SAP verhilft Medizingerätehersteller zu mehr Nachhaltigkeit und Konformität

Newsbyte | 26. Januar 2012 von de 0

Walldorf / Palo Alto, USA – 26. Januar 2012 – Varian Medical Systems, ein US-amerikanischer Hersteller medizinischer Geräte und Software, verankert mit Unterstützung durch SAP-Software die Einhaltung von Verordnungen, insbesondere der EU-Chemikalienverordnung REACH und der EU-Gefahrstoffverordnung für Elektrogeräte RoHS, in allen seinen Geschäftsprozessen. Die Anwendungen SAP Environment, Health, and Safety Management (SAP EHS Management) und SAP Product Life Cycle Management (SAP PLM) helfen Varian, die chemische Zusammensetzung seiner Produkten zu erfassen und diese schnell und effektiv nach den Vorschriften der Verordnungen umzugestalten.

Gleichzeitig sorgen sie auch bei Neuentwicklungen für die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien. Mit der SAP-Software lassen sich zudem auch deutliche Einsparungen bei der Produktentwicklung und den RoHS-Gebühren erzielen.

Varian entwickelt medizinische Geräte, Software für die radiochirurgische Behandlung von Krebs und anderer Erkrankungen, sowie Röntgensoftware für medizinische und gewerbliche Zwecke. Hunderttausende von Menschen kommen jedes Jahr mit Produkten des Unternehmens in Berührung, das 2,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Angesichts wachsenden öffentlichen Drucks und einer immer größeren Zahl an Vorschriften im Bereich Produktsicherheit und Nachhaltigkeit werden die Themen Umwelt- und Gesundheitsschutz für Unternehmen immer wichtiger. So führte 2010 Varian neue Grundsätze für verantwortliches unternehmerisches Handeln (Corporate Social Responsibility – CSR) ein, die auch weitreichende Nachhaltigkeitsziele beinhalten. Gleichzeitig sah sich das Unternehmen auch verschärften Regelungen für die in seinen Geräten verwendeten Materialien und Stoffen gegenüber. Dies galt insbesondere für die RoHS-Verordnung für medizinische Geräte und die REACH-Verordnung für den Import von Produkten in die Europäische Union.

Varian erwirtschaftet 30 Prozent seines Umsatzes in Ländern der EU. Deshalb war es für das Unternehmen besonders wichtig, zusammen mit SAP das Risiko einer Nichteinhaltung der REACH-Verordnung zu reduzieren. Hinzu kam, dass im Juli 2014 eine neue RoHS-Verordnung für Hersteller medizinischer Geräte in Kraft tritt. Die Anpassung seiner Produkte, sowohl im Hinblick auf Nachhaltigkeit als auch auf die Verordnungskonformität, hatte für Varian somit oberste Priorität.

Zur Lösung dieser komplexen Fragestellungen setzt Varian SAP EHS Management mit Funktionen für Produkt-Compliance und SAP PLM ein. Mit den Lösungen kann das Unternehmen seine Risiken reduzieren, die Einführung von Konstruktionsänderungen in den nächsten zwölf Monaten von 18 auf fünf Tage verkürzen und einen deutlichen Return on Investment (ROI) erzielen. Auch eine Umgestaltung seiner Produkte im Hinblick auf die Einhaltung von Verordnungen geht nun deutlich schneller. Allein bei RoHS-Gebühren kann Varian hier jährlich Einsparungen erzielen. Darüber hinaus sind viele Aspekte im Produkt-Compliance-Prozess nun effizienter. So sind Prüfungen für die Einhaltung von Verordnungen bereits im Designprozess enthalten, so dass Konstruktionsänderungen zu einem späteren Zeitpunkt der Produktentwicklung vermieden werden können. Zudem lassen sich bei einer Konstruktionsänderung die entsprechenden administrativen Funktionen wesentlich schneller und einfacher anpassen.

„Mit den Nachhaltigkeitslösungen der SAP verfügt Varian nun über eine Plattform, mit der wir Produktinformationen aus unserem Unternehmen und aus unserer Logistikkette sammeln und analysieren, den Compliance-Status feststellen und schneller verordnungskonforme Produkte entwickeln können“, sagte Snehashish Sarkar, Leitender Manager im Bereich Enterprise bei Varian Medical Systems. „Die RoHS- und die REACH-Verordnung haben definitiv den Anstoß für unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen gegeben. Es ist unsere Philosophie, nicht nur Leben zu retten, sondern uns auch für die Gesellschaft und den Umweltschutz einzusetzen. Mit SAP sind wir bei unseren CSR-Zielen vorangekommen und konnten gleichzeitig sicherstellen, dass wir auch nach 2014 in den Ländern der Europäischen Union weiter aktiv sein können.“

Ein Großteil der zentralen Stammdaten von Varian lagert bereits in SAP-Systemen. Zudem setzt das Unternehmen in der Produktion, im Einkauf und im Vertrieb die SAP Business Suite ein. Somit war es nur ein logischer Schritt, sich auch in den Bereichen Nachhaltigkeit und PLM für SAP-Lösungen zu entscheiden. Ein weiteres wichtiges Kaufargument für Varian war, dass sich durch die breite Verwendung von SAP-Lösungen Compliance-Prüfungen bei Produkten einfacher in alle Geschäftsprozesse des Unternehmens integrieren lassen. Viele Kunden von Varian wollen beispielsweise wissen, wie der Umwelt- und Compliance-Status eines Produkts im Hinblick auf RoHS aussieht, bevor sie sich für den Kauf entscheiden. Durch die Anbindung der SAP-Lösung für Produkt-Compliance an die SAP-Bestelllösung von Varian, kann das Unternehmen nun eine Compliance-Analyse durchführen und das Ergebnis direkt im Angebot angeben.

„Wir glauben, dass Unternehmen Nachhaltigkeit und Rentabilität gleichermaßen als Ziele verfolgen können, und unsere Produkte sind so konzipiert, dass dies möglich wird“, sagt Peter Graf, Chief Sustainability Officer der SAP. „Für Unternehmen wie Varian wird es immer wichtiger, eine nachhaltige Logistikkette und nachhaltige Produkte zu gewährleisten – sowohl aus ökologischen als auch aus finanziellen Gründen. Varian zeigt, wie man beide Ziele mit erheblichen Einsparungen und einer deutlichen Rendite erreichen kann.“

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