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Wearable Technologies: 5 Accessoires, die Sie noch nicht kennen

Feature | 6. Oktober 2014 von Christine Donato 0

LED-Kleider, GPS-Jacken und Make-up aus dem 3D-Drucker – die wichtigsten tragbaren Technologien im Überblick.

Prognosen zufolge wird es bis zum Jahr 2016 rund 19 Milliarden vernetzte Gegenstände geben. Im gleichen Zeitraum soll der Umsatz mit sogenannten Wearable Technologies, also Technologien, die am Körper getragen werden, rasant zunehmen – von zwei bis vier Milliarden Euro auf 23 bis 39 Milliarden Euro. Laut AllthingsCK.com werden die tragbaren Technologien in den nächsten zehn Jahren wirtschaftliche Auswirkungen in Höhe von schätzungsweise 11 Billionen Euro haben. Erhältliche Wearable Technologies und Beta-Versionen zukünftiger Produkte erfreuen sich auf dem Markt bereits großer Beliebtheit. So sind Fitbit-Fitnessgeräte nach Angaben von Amazon in 30.000 Geschäften in 27 Ländern rund um den Globus erhältlich. Neben Google Glass soll es in Zukunft mit Google Contact Lens eine smarte Kontaktlinse geben. Und das Geschäft mit Jacken, die ihrem Besitzer den Weg weisen, Kleidern, die je nach Stimmung die Farbe wechseln und BHs, die die Pulsfrequenz messen, boomt.

Hier sind fünf der interessantesten Wearable Technologies, die derzeit angeboten werden:

1. Kleider mit integrierten LED-Lichtern

Erinnern Sie sich an das beleuchtete Kleid von Katy Perry? Es war das innovative Modelabel CuteCircuit, das die amerikanische Sängerin an diesem Abend in der Met Gala zum Strahlen brachte.

CuteCircuit ist für seine Technik-Textilien bekannt. Zu den Produkten des Labels gehören unter anderem auch Hochzeitsoutfits, die digital miteinander vernetzt sind. Die Kleidungsstücke bestehen aus leitendem Silberstoff, über den private Nachrichten übermittelt werden, wenn das Paar sich küsst.

2. FitBark

Fitnessarmbänder, mit denen sportbegeisterte Menschen ihre Fitnessziele erreichen und ihren Alltag möglichst gesund gestalten können, liegen derzeit im Trend. Bis es etwas Ähnliches für Haustiere geben würde, war daher nur eine Frage der Zeit. FitBark, ein kleines, smartes Gerät am Hundehalsband, erfasst die Bewegungen des Tieres und gibt Aufschluss über sein Verhalten und seinen Gesundheitszustand. Die aufgezeichneten Daten können an den Tierarzt weitergeleitet und mit denen anderer Hunde verglichen werden, die ebenfalls ein FitBark tragen. Und das Beste daran: FitBark lässt sich mit dem Fitness-Tracker des Besitzers verbinden. So können Sie sichergehen, dass Ihr Hund sich genauso viel bewegt wie Sie – oder andersherum.

3. Der BH für den Mann

Wir können Sie beruhigen: Es geht hier eigentlich gar nicht um einen BH. In Wirklichkeit war es nämlich ein Unterhemd mit integrierter Tracking-Technologie, das zum Vorschein kam, als der australische Rugbyprofi Trent Hodkinson bei einem Spiel sein Trikot auszog. Das Hightech-Kleidungsstück, das einem BH zum Verwechseln ähnlich sieht, wird von GPSport International hergestellt und von den Spielern unter anderem dazu genutzt, ihre Trainingseinheiten und Entspannungsphasen zu planen. Übrigens: Wenn Sie denken, Sie kennen sich mit teuren Dessous aus, dann kennen Sie den Preis dieses Kleidungsstücks noch nicht. Er liegt zwischen 1.500 und 2.300 Euro.

4. Die GPS-Jacke

Das Startup-Unternehmen Wearable Experiments hat eine Jacke entworfen, die ihrem Besitzer den Weg durch New York City weist. Dafür kommuniziert das Kleidungsstück mit einer App. LED-Lichter auf dem Ärmel zeigen dem Träger die Route an. Wenn er abbiegen muss, vibriert entweder der linke oder der rechte Ärmel. Die Jacke könnte beispielsweise Studenten auf Reisen das Leben erleichtern, wenn sie von der breiten Masse angenommen wird. Weg mit dem Stadtplan, her mit der Jacke!

5. Make-up aus dem 3D-Drucker

„Mink“ heißt im Englischen „Nerz“. Doch mit Pelz hat die Erfindung der Harvard-Absolventin Grace Choi nichts zu tun. Mink ist der Name ihres Prototypen für einen 3D-Drucker, mit dem junge Mädchen in Zukunft ihr eigenes Make-up anfertigen können. Der Drucker soll in etwa die Größe eines Mac Mini haben und weniger als 160 Euro kosten. Nutzer können damit verschiedene Arten von Make-up (Lidschatten, Rouge, Lippenstift) selbst zu Hause herstellen. Die Zielgruppe umfasst Mädchen und junge Frauen im Alter von 13 bis 21 Jahren, die noch mit Make-up experimentieren und keine bestimmte Marke bevorzugen. Es werden kosmetische Farbstoffe eingesetzt, die selbstverständlich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Beim Drucken werden sie auf ein farbloses Pudersubstrat aufgebracht. Chois Ziel war es, Make-up in jeder Farbe verfügbar zu machen. Um eine Farbe herzustellen, nutzt das Gerät ein Tool, das die Hexadezimalzahlen des Farbtons bestimmt. So kann jede Farbe gedruckt werden.

Demo ansehen:

Quelle: YouTube

Diese fünf Produkte sind nur einige Beispiele für Wearable Technologies. Tragbare Technologien sind inzwischen überall. So gibt es Armbänder, die die Körpertemperatur messen, elektronische Wimpern, Kleider, mit denen man sein Mobiltelefon aufladen kann und Turnschuhe von Nike, die ihren Träger schneller laufen und höher springen lassen. Diese Innovationen zeigen, dass das Internet der Dinge bereits heute allgegenwärtig ist.

Die in diesem Blog dargestellten Innovationen und Bilder stammen von Fashionably Wired.

Beteiligen Sie sich an der Diskussion zur vernetzten Wirtschaft und erfahren Sie mehr über Wearable Technologies.

Folgen Sie der Autorin auf Twitter @CMDonato.

Dieser Blog erschien zuerst auf LinkedIn.

Mehr über tragbare Technologien bei SAP:

http://de.news-sap.com/2014/09/08/sap-banking-google-glass-und-pebble-smartwatch-nutzen/

http://de.news-sap.com/2014/02/12/7-kriterien-fuer-oder-gegen-google-glass/

http://de.news-sap.com/2013/12/17/neue-prototypen-fuer-die-datenbrille/

 

Bildquelle: Shutterstock

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