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Welche Branchen vom Internet der Dinge profitieren

Feature | 12. Februar 2016 von Scott Levine 0

Auf dem Konsumgütermarkt wimmelt es nur so von Produkten, die mit dem Internet der Dinge verbunden sind. Aber auch in der Energiewirtschaft und Fertigung sind Lösungen für die M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine) sehr gefragt. Und SAP bedient beide Märkte.

Internet der Dinge – Energiewirtschaft wird digital

In einer Welt erneuerbarer Energien ermöglichen SAP-Lösungen die Vernetzung von Windkraftanlagen. Die Daten der einzelnen Turbinen werden erfasst und analysiert, um die Leistung zu optimieren. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Windkraftanlagen setzt Siemens auf die SAP HANA Cloud Platform als Grundlage seiner Lösung Siemens Cloud for Industry. „Mit der Einführung der neuen Cloud-Plattform auf Basis von SAP HANA treibt Siemens die Digitalisierung von Produktionsstätten entscheidend voran“, erklärt Dr. Peter Weckesser, CEO Customer Services, Digital Factory bei der Siemens AG. Die Bereitstellung dieser Lösung ist von entscheidender Bedeutung, wenn Siemens seine Stellung als führendes Unternehmen der Branche behaupten will.

Die Plattform ist notwendig, um mit General Electric Schritt halten zu können, denn GE verfügt über eine eigene Lösung für die Vernetzung von Windparks, die Digital Wind Farm. Im Geschäftsjahr 2015 verzeichnete Siemens im Branchensegment Windkraft und erneuerbare Energien einen Zuwachs von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr und trug 11,3 Prozent zum gesamten Industriegeschäft bei. Die IoT-Lösungen von SAP sind nicht nur für das Branchensegment erneuerbare Energien geeignet, sondern auch für die Öl- und Gasindustrie. Jetzt, wo der Ölpreis so niedrig ist, ist es für Unternehmen der Öl- und Gasindustrie sehr wichtig, ihre Kosten so weit wie möglich zu senken.

Starkes Engagement der SAP in der Ölbbranche

Der Öl- und Gaskonzern Statoil ASA investierte in die Plattform SAP HANA und weitere SAP-Lösungen, um seine bisherige Oracle-Lösung abzulösen. Mit SAP Financial Consolidation kann Statoil seine Finanzkonsolidierung nun bis zu sechs Mal schneller erstellen und das Risiko durch Prozessautomatisierung und Standardisierung wurde eingedämmt. „Die Architektur der Lösung ist einfacher. Sie verfügt über erweiterte Funktionen und eine deutlich bessere Performance“, betonte Stig Skoglund, der bei Statoil für den Bereich Performance Management verantwortlich ist.

SAP bietet Unternehmen der Öl- und Gasindustrie zwei wesentliche Vorteile:

  • Optimierung der Produktionsprozesse, um den Kapitaleinsatz zu verringern und die Lieferketten zu perfektionieren.
  • Vermeidung von betrieblichen Risiken und Kostensenkung durch bestmögliche Nutzung aller verfügbaren Daten.

Laut Angaben von Statoil haben 48 Prozent der Erdöl- und Gas-Konzerne SAP HANA eingeführt und 93 Prozent davon sich einig, dass die Lösung eine schnelle Entscheidungsfindung fördert.

Automatisierung in der Fertigung

Die Plattform SAP HANA wird nicht nur in der Energiebranche eingesetzt, sondern auch in der Fertigungsindustrie. Harley-Davidson ist eines von rund 1.400 Unternehmen, das auf SAP-Lösungen setzt, um seinen Fertigungsbetrieb zu automatisieren. So ist der Motorradhersteller heute in der Lage, 25 Prozent mehr Motorräder mit 30 Prozent weniger Mitarbeitern zu produzieren. Ein vom Kunden konfiguriertes Motorrad herzustellen dauerte vorher 21 Tage. Heute ist dies in sechs Stunden möglich.

Dank SAP rollen die Harleys heute schneller vom Band als je zuvor.

Doch nicht nur innerhalb des Werkes bringt die Einführung von SAP-Lösungen zahlreiche Vorteile. Mit Services für vorausschauende Wartung und Instandhaltung, bietet die SAP ihren Kunden die Möglichkeit, die Kosten für die Instandhaltung der Anlagen zu senken. Und mit vernetzten Logistikprozessen können Unternehmen, die SAP im Einsatz haben, die Steuerung ihrer Logistikkette optimieren.

Dr. Pepper profitiert von SAP Supply Network Collaboration

Darüber hinaus bietet SAP auch Lösungen für die Bestandsverwaltung. Der Getränkehersteller Dr Pepper Snapple Group nutzt die Anwendungen SAP Supply Network Collaboration und SAP SNC Customer Collaboration, um Händlern bessere Daten zur Verfügung zu stellen und die Bestandsführung zu optimieren. Die Partnerschaft war ein voller Erfolg. Die Lagerhaltungskosten sanken um fast 20 Prozent und durch schnellere Bestandsumlagerungen konnten weitere fünf Prozent eingespart werden. Des Weiteren profitierte der Getränkehersteller davon, dass die Kosten für Umlagerungen von Standort zu Standort um 30 Prozent zurück gingen.

Harley-Davidson und Dr Pepper Snapple sind bei weitem nicht die einzigen Erfolgsgeschichten, denn SAP bietet ein sehr breites Spektrum an Lösungen. Von der Forschung und Entwicklung bis zur Fertigung, von der Logistik bis zum Vertrieb, vom Finanzwesen bis hin zum Aftermarket-Service, das Angebot der SAP erfüllt die vielfältigen Anforderungen der industriellen Fertigungsunternehmen.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf „The Motley Fool“, einer Webseite, die Informationen zum Thema Geldanlagen zur Verfügung stellt: SAP SE: Best Way to Invest in the Internet of Things?

 

Foto: Shutterstock

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