Stabiler Umsatz trotz schwacher Konjunktur

Feature | 5. Februar 2004 von admin 0

“2003 war für die gesamte IT-Branche ein sehr herausforderndes Jahr. Die generell schwache Konjunktur hat sich auch in Osteuropa stärker als bisher bemerkbar gemacht. Wir haben das Jahr genutzt, um uns auf weiteres Wachstum vorzubereiten. Wir rechnen 2004 wieder mit einem zweistelligen Plus bei den Softwarelizenzen”, blickt Heinz Hartinger, Managing Director der Area CEE, optimistisch in die Zukunft. Trotz schlechter Rahmenbedingungen ist es gelungen, in Russland, Österreich und den Emerging Countries aus Ost-und Südosteuropa überdurchschnittlich gut abzuschneiden.
Sehr erfreulich ist die Anzahl der KMU-Abschlüsse (Klein- und Mittelbetriebe) in der Area CEE: Mit SAP Business One konnten 190 Neukunden gewonnen werden, mit mySAP All-in-One 166. Auch das Geschäft mit lokalen Unternehmen gewinnt zusehends an Bedeutung. “Diese internationale Tendenz gilt auch für unsere Region. Wir schließen mehr Verträge denn je ab, jedoch mit geringerem Volumen”, so Heinz Hartinger. 2004 sollen in der Area CEE weiterhin die Mittelstandslösungen sowie mySAP ERP und SAP NetWeaver forciert werden.

SAP Österreich wächst

Die SAP Österreich konnte 2003 ein Umsatzplus von sieben Prozent erwirtschaften. Das verstärkte Engagement im Marktsegment der Klein- und Mittelbetriebe macht sich bezahlt: Insgesamt konnten über das SAP-Partnernetz 101 Klein- und Mittelbetrieben als Neukunden gewonnen werden. Davon haben sich 72 Unternehmen für eine SAP Business One Lösung, und 29 für eine mySAP All-in-One Lösung entschieden. “2003 sind wir im Bereich der Mittelstandslösungen regelrecht durchgestartet und das Ergebnis ist mehr als erfreulich. Zugleich haben wir damit eine hervorragende Grundlage für 2004 gelegt. Damit es auch in Zukunft so gut weiterläuft, werden wir speziell im Bereich SAP Business One das Partnernetz weiter ausbauen”, sagt Wolfgang Schuckert, Country Manager von SAP Österreich.
Neben den Mittelstandslösungen stand 2003 auch der Public Sector im Vordergrund. Besonders im Bereich des Gesundheitswesens konnte SAP wichtige neue Abschlüsse erzielen. Nahezu alle österreichischen Krankenhaus-Verbundgesellschaften setzen bereits SAP-Software ein oder sind gerade dabei, SAP einzuführen. Dazu gehören zum Beispiel die KAGES (Steiermark), der KAV (Wien), die KRAGES (Burgenland) oder die TILAK in Tirol. 2003 entschieden sich unter anderem die Salzburger Landeskliniken und die Landeskrankenanstalten Betriebsgesellschaft Kärnten sowie einige kleinere Krankenhäuser für die Lösung SAP for Healthcare.
Im Bereich der Dienstleistungs-Unternehmen konnte SAP Österreich unter anderem bei der Post AG und bei der Flughafen Wien AG wesentliche Lizenzerweiterungen erreichen. Auch im klassischen SAP-Segment Handel und Industrie konnten im Aufwind des letzen Quartals zahlreiche Neukunden gewonnen werden, viele Bestandskunden haben in zusätzliche SAP-Lösungen investiert. Ein wichtiges Ziel im Geschäftsjahr 2004 ist der Ausbau des indirekten Vertriebsnetzes, speziell bei Partnern für SAP-Business-One-Lösungen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Bereichen Public Sector (E-Government) und Financial Services liegen. SAP Österreich rechnet damit, dass bei den klassischen Industriekunden mit dem wirtschaftlichen Aufschwung im Jahr 2004 auch wieder verstärkt in IT-Projekte investiert wird.
Das Global Support Center Austria, gegründet 2001, mit der Zentrale in Wien und Außenstellen in Warschau, Prag, Moskau, Dresden, Nürnberg und Budapest beschäftigte mit Ende 2003 bereits über 190 Mitarbeiter, davon 90 am Standort Wien. Insgesamt werden mittlerweile Kunden aus 30 Ländern in Zentral- und Osteuropa betreut, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Der Upgrade Weekend Support, ein 2003 eingeführter Service, hat sich bewährt. Dabei werden Unternehmen während Upgrades, die am Wochenende gemacht werden, rund um die Uhr durch Support Consultants unterstützt.

Quelle: SAP AG

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