Weltweite Kompletteinführung der mySAP Business Suite

Feature | 9. November 2004 von admin 0

Bislang nutzt das im Februar diesen Jahres aus der Alcoa Inc. herausgelöste Unternehmen der Spezialchemie die Systeme der ehemaligen Konzernmutter. Bis Juni 2005 soll die erste Phase des Großprojekts in allen Ländern abgeschlossen sein. Ende 2005 sollen dann alle Module und Funktionen eingeführt sein. Ziel der Einführung ist es, Almatis mit einem eigenständigen IT-System auszurüsten, das weitgehend auf dem Standard in SAP basiert. Die Implementierung selbst teilt sich in zwei Phasen. In der ersten Phase werden die globalen Kerngeschäftsprozesse, wie zum Beispiel Finanzen, Controlling, Vertrieb und Produktion in der mySAP-ERP-Lösung abgebildet. In der zweiten Phase wird das System um weitere Funktionalitäten der mySAP Business Suite erweitert.
Novasoft setzt bei der Implementierung auf das SAP Best Practice System für den Bereich Chemie auf, und ergänzt dieses um Novasoft Best Practices. „Wir haben einen sehr engen Zeitrahmen für die Einführung gesetzt“, beschreibt Henning Stams, CIO der Almatis, eine der größten Herausforderungen der Implementierung. „Der Grund dafür ist, dass wir sehr rasch die Vorteile eines eigenständiges Systems, das unsere spezifischen Prozesse adäquat abbildet, nutzen möchten“, so Stams weiter. „Für Almatis war es daher von zentraler Bedeutung, einen Beratungspartner zu finden, der schnell und flexibel reagiert und vor allem über die erforderliche Erfahrung in der Chemiebranche verfügt, um dieses große Projekt zu realisieren“, erklärt Joachim Soehngen, CFO der Almatis, seine Entscheidung für die Novasoft. Den jüngsten Beweis für ihr Branchen-Know-how hatte das Heidelberger SAP-Beratungshaus erst Anfang des Jahres mit der erfolgreichen SAP-Implementierung bei Cognis geliefert.
„Unser gemeinsames Ziel bei der Implementierung der gesamten Modulpalette und dem Roll-out nach Asien und in die USA ist es, uns möglichst nahe am Standard zu bewegen“, so Andreas Kremer, Geschäftsführer der Novasoft Niederlassung Köln und Manager der Business Unit Chemicals & Pharmaceuticals bei Novasoft. „Das erfordert ein intensives Verständnis der komplexen Prozesse der chemischen Industrie und wir freuen uns, dass Almatis uns das Vertrauen entgegen bringt, dieses ambitionierte Implementierungsprojekt inklusive Roll-out zum Erfolg zu führen.“ Ein erster Nachweis für die funktionierende Zusammenarbeit existiert seit 13. September. An diesem Tag wurde der Business Blueprint abgenommen. Dieser wurde vom Projektteam in nur sechs Wochen erstellt.
Almatis ist weltweit führender Hersteller und Lieferant von einem einzigartigen Produkt-Portfolio von qualitativ hochwertigen Aluminiumoxid-Materialien. Almatis-Produkte werden in zahlreichen Branchen eingesetzt, beispielsweise in der Stahlproduktion, der Zementproduktion, der Petrochemie, der Nichteisen-Metallproduktion, der Herstellung von Kunststoff, Papier, Keramik, Teppichen und in der Elektroindustrie. Almatis entstand aus der ehemaligen Alcoa World Chemicals und ging zu Beginn dieses Jahres auf Rhône Capital als Mehrheitsaktionär sowie auf Teachers’ Private Capital über. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 800 Mitarbeiter.

Quelle: Novasoft

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