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Unternehmen sagen Übergewicht den Kampf an

Feature | 24. Februar 2016 von John Ward 0

Die Gesundheitsstatistiken der WHO zeigen, dass sich die Zahl der fettleibigen Menschen weltweit in den vergangenen dreißig Jahren verdoppelt hat. Pharmaunternehmen wie Medix kämpfen gegen diesen Trend an und setzen auf innovative Produkte.

Die Zahl der Betroffenen ist alarmierend hoch. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit 1,9 Milliarden Menschen übergewichtig, davon mehr als 600 Millionen sogar adipös.

Noch beunruhigender ist die Tatsache, dass 42 Millionen Kinder unter 5 Jahren als übergewichtig oder fettleibig gelten.

Die negativen Folgen von Übergewicht sind gemeinhin bekannt. Ein hoher Body-Mass-Index (BMI), der das Verhältnis zwischen Körpergröße und -gewicht misst, und auf eine mögliche Adipositas-Erkrankung hinweist, gilt als Hauptrisikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Muskel-Skelett-Erkrankungen und einige Krebsarten. Neueste Forschungsergebnisse weisen sogar darauf hin, dass Adipositas das Demenzrisiko erhöhen kann.

Es handelt sich dabei um ein weltweites Problem. Laut WHO sterben heute weltweit mehr Menschen an Übergewicht und Fettsucht als an Untergewicht, die meisten in Ländern mit hohem und mittlerem Einkommen.

Sowohl die Weltregierungen als auch der private Sektor suchen nach effektiven Mitteln, um diese Adipositas-Welle zu stoppen.

Lateinamerika geht mit gutem Beispiel voran

Besonders dramatisch ist die Situation in Lateinamerika. Reuters berichtet, dass mehr als 56 Prozent der Erwachsenen in Lateinamerika übergewichtig oder fettleibig sind. Der globale Durchschnitt liegt bei 34 Prozent. Viele Experten weisen auf das sich seit 1980 ändernde Ernährungsverhalten hin, das sehr wahrscheinlich als Auslöser für Übergewicht betrachtet werden kann. Verarbeitete Lebensmittel spielen dabei ebenfalls eine ernstzunehmende Rolle.

In Lateinamerika und anderenorts kämpft man mit immer verschiedensten Maßnahmen gegen Übergewicht. Ernährung, Sport, Abnehmprogramme, chirurgische Eingriffe, neue Arzneimittel und sogar gesetzliche Maßnahmen sollen dabei helfen.

Die mexikanische Regierung beispielsweise hat eine Verbrauchssteuer auf bestimmte Lebensmittel erhoben, um das stetig wachsende Gewichtsproblem in der Bevölkerung einzudämmen. Der Kongress des Landes hat eine Ein-Peso-Pro-Liter-Steuer für zuckerhaltige Getränke und eine Mehrwertsteuer von 8 Prozent auf Junkfood wie Chips, Kekse, Süßigkeiten und Eiskrem verabschiedet.

Pharmaunternehmen schließen sich dem Kampf an

Auch der private Sektor möchte sich am Kampf gegen Übergewicht beteiligen. Das Pharmaunternehmen Productos Medix, mit Sitz in Mexiko-Stadt, gilt in Lateinamerika als Vorreiter. Es hat sich auf umfassende Lösungen für das Gesundheitswesen spezialisiert. Neben der Entwicklung von Arzneimitteln gegen Fettleibigkeit und Stoffwechselerkrankungen, arbeitet Medix ebenfalls mit strategischen Partnern zusammen und vertreibt portionierte Mahlzeitenersatz-Produkte.

Obwohl Medix bereits vor 50 Jahren gegründet wurde, ist es nicht überraschend, dass das Unternehmen in den letzten Jahren bedeutend gewachsen ist. Mittlerweile ist es in Zentralamerika und in Ländern wie Argentinien und Kolumbien stark vertreten.

Medix investiert kräftig in sein Forschungs- und Entwicklungszentrum, CIDEFARMA und konzentriert sich darauf, die verschiedenen Technologieprojekte des Unternehmens zu vereinheitlichen. Medix forscht ebenfalls nach neuen Medikamenten für die Adipositasbehandlung. Eine geringere Dosierung soll optimale Wirkung bei möglichst geringen Nebenwirkungen gewährleisten.

Auch auf unternehmerischer Seite hat Medix eine grundlegende Veränderung vollzogen. Es hat eine Cloud-basierte Lösung für die Personalwirtschaft eingeführt, um damit Mitarbeiter zu fördern, die sich im Kampf gegen Adipositas engagieren. Mit der Unterstützung von Unternehmen wie OptiSoft und Bayco Consulting konnte Medix 60 unterschiedliche Softwaresysteme auf einer einzigen Plattform vereinen.

Diese Integration wird Medix helfen, sämtliche Qualitätsstandards und gesetzlichen Vorschriften einzuhalten, die bei der Entwicklung neuer Medikamente berücksichtigt werden müssen.

Für mehr Informationen, besuchen Sie sap.com/sme.

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Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf SAP Business Trends.
Bild oben via Shutterstock

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