Kundenzufriedenheit und einem erhöhten Umsatz pro Kunden profitieren. Die Ankündigung erfolgt anlässlich der Finanzdienstleister-Konferenz Sibos, die vom 1. bis 5. Oktober in Boston, USA stattfindet.

Das Service- und Beratungsangebot ergänzt die Anwendung SAP Bank Relationship Management und das SAP Integration Package for SWIFT, das eine direkte Anbindung von SAP ERP an die IP-gestützte Kommunikationsplattform SWIFTNet ermöglicht. SWIFTNet verbindet rund 8.100 Finanzinstitute in über 208 Ländern und Regionen. SAP baut damit ihr Beratungs- und Lösungsportfolio in diesem Bereich weiter aus.

„Das zusätzliche Beratungsangebot von SAP eröffnet Banken die Möglichkeit, ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio für Firmenkunden umfassend auszuweiten“, erklärt Christian Kothe, Leiter von SWIFT Central & Eastern Europe. „Von einer einheitlichen Corporate-to-Bank-Connectivity werden auf lange Sicht sowohl Banken als auch Unternehmen profitieren, denn die Angebote der Kreditinstitute für Geschäftskunden werden damit weiter zunehmen. Die Dienstleistung ist die logische Fortführung unserer Partnerschaft mit SAP.“

Banken und Unternehmen nutzen heute verschiedenste Zahlungs- und Kommunikationskanäle gleichzeitig, die oftmals nicht durchgängig in ERP-Anwendungen und Transaktionssystemen integriert sind. Die damit verbundene Komplexität verursacht oftmals Ineffizienz und Sicherheitslücken. Dies führt zu hohen IT-Betriebskosten im Unternehmen. Das neue Service- und Beratungsangebot hilft Banken, ihre bislang proprietären Anwendungen schrittweise abzulösen, Zahlungsabläufe weiter zu harmonisieren sowie Sicherheitsfunktionen zu verbessern und gesetzliche Auflagen umzusetzen. Kreditinstitute erhalten umfassende Unterstützung bei der Umsetzung eines XML-basierten Datenaustausches, der laut der aktuellen Studie „Are you a strategic thinker“ vom Finanzinformationsdienst Finextra und SAP derzeit noch kaum für standardisierte Bank-zu-Bank-Kommunikationsverbindungen genutzt wird.

„Die kontinuierliche Entwicklung von standardisierten Protokollen und ERP-Anwendungen bietet jetzt die Chance, ein umfassendes ‘Corporate-to-Bank-Ecosystem’ für sämtliche Finanztransaktionen zu schaffen“, erläutert Karl Kesselring, Vice President OEM Sales & Partner Management bei SAP. „Unternehmenskunden waren bisher die Vorreiter bei der Corporate-to-Bank-Connectivity, doch den Banken kommt dabei eine ebenso wichtige Rolle zu. Mit dem SAP-Beratungspaket und unseren Werkzeugen können sie klar erkennen, wie sie die Bankkommunikation maßgeblich mit gestalten und weiter verbessern können.“

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