SAP Innovation Awards 2019: Schweizer Unternehmen an der Weltspitze

SAP NEWSBYTE – 10. Mai 2019 – Gleich drei Schweizer Unternehmen wurden dieses Jahr mit den globalen SAP Innovation Awards ausgezeichnet. Die Post konnte die begehrte Auszeichnung für ihre Anstrengungen in der Digitalisierung des Unternehmens und seiner Dienstleistungen entgegennehmen. Coop stand für die Verbesserung des Kundenerlebnisses mithilfe von künstlicher Intelligenz auf dem Gewinnerpodest. Und Swisscom konnte mit einer modernen Daten- und Analytics-Plattform als Basis für das intelligente Unternehmen punkten. Zu den drei Gewinnern gesellt sich Nestlé mit einer «Honorable Mention»-Auszeichnung für den Einsatz eines Chatbots im Personalbereich.

Die SAP Innovation Awards wurden an der diesjährigen SAPPHIRE NOW in Orlando, Florida, bereits zum siebten Mal verliehen. SAP verteilt Awards in sechs Kategorien. Etwa die Hälfte der über 80 Finalisten wurde mit einem Hauptpreis geehrt.

Die Post CH AG: Standardisierte Systemlandschaft als Basis für Innovationsprojekte
Zu den weltweiten Top-Unternehmen darf sich in der Kategorie «Process Innovator» die Post zählen. Dem Award liegen mehrere Projekte zugrunde: zum einen die Ablösung des SAP R3-Systems durch SAP S/4HANA, mit der eine Harmonisierung aller Wertflüsse einhergeht, zum anderen Projekte im Logistik-Bereich und im Gebäudemanagement. Im Kern harmonisiert und standardisiert die Post ihre komplexe Systemlandschaft auf der Basis von SAP-Technologien und -Lösungen. Das Ziel: ein einziges ERP-System statt deren elf und ein einziges BW-System statt deren neun – für den ganzen Konzern. Dazu kommt, dass die Post die SAP Cloud Platform als Innovationsplattform nutzt, um abteilungsübergreifende Chancen besser zu nutzen.

Dieses zentrale Fundament standardisiert Prozesse und Daten von der Logistik über das Finanzwesen und das Immobilienmanagement bis zu HR in zahlreichen Bereichen. Es macht das Unternehmen insgesamt effizienter und effektiver.

Gleichzeitig ist die Post damit in der Lage, gezielt Innovationsprojekte anzupacken, die nicht nur die betriebliche Effizienz steigern, sondern auch neue Märkte erschliessen. Eine solche Lösung auf SAP-Basis soll bei den Sortieranlagen in den Paketzentren die Zahl und Dauer der Unterbrüche reduzieren, weil zentrale Komponenten ausgewechselt werden können, bevor sie ausfallen. Dadurch kann die Post bessere Lieferzeiten garantieren. Smart Pharma, ein anderes Innovationsprojekt, überwacht mithilfe von Blockchain und IoT die Temperatur von medizinischen Gütern auf ihrem Transportweg.

Bei der Post freut sich Linda de Winter Kohler, Leiterin Application Development, sehr über die Auszeichnung: «Sie ist eine Motivation für alle beteiligten Mitarbeitenden und bestätigt unsere Bemühungen, die Digitalisierung der Post und ihrer Dienstleistungen mit unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von SAP umzusetzen. Die Temperaturüberwachung beim Transport von Medizingütern oder die CO2-Reduktion durch das Monitoring des Energieverbrauchs bei Postgebäuden mit SAP Cloud Platform und die Visualisierung mit SAP Analytics Cloud sind erste Beispiele dafür.»

Swisscom: eine Quelle für alle Finanzdaten
Ebenfalls in der Kategorie «Process Innovator» reüssierte Swisscom mit dem Projekt OneBI. In einem ersten Schritt konsolidierte Swisscom drei Data Warehouses in ein einziges auf der Basis von SAP BW on HANA. Swisscom hat als erstes Unternehmen weltweit ihr SAP BW mit SAP BW4/HANA ersetzt. Mit OneBI verfügt Swisscom nun für Finanzdaten über eine «single source of truth», die vollständig mit den operativen Systemen und der Big-Data-Plattform integriert ist. Die neue Daten- und Analytics-Plattform bringt Swisscom erhebliche Vorteile: 80 Prozent weniger Reports sowie verbesserte IT-Service-Stabilität durch «Predictive Incident Management».

Coop: mit KI Verkäufe steigern und Aufwand senken
Als drittes Schweizer Unternehmen stiess auch Coop zur Weltspitze vor, und zwar in der Kategorie «Digital Trailblazer». Sie zeichnet Projekte aus, die mithilfe von SAP-Produkten und -Technologien die geschäftliche Transformation erheblich vorantreiben. Coop hat sich zum Ziel gesetzt, im promotionsgetriebenen Geschäft mit über 60’000 Produkten die Mengen pro Produkt und Filiale im Vorfeld zu bestimmen. Im Wesentlichen geht es beim ausgezeichneten Projekt darum, die Promotionsmengen vorauszusagen. Coop nutzt dafür SAP UDF (Unified Demand Forecast) und trainierte diesen KI-Algorithmus auf historischen Absatzdaten von über zweieinhalb Jahren. Zusätzlich hat Coop selbst ein KI-Modell entwickelt, das die Qualität bzw. die Genauigkeit der UDF-Prognose vorhersagt.

Die hohe Prognosegenauigkeit von über 80 Prozent des selbst entwickelten KI-Algorithmus sorgt dafür, dass jede der rund 1’000 Filialen nur noch die Promotion bekommt, die zu ihr passen, und das in der richtigen Menge. Dadurch gibt es sowohl weniger Überbestände (mit entsprechenden preisreduzierten Abverkaufsaktionen) als auch weniger Nachbestellungen und Mengenanpassungen. Produkte werden nicht mehr nach einem statischen Verteilschlüssel auf die Filialen verteilt, sondern aufgrund der individuellen Geschichte jeder Filiale, was nicht zuletzt auch zu insgesamt höheren Verkäufen führte. Ein weiterer Vorteil: Der Aufwand in den einzelnen Filialen hat um 40 Prozent abgenommen – und wird weiter sinken.

«Wir gratulieren den Gewinnern zu ihren grossen Erfolgen und freuen uns mit ihnen über die Auszeichnungen», zeigt sich Michael Locher-Tjoa, Managing Director von SAP Schweiz, erfreut über das gute Abschneiden der Schweizer. «Dass die Schweiz so zahlreich in der Champions League der Innovation mitspielt, zeigt in aller Klarheit, dass Schweizer Unternehmen die Technologien und Lösungen von SAP für die Transformation ihres Geschäfts und die Entwicklung hin zum intelligenten Unternehmen zu nutzen wissen.»

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