SAP und Intermec Technologies entwickeln RFID Starter Kit zum Aktionspreis

Feature | 9. Juni 2005 von admin 0

Das RFID Starter Kit entspricht den aktuellen Anforderungen des Handels beispielsweise den Vorgaben von Metro. Das Paket lässt sich schnell und einfach einsetzen und ist dabei skalierbar. Unternehmen können damit leicht in die RFID-Technologie einsteigen, da es sich um ein Festpreis-Angebot handelt. Das Angebot ist ab sofort deutschlandweit verfügbar. Die Aktion von SAP in Zusammenarbeit mit Intermec ist bis zum 31.10.2005 limitiert. Der vorkonfigurierte Geschäftsprozess des SAP RFID Starter Kits ermöglicht es, umgehend Paletten und Verpackungseinheiten mit RFID-Tags auszustatten und so die Anforderungen von Handelsketten wie Metro vollständig zu erfüllen.
Das Szenario bietet jedoch mehr als eine zuverlässige „Slap and Ship“-Lösung zum RFID-gestützten Etikettieren und Versenden: Unternehmen profitieren darüber hinaus von einer verbesserten Warenausgangserfassung und erhöhter Transparenz der Logistikkette. Zusätzlichen Nutzen schaffen vorkonfigurierte Business-Intelligence-Funktionen, aus dem mitgelieferten SAP Business Information Warehouse (SAP BW). Bestimmte Kennzahlen – wie etwa die Leseraten oder die Anzahl tatsächlich ausgegangener Paletten – können generiert und weiter verwendet werden. Hierfür sind die Reports auch im Excel-Format exportierbar.

Strategische Perspektive inbegriffen

Das RFID Starter Kit basiert auf der SAP Auto-ID Infrastructure (SAP AII), einer Komponente der Technologieplattform SAP NetWeaver. SAP AII unterstützt eine effiziente und sichere Entwicklung zukunftsfähiger Prozesse mit RFID-Technologie und ermöglicht die einfache Implementierung des Geschäftsprozesses „Warenausgang“ innerhalb weniger Tage. SAP AII kann hoch skaliert werden und schafft durch integrierte Reportingfunktionen mehr Transparenz in der Warenausgangserfassung. So wird beispielsweise die Suche nach bestimmten Objekten über Reports unterstützt, indem Verknüpfungen zwischen virtuellen Belegen, etwa dem Lieferschein, und den RFID-Informationen erstellt werden.
Das SAP RFID Starter Kit bietet neben dem kostengünstigen RFID-Einstieg eine strategische Perspektive, da es eine spätere Integration mit mySAP ERP oder dem Backendsystem eines Drittanbieters ermöglicht. So schaffen Unternehmen eine flexible und leistungsfähige Basis für ein integriertes Supply Chain Management mit RFID und stellen die Weichen für ein „Adaptive Enterprise“ der Zukunft.

Implementierung und Beratung zum Festpreis

Im RFID Starter Kit sind die erforderlichen Beratungsleistungen bereits enthalten. Zunächst werden die lokalen Rahmenbedingungen überprüft und eine Dokumentation der notwendigen Infrastruktur erarbeitet. Danach werden auf Basis der unternehmensspezifischen Anforderungen die Geschäftsprozesse definiert und SAP AII und die Business-Intelligence-Reports eingerichtet. Die unmittelbare Prozessimplementierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. „Wir arbeiten seit zehn Jahren eng mit SAP zusammen, um Kunden die optimale Softwareunterstützung für unsere Hardware zu bieten“, erklärt Uwe Hennig, Global Alliance Manager SAP bei Intermec. „Gerade für die Handelspartner der Metro, die bis zum Ende des Jahres ihre Lieferungen mit RFID-Tags ausstatten müssen, ist unser Angebot optimal geeignet, denn es bietet bei geringen Einstiegskosten eine strategische Zukunftsperspektive.“

Umfassendes Hardwarepaket

Die im SAP RFID Starter Kit enthaltene Hardwarekomponenten beinhalten den netzwerkfähigen PM4i RFID- und Barcode-Drucker, der den aktuellen EAN-Spezifikationen entspricht und direkt an die SAP AII angeschlossen wird, sowie – zum Einlesen der RFID-Daten – den ebenfalls netzwerkfähigen, stationären IF5 Ultra High Frequency-Reader (UHF-Reader). Dieser wird über einen Device Controller mit der SAP AII verbunden. Mit dem RFID Starter Kit können Anwender Paletten-Tags in Klarschrift, mit Barcode und elektronisch beschreiben, die Qualität der bedruckten Tags kann über den integrierten Reader direkt geprüft werden.
„Das RFID Starter Kit ermöglicht den leichten Einstieg in die RFID-Technologie. Unternehmen, die heute RFID implementieren, erhalten damit eine skalierbare, zukunftsfähige Lösung zu einem vorab kalkulierten Festpreis, der auch die Beratung und Implementierung beinhaltet“, erläutert Anselm Roth, Senior Manager, Vertrieb Supply Chain Management, SAP Deutschland. „Der strategische Nutzen zur Verbesserung der Lieferkettenprozesse kann dabei durch eine schrittweise Integration in das ERP-Backbone kontinuierlich gesteigert werden.“

Quelle: SAP AG

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