Von Big Data zu Smart Data

Feature | 17. Januar 2014 von Friederike Orths 0

Foto: KIT

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Das Konzept stammt aus der Arbeitsgruppe „Bildung und Forschung für die digitale Zukunft“ des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung, die Fachkräfte aus- und weiterbilden sowie Forschung für die digitale Zukunft betreiben möchte. Für die Umsetzung arbeiteten Industrie und Forschung zusammen. „Die digitalen Datenmengen wachsen in unserer Gesellschaft rasant. Wir brauchen neue Instrumente, um sie zu managen und als Wissensquellen nutzbar zu machen“, sagt Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe. Das SDIL und die dort der Forschung verfügbar gemachten Daten seien eine optimale Ergänzung, um die Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben.

Datenanalyse für das Smart Data Innovation Lab (SDIL) das Top-Thema

Zu den Gründungspartnern zählen neben SAP unter anderem auch Bayer, Bosch, Microsoft Deutschland, Siemens und die Fraunhofer-Gesellschaft. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits mehr als zwanzig weitere Unterstützer wie Trumpf, VW und die Deutsche Gesellschaft für Informatik an dem Projekt beteiligt, weitere sollen folgen. „Durch den Fokus auf Themen wie Industrie 4.0 oder personalisierte Medizin gewinnen wir Erkenntnisse, die nicht nur zur Lösung wirtschaftlicher, sondern auch gesellschaftlich relevanter Herausforderungen beitragen“, meint Jim Hagemann Snabe, Co-CEO der SAP AG. „Das erreichen wir auch durch eine Erweiterung des Netzwerkes in Richtung kleiner Unternehmen.“ Diese profitieren von den Kontakten zu etablierten Anbietern und können neue Lösungen und Dienstleistungen im Big Data-Bereich anbieten.

Auch der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, ist von dem Projekt überzeugt: „Wir freuen uns, unsere Kompetenz in das Smart Data Innovation Lab einzubringen und mit der deutschen Wirtschaft zu teilen.“ Die Informatik am KIT befasse sich seit Jahren mit Analysemethoden, Auswertealgorithmen und Datensicherheit. „Mit SDIL werden KIT und seine Industriepartner aus Big Data tatsächlich auch Smart Data machen.“

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