sdpersonal macht den Weg frei

Feature | 29. Juni 2005 von admin 0

Für Personalabteilungen in mittelständischen Unternehmen sind in den letzten Jahren zu den Kernfunktionen der Personalarbeit (zum Beispiel Personaladministration, Personalabrechnung, Zeitwirtschaft, gesetzliches Melde-/Bescheinigungswesen) neue, wichtige Aufgabenbereiche hinzugekommen. Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern und ihre Bindung an das Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung, genau wie die Planung und Organisation einer fortlaufenden Personalentwicklung mittels Schulungen, Weiterbildungen etc. „Dazu kommt der steigende Kostendruck“, beschreibt Frank Moser, Sales Manager beim SAP Hosting und SAP Services Partner saardata, die Situation. „Kleinere Mittelständler benötigen deshalb Lösungen, die sie in allen Prozessen der Personalwirtschaft unterstützen.“

Transparente Kosten, überschaubare Investitionen

Speziell für diese Zielgruppe entwickelte saardata mit sdpersonal eine auf mySAP HR (Human Resources) basierende, qualifizierte mySAP-All-in-One-Lösung. Das Besondere daran: sdpersonal ist als On-Demand-Lösung konzipiert und wird im Rechenzentrum von saardata gehostet. Damit können selbst kleinere Firmen die umfangreichen Funktionalitäten einer qualifizierten mySAP-All-in-One-Lösung für die Personalwirtschaft nutzen. Es fallen lediglich monatliche Mietgebühren und variable Kosten (Preis pro Abrechnung) an. Lizenzkosten werden nicht in Form einer Einmal-Zahlung, sondern über den Preis pro Abrechnung auf die Laufzeit des On-Demand-Vertrages abgegolten. „Der Betrieb im On-Demand-Modus sorgt für größtmögliche Kostentransparenz und entlastet das Budget, denn es muss keine eigene IT-Infrastruktur aufgebaut und gewartet werden. Damit sind die Investitionen überschaubar“, erklärt Frank Moser.
Wie er weiter ausführt, eignet sich sdpersonal ideal für die Personalarbeit in Kleinst-, Klein- und mittelständischen Unternehmen bis zu einer Größe von rund 400 Mitarbeitern. Wird die Lösung auf Basis eines bestehenden Templates eingeführt, kommen sogar größere Unternehmen mit bis zu 800 Mitarbeitern in Frage.

Von Standardprozessen profitieren

Der Leistungsumfang von sdpersonal umfasst personalwirtschaftliche Grundfunktionen wie die Bearbeitung von Personalstammdaten, Lohn-/Gehaltsabrechnung, Reisekostenabrechnung sowie Zusatzfunktionen wie Personalbeschaffung und Organisationsmanagement. Das System bildet die verschiedenen Lohnarten ab: zum Beispiel für versicherungspflichtige, Teilzeit-, Altersteilzeit-, steuerfreie oder sozialversicherungsfreie Mitarbeiter. Dazu kommen noch Einteilungen nach Stundenlohn, Monatslohn und Gehalt. „Diese Daten können auch über so genannte Mitarbeiterkreise abgerufen werden, mit Typisierungen, die Besonderheiten und die entsprechenden Entgeltbestandteile aufzeigen“, berichtet Michael Meiser, Leiter Competence Center Human Resources bei saardata. „In der personalwirtschaftlichen Praxis ergänzen sich die Bereiche Lohnarten und Mitarbeiterkreise aber in der Regel.“
„Unternehmen, die sich für sdpersonal entscheiden, profitieren dabei von den Standardprozessen, die im System bereits voreingestellt sind und sich in der Praxis bewährt haben“, hebt Michael Meiser hervor. Damit der Leistungsumfang nicht zu Lasten der Benutzerfreundlichkeit geht, hat saardata zudem ein ausgefeiltes Rollen- und Menükonzept umgesetzt: Die Anwender sehen bei jedem Bearbeitungsvorgang nur die Daten, Menüfunktionen und -strukturen, die für die jeweilige Aufgabe relevant sind. Das vereinfacht und beschleunigt die Arbeitsprozesse.

Kundenanforderungen optimal abdecken

Welche Funktionalitäten der mySAP-All-in-One-Lösung genutzt werden, hängt laut Michael Meiser von den jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen der Kunden ab. Kundenindividuelle Anforderungen werden in einem Workshop mit Hilfe des so genannten Business Configurators ermittelt, als Einstellungen gespeichert und in das System übernommen. So verbleiben beispielsweise Arbeitsschritte, die eine direkte Kommunikation zwischen den Fachabteilungen beim Kunden erfordern, bei den Mitarbeitern der Personalabteilung „vor Ort“.
Kleinere Unternehmen wollen zwar informationstechnische Prozesse rund um die Personalabrechnung an einen qualifizierten IT-Dienstleister auslagern, gleichzeitig aber ihre Daten im eigenen betriebswirtschaftlichen System weiterverarbeiten können. Deshalb hat saardata sdpersonal über eine Schnittstelle an SAP Business One angebunden. Darüber werden Personalabrechnungsergebnisse automatisiert in das Rechnungswesen von SAP Business One verbucht. „Mit der Integration der beiden Systeme decken wir diese Kundenanforderung optimal ab“, freut sich Frank Moser.

Dienstleistungen aus einer Hand

Die gesamte Anwendungsbetreuung für sdpersonal und der Support (auf Wunsch auch für SAP Business One) liegen bei saardata. „Wir unterstützen die Unternehmen mit speziell geschulten Mitarbeitern aus unserem eigenen HR-Service-Center, wenn tarif- oder sozialvertragliche Änderungen wie neue Beiträge zur Renten- oder Krankenversicherung in das System eingepflegt werden müssen, sowie bei Software-Updates oder Releasewechseln“, verdeutlicht Frank Moser. Aufgrund des On-Demand-Betriebs kann ein Unternehmen zunächst mit nur einer funktionalen Ausprägung, zum Beispiel der Abrechnung, produktiv gehen, bei Bedarf aber zusätzlich benötigte Funktionen einfach dazuschalten. „Gerade kleinere Firmen mit nur wenigen Mitarbeitern in der Personalabteilung können so sukzessive Erfahrungen auf dem neuen System sammeln“, betont Moser.

saardata übernimmt auf Wunsch auch den Ausdruck einschließlich des automatischen Versands an definierte Empfänger sowie die Übermittlung von Bankdaten mittels Datenträger oder DFÜ. Der sichere und schnelle Datentransfer zwischen dem saardata-Rechenzentrum und seinen Kunden erfolgt über einen VPN-Tunnel (Virtual Private Network). Weitere Vorteile sind die permanente Verfügbarkeit des Supports über eine eigene Hotline sowie klar definierte Servicelevel (First- und Secondlevel). „Somit liefert saardata sämtliche Dienstleistungen rund um die Lösung aus einer Hand“, bekräftigt Michael Meiser.

Schnell eingeführt und individuell im Preis

Michael Meiser setzt für die Einführung von sdpersonal eine durchschnittliche Projektdauer von rund vier Wochen an. Dieser Zeitraum umfasst auch die Abstimmungen, die notwendig sind, um die Lösung an das jeweilige Unternehmen anzupassen. „Grundsätzlich ist die Dauer der Einführung jedoch abhängig von den Individualwünschen der Kunden“, betont Meiser. Eine vorgeschriebene Mindestanzahl an Usern gibt es nicht, jedoch geht man als Richtwert von einem Anwender pro 100 Stammsätze aus.
Die qualifizierte mySAP-All-in-One-Lösung gibt es zwar in drei vordefinierten und kostengünstigen Preispaketen (Standard, XL und XXL), doch „Service-Level und Preise können selbstverständlich auf die speziellen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten werden“, sagt Sales Manager Moser. Im Einzelfall könne ein Kunde seinen kompletten personalwirtschaftlichen Prozess an saardata auslagern und damit klassisches Business Process Outsourcing (BPO) betreiben. „Wir bieten also jedem Mittelständler das für ihn passende Paket“, sagt Frank Moser abschließend. „Somit macht sdpersonal den Weg frei für die Kernaufgaben in der Personalabteilung.“

Weitere Informationen:

www.saardata.de

Dr. Andreas Schaffry

Dr. Andreas Schaffry

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