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Warum Paranoia gut fürs Geschäft ist

Feature | 18. Juni 2015 von Derek Klobucher 0

Sie sollen Innovation vorantreiben, Produktivität steigern, aber zugleich Kosten senken.” Steve Lucas, President SAP Platform Solutions, wählte dieses bekannte Szenario für den Einstieg in seine Keynote auf der SAPinsider-Konferenz in Nizza.

„Sie müssen die Kosten senken, dürfen es aber nicht dabei belassen“, fasste Steve Lucas zusammen, was so viele Kunden immer wieder von ihren CEOs zu hören bekommen. „Das ist die Herausforderung, vor der wir stehen und die es zu bewältigen gilt.“

„Eine gesunde Portion Paranoia“

Lucas eröffnete mit seiner Keynote die dreitägige SAP-Insider-Konferenz in Nizza. Er sprach jedoch nicht nur über die Run-Simple-Strategie, sondern zeigte auch auf, wie die SAP Unternehmen konkret zu einfacheren Abläufen verhilft. Die SAP begegnet den zentralen Herausforderungen ihrer weltweiten Kunden mit:

Lucas erläuterte seinem Publikum auf der SAPinsider (@SAPinsider) die drei verschiedenen Unternehmstypen, denen er jeweils ein Tier zuordnete: Der Strauß steckt den Kopf in den Sand und ignoriert zukunftsweisende technische Neuerungen wie Netflix und Uber, während der Fisch einfach seinem Schwarm folgt und zufrieden damit ist, nicht zu den Vorreitern zu gehören.

Der Lemur hingegen steht aufrecht und hält unablässig Ausschau nach neuen Gefahren. „Er möchte nicht gefressen werden – und eine solche gesunde Portion Paranoia ist genau das, was auch Unternehmen brauchen“, so Lucas. Denn auch Unternehmen möchten überleben, erläuterte er, können sich aber mit plötzlichen Gefahren konfrontiert sehen.

Das Übel der Architektur

Um sich gegenüber ihren Mitbewerbern behaupten zu können, müssen Unternehmen die Komplexität verringern. Diese Komplexität kennen wir alle, zum Beispiel aus zahllosen PowerPoint-Präsentationen mit verwirrenden Schaubildern zur Datenbankarchitektur, in denen drei nahezu identische Datenbanken zu sehen sind: eine für den Vertrieb, eine für das Data Warehouse und eine für Prognosen.

Nicht zu vergessen die darüber liegende Ebene für die Datenverwaltung.

„Hier liegt das Übel der Architektur begraben“, erläuterte Lucas. „Dieses Prinzip galt in den letzten 30 Jahren als unumstößlich.“

Die Idee zu SAP HANA wurde geboren, als dieses Prinzip in Frage gestellt wurde, berichtete er. Ziel von SAP war es, nicht einfach nur Daten in verschiedene Bereiche der Infrastruktur zu kopieren, ohne die eigentlichen geschäftlichen Probleme zu lösen.

„Nur deshalb gibt es SAP HANA überhaupt: die Plattform soll die IT-Landschaft so optimieren und vereinfachen, dass sie effizient verwaltet werden kann“, betonte Lucas. „Mit unseren Lösungen der nächsten Generation können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse auch in den kommenden 30 Jahren steuern, der Dreh- und Angelpunkt ist dabei SAP HANA.“

Harmonisches Zusammenspiel

Lucas zeigte seinem Publikum auch Beispiele dafür auf, wie SAP-Technologie Probleme sowohl eigenständig als auch im Rahmen eines Lösungspakets lösen kann. Gemeinsam mit Austin Swope von SAP präsentierte er die Software SAP Lumira, mit der Anwender ihre Daten visualisieren und in Verbindung mit anderen Anwendungen Geschäftsprozesse und -ergebnisse optimieren können.

„Die SAP hat es sich zum Ziel gesetzt, die beste Visualisierungslösung der Welt zu entwickeln“, führte Lucas aus und forderte die Zuhörer auf, die Software herunterzuladen und sich selbst von ihren Vorteilen zu überzeugen. „SAP Lumira wird hier und jetzt Ihr Leben verändern.“

In der neuen SAP Business Suite 4 SAP HANA sind die Plattformen, Anwendungen und Netzwerke für die Vorstandsetage der Zukunft vereint. Sie stellt ein Dashboard mit allen zur Steuerung eines Unternehmens erforderlichen Informationen bereit, das auf beliebigen Mobilgeräten genutzt werden kann, unter anderem auch auf der Apple Watch.

„Die Kunden möchten Innovationen entwickeln und ihre Zeit nicht mit der Integration von Anwendungen verbringen“, so Lucas. „S/4HANA bietet ihnen hierfür eine integrierte und nahtlose Umgebung in der Cloud.“

Durch diese Optimierung und Vereinfachung von Abläufen im Einklang mit der Strategie „Run Simple“ können Unternehmen ihre Kosten senken, gezielt die Innovation fördern und so mehr erreichen.

 

Unter dem Dach der SAPinsider vereint sind die Financials 2015 (#Financials2015), die GRC 2015 (#GRC2015) und weitere Veranstaltungen, die vom 16. bis 18. Juni im Palais des Congrès Acropolis in Nizza stattfinden. Gastgeber der Veranstaltungen ist WIS Publishing, Herausgeber des Magazins SAPinsider.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf SAP Business Trends veröffentlicht. Folgen Sie Derek auf Twitter: @DKlobucher

 

 

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