SAP und IBM entwickeln neue Lösungen für die Sozialfürsorge

Feature | 25. Februar 2005 von admin 0

Mit Hilfe integrierter Tools zur Antragsaufnahme, Prüfung und Festsetzung von Sozialleistungen können Ämter ihre Prozesse modernisieren und so den Anforderungen einer zeitgemäßen Verfahrensabwicklung gerecht werden. Das Projekt erstreckt sich zunächst auf den Bereich der Kinder- und Jugendfürsorge in den USA und Australien. Der öffentliche Sektor und insbesondere die Aufgaben im Sozialwesen sind stark vom demographischen Wandel geprägt. Daraus entstehen neue Anforderungen an Prozesse und die entsprechenden IT-Lösungen, um soziale Unterstützungsprogramme bestmöglich zu organisieren. Mit einer integrierten Case Management-Lösung wollen IBM und SAP öffentlichen Verwaltungen helfen, diese veränderten Anforderungen zu meistern. Laut einer Studie von IBM beliefen sich die weltweiten IT-Ausgaben im Sozialwesen im vergangenen Jahr auf 24 Milliarden US-Dollar.
Bislang konnten Fürsorgeeinrichtungen nur auf eine begrenzte Auswahl an Lösungen zurückgreifen, um Modernisierungsmaßnahmen zu unterstützen. Mit der Partnerschaft kombinieren SAP und IBM jetzt ihr ausgewiesenes Know-how auf diesem Gebiet: SAP hat langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Implementierung betriebswirtschaftlicher Software in unterschiedlichen Branchen und bietet bewährte Methoden bei Finanzmanagement-Lösungen. IBM verfügt über intensive Kenntnis der besonderen Anforderungen im Bereich der Sozialfürsorge und der sozialen Sicherung. Die Partnerschaft bietet diesen Organisationen einen größeren Spielraum bei der Gestaltung und Umsetzung von Wandel.
IBM bringt seine integrierte Lösung zur Vorgangsbearbeitung sowie eine umfassende Beratungsexpertise in das gemeinsame Projekt ein. SAP stellt sein Lösungsportfolio für das Sozialwesen bereit, das Funktionen zur Einnahmen- und Ausgabenverwaltung für die öffentliche Hand umfasst, mit denen sich ein hohes Aufkommen an Buchungen, Zahlungen und Zinsabrechnungen abwickeln lässt. Ebenfalls zum Einsatz kommen das integrierte Finanzmanagement von mySAP ERP sowie die Case-Management-Funktionalität von mySAP CRM zur kundenspezifischen Abwicklung von Vorgängen.
Die Vereinbarung zwischen SAP und IBM sieht die Zusammenarbeit in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Vertrieb, Vertriebsunterstützung, Beratung sowie weitere Dienstleistungen vor. „Das Sozialwesen und die Systeme zur sozialen Sicherung sind im Umbruch“, erläutert Chris Gibbon, Global Social Segment Leader bei IBM. „Organisationen suchen nach Wegen, bestehende Systeme zu erneuern, um die Effizienz ihrer Leistungen zu erhöhen und gleichzeitig ihre Betriebskosten zu senken. Ziel dieser Zusammenarbeit ist eine integrierte Lösung, die auf bewährte Methoden bei der Entwicklung, Beratung und Implementierung zurückgreift. Mit der Erweiterung unserer Case Management-Lösung, die bereits Software von Partnerfirmen integriert, wollen wir unseren Kunden noch mehr Auswahl und ein breiteres Funktionsspektrum bieten.“
„Weltweit steht die öffentliche Hand unter Druck, ihre Fürsorgesysteme zu modernisieren“, ergänzt Tom Shirk, President SAP Public Services. „Die steigenden Anforderungen der Klienten erfordern innovative Ansätze. Gemeinsam mit IBM wollen wir Organisationen helfen, ihre Programme wie etwa die Jugendfürsorge und die entsprechenden Prozesse mit Unterstützung bewährter Softwarelösungen und Branchen-Know-how zu modernisieren.“

Quelle: SAP AG

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