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Systematisches Personalmanagement per Business Warehouse

Feature | 4. März 2013 von Andrea Domhardt 0

Mitarbeiter richtig einzusetzen und zu entwickeln erfordert mehr als nur Intuition. Systematisches Personalmanagement ist gefragt. Welchen Nutzen dabei funktionelle Erweiterungen für die Komponente SAP NetWeaver Business Warehouse bringen, zeigen die Add-Ons des IT-Beratungsunternehmens Logic1.

In vielen Branchen macht es sich seit geraumer Zeit bemerkbar: Hoch qualifizierte Mitarbeiter sind inzwischen Mangelware. Der durch den demografischen Wandel bedingte Fachkräfteengpass steigert automatisch den Wert des „Bestandspersonals“. Gutes Personalmanagement entwickelt sich daher zusehends zu einem wesentlichen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, zumal die Belegschaft einen der größten Kostenblöcke in einem Unternehmen darstellt. Ein „Personalcontrolling“ setzt allerdings umfassendes Wissen über jeden einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen voraus: Personalkosten, Qualifikation und Produktivität jedes Einzelnen, genaue Daten zu Fluktuationen im Betrieb. Hieraus abgeleitete Kennzahlen und Berichte sind das Handwerkszeug des Personalcontrollers. „Mehr und mehr geht es im Personalmanagement auch darum, Trends und Risiken zu erkennen, Fehlentwicklungen vorzubeugen oder Entscheidungsprozesse zu unterstützen, mit anderen Worten: in die strategische Personalplanung einzusteigen“, berichtet Bülent Fidankök, Mitgründer von Logic1.

Schnelle Berichte, Kennzahlen und Analysen für die Personalabteilung

Integrierte Data-Warehouse-Lösungen, die das Personalmanagement und das HR-Berichtswesen bestmöglich unterstützen, bilden den Schlüssel dazu, etwa die Komponente SAP NetWeaver Business Warehouse (SAP NetWeaver BW).

Was spricht für den Business-Warehouse-Ansatz? „Berichte und Kennzahlen lassen sich sehr schnell und mit wenig Aufwand erstellen. Die Mitarbeiter im Personalwesen gewinnen so ein enormes Maß an Flexibilität“, erklärt Fidankök. Zudem lässt sich leicht eine Brücke zur Anwendung SAP ERP Human Capital Management oder zu den Finanzmodulen von SAP schlagen, und auch Nicht-SAP-Systeme können problemlos eingebunden werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Daten zu historisieren und dadurch Berichte und Berichtsvorlagen in Form von Ad-hoc-Queries schnell und einfach zu erzeugen. „Auf Anwenderseite sprechen die individuell konfigurierbaren Dashboards und die grafischen Anpassungsmöglichkeiten für das SAP-Produkt“, ergänzt Andra Rupietta, bei Logic1 für Vertrieb und Marketing verantwortlich. „Und neue Auswertungs- und Visualisierungswerkzeuge aus dem Lösungsportfolio SAP BusinessObjects geben dem Fachbereich umfangreiche Analysemöglichkeiten an die Hand. Zudem gestatten sie es, aussagekräftige Präsentationen für die Unternehmensführung vorzulegen.“

Was in Sachen Personalwirtschaft in Verbindung mit SAP NetWeaver BW möglich ist, zeigt Logic1 mit dem Lösungspaket „HCMPro“. Basierend auf vordefinierten Szenarien und Best Practices, setzt sich HCMPro aus den Add-Ons ProAdmin (Personaladministration), ProTime (Zeitwirtschaft), ProPayroll (Abrechnung) und ProRecruiting (Recruiting) zusammen. Enthalten sind, jeweils als Blueprint, ein Datenmodell inklusive Kennzahlen, Transformationen, ein Vorschlag zur Namenskonvention (oder die Anpassung auf kundenindividuelle Namenkonventionen), Grundlagen einer Berechtigungskonzeption sowie Auswertungen oder Reports – bei freier Wahl des Frontends. Das Angebot und das Implementierungs-Know-how von Logic1 haben auch Christine Wöretshofer überzeugt, die fachliche Projektleiterin bei der Daiichi Sankyo Europe GmbH: „Mit SAP NetWeaver BW sind wir nun in der Lage, HR-Kennzahlen schnell, ohne großen Aufwand und vollautomatisch an unsere Konzernmutter in Japan zu liefern. Bei der Implementierung war Logic1 für uns ein fachlich sehr kompetenter Partner, der auch auf zwischenmenschlicher Ebene überzeugt hat.“

Transparenz per Mausklick

Personalprozesse mit HCMPro und SAP NetWeaver BW verbessern den Informationsfluss. Und das Zusammenspiel sorgt für Flexibilität, schließt Lücken und liefert einheitliche, grafisch aufbereitete Kennzahlen. Beispiel: Trotz länderspezifischer Unterschiede in der Wochenarbeitszeit (Frankreich: 35 Stunden; Deutschland: 38 Stunden) lassen sich per Regeldefinition vergleichbare Vollzeitkräfte abbilden. So hat der Energieversorger E.ON sein ursprünglich Excel-basiertes Personalmanagement mit Unterstützung von Logic1 durch ein zentrales HR-Berichtswesen ersetzt – und profitiert mittlerweile von globalem und lokalem Reporting, aber auch von standardisierten Prozessen zur Datenprüfung und -freigabe.

Auch bei der Flexibilität punktet ein Business Warehouse: „Aufwendige Programmierungen entfallen, eine schnellere Berichterstattung wird möglich. Zudem ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, zum Beispiel Benchmarking und eine Verdichtung und Konsolidierung der Daten“, so Fidankök. Unterm Strich verwirklicht der Kunde ein automatisiertes Berichtswesen über alle Systeme und Organisationseinheiten hinweg; er gewinnt langfristige Stabilität und Qualität in den Auswertungen und sorgt für die Transparenz seiner Daten. Und noch eine gute Nachricht für alle, die sich nicht vollständig von Excel verabschieden wollen: „Alle Berichte lassen sich auch in Excel anzeigen und weiterverarbeiten“, so Fidankök. So schließt sich der Kreis.

Weitere Informationen:
Logic1-Webseite. Kontakt: Andra Rupietta.

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