SAP und Business Objects streben Marktführerschaft bei Business Performance Optimization an

Pressemitteilung | 16. Januar 2008 von SAP News 0

Walldorf / Paris / San Jose (USA)Nach der erfolgreichen
Übernahme von Business Objects kündigt SAP die nächsten Schritte
an, mit denen die zwei führenden Technologieunternehmen den Spitzenplatz
im Markt für Business Performance Optimization – Unternehmenssteuerung
in Echtzeit – anstreben. Ziel ist es, diesen jungen Markt mit neuen Konzepten
für die Verbindung zwischen Menschen, Informationen und Geschäftprozessen
auszubauen. Als ein Gradmesser für die schnelle und erfolgreiche Integration
beider Unternehmen, präsentieren SAP und Business Objects heute erste gemeinsame
Produkte, mit denen Kunden in unterschiedlichen Branchen ihre Unternehmensleistung
verbessern können.

Am 15. Januar 2008 meldete SAP die erfolgreiche Übernahme fast aller Business
Objects Wertpapiere im Rahmen einer Bartransaktion (1). Aktuell nutzen mehrere
tausend Kunden die Produkte der beiden Marktführer für Unternehmenssoftware
beziehungsweise Business Intelligence (BI) und unterstreichen damit die Synergien,
die sich schon heute aus der Kombination der bestehenden Portfolios ergeben.
Durch die Integration der rund 7.000 Business-Objects-Mitarbeiter mit dem entsprechenden
SAP-Geschäftsbereich entsteht die weltweit größte Organisation,
die speziell auf den Markt für so genannte Business User ausgerichtet ist.

“Wir kombinieren herausragende Softwarelösungen für Performance
Management und Informationsanalyse. Damit haben SAP und Business Objects eine
klare Vision und die besten Produkte, um mit weiteren Innovationen den Markt
für Business Performance Management anzuführen”, erklärt
Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP. “Wir haben die SAP Business
Suite auf einer einzigartigen Geschäftsprozessplattform bereitgestellt
und SAP Business ByDesign vorgestellt, unser Produkt für das Volumengeschäft
im Mittelstand. Damit haben wir zwei von drei Meilensteinen unserer Wachstumsstrategie
erreicht. Jetzt folgt ein wesentlicher Schritt für den dritten Aspekt unserer
Strategie – die Marktführung bei Anwendungen für Business User. Wir
haben den richtigen Partner, den richtigen Zeitpunkt und das richtige Marktsegment
gewählt, um auch dieses Ziel zu erreichen und unseren Kunden eine höhere
Wertschöpfung zu bieten.”

Business Objects Übernahme unterstützt Wachstumsstrategie
Die Übernahme von Business Objects bringt SAP in die Spitzenposition bei
Anwendungen für Business User. Dazu zählen Software-Werkzeuge und
Anwendungen, mit denen Firmen Informationen strukturieren und verwalten können,
um das Tagesgeschäft zu optimieren und die Mitarbeiterproduktivität
zu erhöhen. So erschließt sich SAP den Zugang zu neuen Kunden und
kann gleichzeitig das Geschäft bei Bestandskunden ausbauen. Mit den bestehenden
Lösungen für Unternehmenssteuerung, Risikomanagement und die Einhaltung
von Gesetzen (Governance, Risk, Compliance, GRC) sowie Corporate Performance
Management (CPM) und Business Intelligence hatte SAP bereits einen wichtigen
Schritt in diesen Markt getan.

Als Wachstumstreiber für das Business-User-Segment sieht SAP drei Trends:

  1. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, eine immer breitere Palette interner
    und externer Datenquellen als Basis für effektive Entscheidungen konsolidieren
    zu müssen.
  2. Business User benötigen bessere Werkzeuge und Anwendungen für teamorientierte
    Entscheidungsprozesse.
  3. Firmen sehen einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil in der Integration von
    Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden in Geschäftsprozesse und
    entsprechende Netzwerke, so genannte Business Networks.

Business Objects bietet die marktführende BI-Plattform sowie Anwendungen
für die Analyse von Informationen, den Einblick in geschäftskritische
Abläufe sowie die Unternehmensleistung und das Finanzmanagement, unabhängig
von den zugrundeliegenden Geschäftsanwendungen und Datenstrukturen. In
Ergänzung dazu planen SAP und Business Objects die gemeinsame Entwicklung
neuer Applikationen, die für Business User, Arbeitsgruppen und Unternehmen
eine bessere, vernetzte Zusammenarbeit eröffnen.

Neue Markchancen für Business Performance Optimization
Als Geschäftsbereich der SAP ist Business Objects auch in Zukunft in der
Lage, seine Lösungen für unterschiedliche Anwendungsumgebungen anzubieten.
Damit können Unternehmen die Business-Objects-Applikationen in ihrer bestehenden
IT-Infrastruktur einsetzen und so ihre Wertschöpfung weiter steigern.

Die Geschäftsprozessplattform SAP NetWeaver bietet die Flexibilität,
Prozesselemente jederzeit zu verändern und neu zusammenzustellen. Die Integration
der SAP- und Business-Objects-Lösungen vereinfacht Prozessanpassungen auf
Basis von strategischen Entscheidungen oder Veränderungen im Geschäftsumfeld,
beschleunigt die organisatorische Umsetzung und damit das Reaktionsvermögen
eines Unternehmens. So schließt sich die Lücke zwischen Strategie
und Tagesgeschäft: Die Entscheidungsfindung wird verbessert und die Anpassung
von Geschäftsprozessen erfolgt umgehend. Für Kunden ergeben sich daraus
völlig neue Chancen für die Optimierung ihrer Unternehmensleistung.

Weitere Kundenvorteile und Innovationspotenzial sieht SAP in der Kombination
von Business-Objects-Lösungen mit eigenen Technologien. So wird die gemeinsame
BI-Plattform Basistechnologien von SAP NetWeaver BI Accelerator (http://www.sapintelalliance.com)
mit Business Objects’ datenbank- und anwendungsunabhängigen BI-Fähigkeiten
kombinieren. Das verspricht erhebliche Verbesserungen im Durchsatz und den Analysefähigkeiten,
sowohl für die eigenen Performance-Optimization-Lösungen als auch
für Partner- und Kundenanwendungen, die auf der BI-Plattform von Business
Objects entwickelt werden. Neue vertikale Fähigkeiten ergeben sich aus
der Verknüpfung von Business-Objects-Lösungen mit den integrierten
SAP-Branchenanwendungen auf Basis der SAP-NetWeaver-Plattform.

“Aus unserer Sicht erhalten SAP-Kunden jetzt einen neuen ‘internen Standard’
für Business Intelligence und Performance Management”, kommentiert
Bruce Richardson, Chief Research Officer bei AMR Research. “Mit dieser
Übernahme erreicht SAP jetzt den Business User. Business-Objects-Kunden
profitieren von SAPs ausgewiesener Expertise in durchgängigen Geschäftsprozessen
für eine breite Palette von Branchen. Wenn beide Organisationen weiter
auf ihrem erfolgreichen Kurs bleiben, ist dies ein Gewinn für alle – SAP
und Business Objects sowie Kunden und Partner.”

Synergien durch komplementäre Kulturen
John Schwarz, CEO von Business Objects, wird in den SAP-Vorstand berufen und
zeichnet für die weitere Integration verantwortlich. Doug Merritt, Corporate
Officer bei SAP und Leiter des Geschäftsbereichs Business User, wird Mitglied
der Geschäftsleitung von Business Objects. Der SAP-Aufsichtsrat plant, den Gründer von Business Objects, Bernard Liautaud, auf der SAP-Hauptversammlung im Juni als neues Aufsichtsratsmitglied vorzuschlagen. Liautaud wird bis dahin Henning Kagermann in Strategie- und Integrationsfragen beratend unterstützen.
Im Zuge der Integration werden bestehende SAP-Abteilungen, die bisher die Business-User-Anwendungen
unterstützt haben, in die neue Business-Objects-Organisation integriert,
um so die enge Zusammenarbeit in der Entwicklung neuer Produkte sicherzustellen.

“SAP und Business Objects verbindet eine gemeinsame Vision zu Business
Intelligence”, so John Schwarz. “In diesem Szenario sind Menschen,
Informationen und Prozesse nahtlos, flexibel und effizient verknüpft. Gemeinsam
mit SAP können wir diese Vision schneller in die Realität umsetzen
und die Marktentwicklung für Business Performance Optimization entscheidend
prägen. Aber wir werden auch unseren bestehenden Kunden helfen, ihre Investitionen
zu schützen und in ihrem Marktumfeld zu wachsen.”

Erste gemeinsame Produktangebote
SAP und Business Objects stellen heute außerdem neun gemeinsame Produktpakete
vor, die noch in diesem Monat über beide Vertriebsorganisationen verfügbar
sind. Sie adressieren die wichtigsten Bedürfnisse von Unternehmen und werden
über einen einheitlichen Auftragsprozess lizenziert, implementiert und
gewartet. Zu den Paketangeboten für große Firmen zählen Financial
Performance Management, Government, Risk and Compliance (GRC), Berichte und
Visualisierung, Unternehmensanalysen (Enterprise Query), Berichte und Abfragen,
Master Data Services sowie Datenintegration und Datenpflege. Die Produktpakete
für kleine und mittlere Unternehmen umfassen die BusinessObjects Edge Serie,
SAP Business All-in-One mit BusinessObjects Edge Standard sowie den Crystal
Reports Server (2). Die neuen Paketangebote ergänzen das bestehende Angebot
beider Unternehmen, welches auch künftig weiterentwickelt und unterstützt
wird.

Partner unterstützen den Zusammenschluss der beiden Marktführer
Im Markt und den Partnernetzen beider Unternehmen stößt der Zusammenschluss
auf positive Resonanz. Die Partnerfirmen sehen neue Marktchancen, die sich aus
dem Zugang zu potenziellen Kunden und der Kombination der Produkte ergeben (3).

Weitere Informationen zur Übernahme von Business Objects unter http://www.sap.com/germany/about/press/index.epx
oder www.businessobjects.com/SAPacquisition

(1) Siehe Pressemeldung vom 15. Januar 2008: “SAP
France’s Cash Offers for Business Objects Securities Are Successful

(2) Siehe Pressemeldung vom 16. Januar 2008: “SAP
und Business Objects präsentieren erste gemeinsame Produkte

(3) Siehe Pressemeldung vom 16. Januar 2008: “SAP-Ecosystem
unterstützt die Übernahme von Business Objects

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter
von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen
für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der Technologieplattform
SAP NetWeaver aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für
kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP
mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in
Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen
Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse
intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren
und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen
sind bei über 43.400 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP
wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte
unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern.
Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,4
Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 42.750 Mitarbeiter, davon
mehr als 14.500 in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.sap.de
oder www.sap.com

Informationen zu Business Objects
Business Objects gehört zu den Pionieren im Markt für Business Intelligence
(BI) und ist heute weltweiter Marktführer für Business-Intelligence-Lösungen.
Das Unternehmen mit Hauptsitzen in San Jose/Kalifornien und in Paris/Frankreich
betreut weltweit 45.000 Kunden. Die Lösungen von Business Objects helfen,
geschäftsrelevante Daten präzise und zeitnah auszuwerten und auf dieser
Grundlage fundierte Entscheidungen zu treffen. Mit innovativen Technologien,
einem umfassenden globalen Beratungs- und Schulungsservice und der stärksten
Partner-Community der BI-Industrie bietet Business Objects Lösungen für
Unternehmen jeder Größe. Business Objects ist in Zentraleuropa mit
Niederlassungen in München, Frankfurt, Düsseldorf, Zürich, Nyon
(CH) und Wien vertreten. Das Unternehmen ist an der NASDAQ (BOBJ) und an der
Euronext in Paris (ISIN: FR0004026250 – BOB) notiert. Weitere Informationen
unter www.businessobjects.de
oder www.businessobjects.com

Multimedia-Inhalte zu SAP
Multimedia-Angebote, Fotos und TV-Schnittmaterial zu SAP sind über www.thenewsmarket.com/sap
für Medien kostenfrei erhältlich.

Ansprechpartner für die Presse:
Frank Hartmann, SAP AG, +49 (0) 62 27-74 25 48, f.hartmann@sap.com
Philippe Laguerre, Business Objects, +33 (1) 41 25 38 15, plaguerre@businessobjects.com
Gabriele Thoering, Burson-Marsteller, +49 (0) 69-2 38 09 39, gabriele.thoering@bm.com
Michael Baxter, Burson-Marsteller, +49 (0) 69-2 38 09-43, michael.baxter@bm.com
SAP Presse-Hotline: +49 (0) 62 27-74 63 15

Ansprechpartner für Finanzanalysten:
Stefan Gruber, SAP, +49 (0) 62 27-74 48 72, investor@sap.com
Martin Cohen, SAP, +1 (212) 653-96 19, investor@sap.com
John Ederer, Business Objects, +1 408 953 6064, john.ederer@businessobjects.com
Edouard Lassalle, Business Objects, +33 (1) 41 25 24 33, edouard.lassalle@businessobjects.com

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