SCHEMA und SEAL Systems kooperieren

Feature | 9. Juni 2006 von admin 0

Kunden können mit dieser Anwendung ihre Dokumentationsprozesse in die kaufmännischen Geschäftsabläufe vollständig einbinden. Sie profitieren damit von einer schnellen, sicheren und kostengünstigen Dokumentationserstellung und -verteilung auf allen Stufen des Produktionsprozesses. Technische Dokumentationen und Produktinformationen sind unverzichtbarer Bestandteil von Maschinen, Anlagen oder Geräten. In der Regel werden sie losgelöst von der Auftragsabwicklung in eigenen Systemen wie SCHEMA ST4 erstellt, verwaltet und produziert.
Diese getrennte Verarbeitung der technischen Produktinformationen ist aufgrund der spezifischen Anforderungen an Redaktionssysteme zur Verarbeitung semi-strukturierter Daten auch sinnvoll und effizient. Was bisher jedoch noch fehlte, war die standardmäßige Integration des Dokumentationsprozesses in die kaufmännischen Geschäftsabläufe. Dies beinhaltet – neben der Koppelung des Redaktionssystems SCHEMA ST4 mit SAP R/3 als zentrale Steuer- und Verwaltungskomponente für die gesamte Auftragsabwicklung – auch die Integration mit einem System für Informations- und Dokumenten-Aufbereitung und -Verteilung wie die Digital Process Factory (DPF) von SEAL Systems.

Das Problem: Heterogene Datentypen

Genauso wie die Verwaltung von Engineering-Daten wie z.B. CAD-Zeichnungen in den vergangenen Jahren an SAP-Systeme angebunden wurde, erfolgt diese Integration nun auch für Produktinformationen. Im Unternehmen gibt es für Produktinformationen drei grundsätzlich verschiedene Datentypen, die sehr unterschiedliche Anforderungen an deren Verarbeitungssysteme stellen:

  1. ERP-Daten: diese sind fein-granular, meist einzelne Zahlen und Daten, die die kaufmännischen Prozesse wie Auftragsabwicklung, Kalkulationen abbilden. Diese werden zum Beispiel in SAP R/3 verwaltet.
  2. PDF-Daten: dieser Quasi-Industriestandard beinhaltet sozusagen “Informationscontainer”, die abgeschlossen und im Grunde nicht mehr für die inhaltliche Bearbeitung vorgesehen sind. Sie dienen vor allem der Informationsspeicherung und -verteilung beispielsweise Zertifizierungsunterlagen oder OEM-Daten.
  3. XML-Daten: diese sind sozusagen die “Rohmasse” für die unterschiedlichsten technischen Texte, wie beispielsweise Handbücher oder Kataloge, die zum Zweck der Veröffentlichung in unterschiedlichen Formaten modularisiert und medienneutral gespeichert werden müssen.

SAP R/3 steuert, SCHEMA ST4 produziert, DPF assembliert und verteilt

Die gemeinsame Lösung von SEAL Systems und SCHEMA für die Integration semi-strukturierter Daten im SAP-Umfeld sieht einerseits die bidirektionale Koppelung von SCHEMA ST4 und SAP R/3 vor. Dies beinhaltet die Metadaten, Status und Versionen ebenso wie das automatische Anlegen und die automatische Bestückung der Strukturen aus SCHEMA ST4 heraus. Darüber hinaus erfolgt die Dokumentationserstellung über SAP R/3 Integrationen und DPF (Digital Process Factory) von SEAL Systems. DPF ist die marktführende Lösung zur automatischen Erstellung von Dokumentationen und Handbüchern für die elektronische Verteilung oder den Druck im PDF-Format.
Stefan Freisler, Geschäftsführer der SCHEMA GmbH kommentiert: “Durch die enge Zusammenarbeit mit SEAL Systems können wir Unternehmen bei der Realisierung einer Idealvorstellung eines effizienten Prozesses optimal unterstützen. Sie steuern nun auch die Dokumentationsprozesse zentral über ihr ERP-System SAP R/3.” Und Johannes Hesel von SEAL Systems ergänzt: “Die Prozess- und Systemintegration von der Erstellung bis hin zur Verteilung der Produktinformationen eröffnet unseren Kunden ganz neue Möglichkeiten. Egal was vorne an Daten erstellt wird, sie erhalten immer den richtigen Output zur richtigen Zeit im richtigen Format.”

Quelle: SEAL Systems

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