Step-by-Step Innovation

Feature | 22. November 2007 von admin 0

Die Veranstalter warteten mit einem innovativen Konzept auf. So eröffneten Bill McDermott, President & CEO, SAP Americas and Asia-Pacific-Japan, und SAP Japan CEO Robert Enslin zusammen mit dem JSUG-Präsidenten Masayuki Tsuzuki die SAPPHIRE, mit der zeitgleich die Jahreskonferenz der japanischen Anwendergruppe stattfand. Auf diese Weise konnten die 800 geladenen Teilnehmer auch gleich die Arbeit der Anwendergruppe in zahlreichen Workshops kennenlernen. Auf großes Interesse stieß beispielsweise eine Session, die Tipps zum Upgrade auf ERP 6.0 gab. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass 65 Prozent aller Unternehmen den Umstieg bereits planen.

In Land der Technikfans drehte sich natürlich alles um Innovation. Hier konnte Henning Kagermann den SAP-Kunden einiges bieten. So könnten Unternehmen dank der serviceorientierten Architektur (SOA) auch ohne ständige Upgrades an technischen Innovationen teilhaben. Typisch für Japans IT-Landschaft sind selbstgestrickte Systeme mit zahlreichen Add-ons. „Zum ersten Mal lassen sich diese heterogenen Strukturen jetzt dank Enterprise SOA leicht mit der Paketsoftware von SAP verbinden“, versprach Kagermann und ergänzte: „Dabei bleibt der Core mit SAP ERP 6.0 stabil. Die Kunden können selbst entscheiden, welche Pakete sie hinzufügen, um ihre Geschäftsanforderungen optimal zu erfüllen.“

Firmen wie Olympus sind gerade dabei, das Konzept in die Praxis umzusetzen. Vorteile sieht Olympus in der Flexibilität des Systems, das dem Unternehmen erlaubt, seine Prozesse schnell an die Kundenwünsche anzupassen. Aber japanische Firmen sehen auch eine Verpflichtung zur Innovation im Rahmen einer Corporate Social Responsibility. Produkte müssen nicht nur innovativ sein, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So entwickelte Toyota mit dem Hybridmotor nicht nur einen Verkaufsschlager, sondern leistete auch einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung.

Abgerundet wurde das Forum durch eine „Mini-MBA“-Reihe der Hitotsubashi University Tokyo, eine der rennomiertesten Hochschulen des Landes. Die Wissenschaftler beleuchteten unter anderem, wie sich Unternehmen differenzieren und so Innovation vorantreiben können. In speziellen Branchenrunden konnten Kunden außerdem Strategien der Zukunft diskutieren.

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