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Mercedes-AMG gibt Vollgas mit SAP HANA

Feature | 6. Mai 2015 von Susan Galer 0

510 PS, von null auf hundert in 3.8 Sekunden – der Luxusflitzer GT S von AMG zieht auf der SAPPHIRE NOW die Aufmerksamkeit aller Besucher auf sich. Bei der Produktion des noblen Sportwagens setzt AMG, die High-Performance-Marke von Mercedes Benz, auf SAP HANA und SAP Business Suite powered by SAP HANA.

AMG GTSIm Rennen um die Digitalisierung der Automobilbranche hat sich die auf High-Performance-Motoren spezialisierte Mercedes-AMG (AMG) mit dem neuen Sportmodell AMG GT S in die Poleposition gebracht. Auf der SAPPHIRE NOW in Orlando konnten die Besucher diese Woche den neuesten Sportwagen, auch bekannt als „Porsche-Killer“, in atemberaubenden SAPPHIREblau bestaunen: 510 PS und von null auf 100 km/h in 3,8 Sekunden – das bringt die Augen jedes Automobilfans zum Leuchten. Besonders beeindruckend: Jeder einzelne Motor wird von Anfang bis Ende von einem einzelnen Mechaniker gefertigt, ein Mann ein Motor. Hier kommt die einzigartige Partnerschaft von AMG und SAP ins Spiel.

Die Mercedes-Tochter AMG entwickelt und fertigt seit vielen Jahren erfolgreich Hochleistungsfahrzeuge für Mercedes-Benz und konnte nun mithilfe der Plattform SAP HANA und der SAP Business Suite powered by SAP HANA die Design-, Entwicklungs- und Testumgebung in ihrem Stammwerk im schwäbischen Affalterbach optimieren. Damit kann AMG den traditionell komplexen Prozess der Automobilfertigung vereinfachen, insbesondere wenn es um die Entwicklung von Prototypen geht. So muss ein Motor in der Regel 50 Minuten auf den Prüfstand, wo bis zu 300 Sensoren zwischen 3.000 und 30.000 Datenelementen pro Sekunde erzeugen. In der neuen Prüfstandumgebung können die Techniker nun diese Sensordaten in Echtzeit mit vorangegangenen Daten abgleichen. Dadurch können sie potenzielle Probleme schneller aufdecken und die Ursachen analysieren, sodass die bestellten Luxuswagen letztendlich schneller, effizienter und kostengünstiger an die Kunden ausgeliefert werden können.

Durch die enge Partnerschaft mit SAP kann AMG die neuesten Innovationen zur Umsetzung seiner kurz- und langfristigen Ziele nutzen. Darüber hinaus arbeitet das Unternehme mit Design-Thinking-Methoden, um Entwicklungen ausgehend von den tatsächlichen Anforderungen der Ingenieure zu testen. Durch den Iterationsprozess lässt sich auch hier der Zeitaufwand verringern.

Die Partnerschaft setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe für eine umfassende Digitalisierung. Komplexe Design- und Fertigungsprozesse können dank Echtzeitinformationen vereinfacht werden. Für die Klientel der Luxuswagen steigt damit die Sicherheit, dass AMG ihnen hochwertige, nach ihren individuellen Wünschen gefertigte Modelle liefern kann. Während früher eine kundenindividuelle Fertigung gleichbedeutend mit höheren Kosten und langen Wartezeiten war, stehen im 21. Jahrhundert Personalisierung und Kosteneffizienz nicht mehr im Widerspruch: In einer digitalisierten Welt können durch Unternehmen ihre Prozesse in Entwicklung, Fertigung und Auslieferung wesentlich vereinfachen und damit die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern.

Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

Bildquelle: Shutterstock

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