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SAP-Support: 4 Tipps für eine optimale Nutzung

14. November 2016 von Susan Galer 2

Wie Kunden die Vorteile des ständig wachsenden Support-Angebots nutzen können: vom Chat mit Experten über ein Benchmarking im Rahmen des SAP Enterprise Supports bis hin zu den Vorteilen der Cloud und des SAP Solution Managers.

Welchen Nutzen Wartung und Support für das eigene Unternehmen haben, ist eine der wichtigsten Fragen, die Kunden ihren Softwareanbietern stellen.

Jens Bernotat, Executive Vice President von Maintenance Go-to-Market bei SAP, weiß, dass viele Kunden sich nicht ganz im Klaren darüber sind, inwiefern ihre Investition in Wartung und Support zusätzlichen Mehrwert  für ihr Unternehmen bringt. „Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden helfen, jede Möglichkeit optimal für sich zu nutzen und Neuerungen in ihrem Tempo einzuführen“, erklärt Bernotat.

Die SAP verstärkt ihr langfristiges Engagement und hat bereits angekündigt, die Mainstream-Wartung für die Business Suite 7 bis 2025 zu gewährleisten. Diese Zusage gilt auch für die neuesten Versionen von SAP S/4HANA.

Ebenso wichtig ist es laut Bernotat, dass die Unternehmen Zugriff auf eine Reihe wichtiger Services haben – und zwar zusätzlich zu den Neuerungen, die sie erhalten, weil sie Wartungsgebühren an die SAP zahlen. Er nannte vier häufige Missverständnisse in Bezug auf SAP-Wartung und -Support und erklärte, wie Kunden diese Services nutzen können, um noch mehr von ihren SAP-Lösungen zu profitieren.

1. Potenziale durch Benchmarking erkennen

Kunden wissen oft nicht, wie umfangreich der direkte SAP-Support ist, und dass ihnen auch gezeigt wird, wie sie ihre Investition in Software und Support bestmöglich nutzen. So bietet zum Beispiel SAP Enterprise Support ein Benchmarking, das Unternehmen hilft, besser zu verstehen, wie sie im Vergleich zu Wettbewerbern der eigenen Branche dastehen. Im Rahmen des Supports, den sie ja bereits bezahlt haben, werden ihnen auch Verbesserungsvorschläge unterbreitet und sie können entscheiden, ob sie diese umsetzen möchten.

„Neben Vorschlägen zur Nutzung der SAP-Support-Services, die ja Teil ihres Wartungsvertrags sind, helfen wir den Kunden zu verstehen, wie sie das ermittelte Potenzial an Verbesserungen bestmöglich ausschöpfen“, fügt Bernotat hinzu. „Die Kunden lernen, wie sie die gesamte Unternehmensleistung verbessern können, indem sie die SAP-Software auf die effektivste Weise nutzen und dadurch optimale Ergebnisse erzielen.

Sie können SAP-Tools nutzen, um herauszufinden, von welchen Elementen sie am meisten profitieren würden, denn mit jedem Erweiterungspaket werden hunderte Funktionen ausgeliefert. Dabei wird berücksichtigt, welche Anwendungen sie im Einsatz haben. Diese Tools gehören zum Umfang eines jeden Support-Angebots.

2. Lückenloser Support hybrider SAP-Umgebungen

Die SAP bietet ihren Kunden ein nahtloses Support-Erlebnis über die gesamte Softwarelandschaft hinweg. Die Lücke zwischen On-Premise- und Cloud-Anwendungen wird dabei überbrückt. Dies ist ein Aspekt, der in einer hybriden Welt immer wichtiger wird. Unternehmen haben heutzutage in verschiedenen Bereichen On-Premise und Cloud-Lösungen. Für die vielen Unternehmen, die auf SAP S/4HANA umsteigen, um ihre Geschäftsprozesse in die Cloud zu verlagern, ist dies besonders nützlich.

Die SAP bietet ihren Kunden ein nahtloses Support-Erlebnis über die gesamte Softwarelandschaft hinweg.

„Die Kunden sind sich nicht der zusätzlichen Vorteile bewusst, die ihnen der SAP-Support für all ihre Systeme bietet, seien es Cloud-Systeme oder lokal installierte Lösungen“, erklärt Bernotat. „Eine durchgängige, harmonisierte Support-Plattform spart Zeit und Kosten und gewährleistet, dass Geschäftsprozesse so schnell wie möglich laufen. Die Unternehmen können sich dann darauf konzentrieren wie sie Geschäftsprozesse bestmöglich implementieren.“

3. Investitionen umschichten – zugunsten von Innovationen

Manchen Kunden ist noch nicht bekannt, dass sie ihre Lizenzkosten hin zu innovativen Lösungen verlagern können. Kunden, die nicht genutzte Software besitzen, können die entsprechenden Lizenzen aus der Wartung nehmen und gegen neue Software verrechnen lassen. Die Modalitäten eines solchen Wechsels regelt die „Extension Policy“. Der Grundgedanke ist, den Unternehmen die notwendige Flexibilität zu bieten, damit sie neue Technologien im Bereich Digitalisierung einfacher einführen können.

4. Die Vorteile des ständig wachsenden Support-Angebots nutzen

Viele Kunden haben bislang noch nicht das volle Potenzial der erweiterten SAP-Supportangebote genutzt. Ein Beispiel hierfür ist der SAP Solution Manager 7.2. Mit ihm wurde ein neuer Standard für das Application Lifecycle Management gesetzt, der sowohl IT- als auch Geschäftsvorgaben erfüllt.

„Beim digitalen Wandel geht es darum, Innovationen schnell einzuführen“, betont Bernotat. Hier sticht der SAP Solution Manager 7.2 heraus. Er hilft Kunden, all die zusätzlichen Möglichkeiten optimal zu nutzen, zum Beispiel durch Konzepte und Services für die Einbindung von SAP S/4HANA. Und diese zusätzlichen Möglichkeiten sind Teil eines jeden Support-Vertrags.“

Der SAP-Support kommt inzwischen vom traditionellen, reaktiven Modell ab und integriert soziale Interaktionen. So werden Kundenfragen schneller beantwortet und Probleme rascher gelöst. Zum Beispiel können Kunden in einem Chat direkt mit Experten von SAP in Kontakt treten.

In einer zunehmend digitalisierten Welt verändert sich auch die Bereitstellung von Support- und Wartungsservices, und das macht sich bei den Kunden deutlich bemerkbar. Mit einem besseren Verständnis davon, wie diese Leistungen optimal genutzt werden, können Unternehmen ihr Innovationstempo erhöhen und schneller wachsen.

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Bild oben via Shutterstock

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