Nachhaltige Unternehmensinnovatoren bei SAP

Die digitale Transformation ist der Kern nachhaltiger Geschäftspraktiken, die sich weltweit in allen Unternehmen durchsetzen. Das liegt daran, dass Herausforderungen wie Klimawandel, Vielfalt und Inklusion eine intensive und zielgerichtete Zusammenarbeit erfordern, um Lösungen zu finden.

Im Silicon Valley und in Indien treiben zwei Innovatoren die nachhaltige Unternehmensvision der SAP voran. Dabei zeigen sie, wie Innovation entsteht, wenn begeisterte Leute mit dem richtigen Wissen bewusst über alle Wertschöpfungsketten hinweg miteinander vernetzt werden.

Dieser Artikel ist Teil einer neuen Serie, SAP Pioneers. Sie stellt Innovatoren bei SAP vor, die neue Horizonte in der Cloud erschließen und Unternehmen auf der ganzen Welt durch spannende Innovationsfelder führen.

Startup-Champion der Kreislaufwirtschaft

Seit sie als Praktikantin in der globalen IT-Organisation bei der SAP anfing, geht Christina Hamilton vorneweg bei der digitalen Transformation. Mit Kunden und Partnern überzeugt sie Führungskräfte von der Cloud und hilft ihnen dabei, den vollen Wert aus ihren Softwareinvestitionen zu schöpfen. Hamilton gehörte zum ursprünglichen Team, das innerhalb von drei Jahren das führende SAP-Programm Cloud Customer Success mitaufbaute. Die Innovationsschmiede mit hunderten Expertinnen und Experten generiert mit Cloud-Subskriptionen bedeutende Einnahmen für die SAP.

Obwohl sie gerade einmal 28 Jahre alt ist, spiegelt Hamiltons Karriere die digitale Transformation der SAP und ihrer Kunden wider. Sie arbeitet im Herzen des Silicon Valley und leitet den Bereich Venture Operations von SAP.iO Venture Studio, dem nachhaltigen Start-up-Inkubator für Unternehmen, die noch in der Frühphase sind, aber hohes Wachstumspotenzial aufweisen.

„Wir setzen uns für eine Start-up-Kultur ein, indem wir in kleine Unternehmerteams innerhalb der SAP investieren. So erreichen wir Prozessverbesserungen im Hinblick auf nachhaltiges Wirtschaften“, erläutert Hamilton. „Die Teams testen und entwickeln die Software schnell weiter, damit sie rasch in die Hände der Kunden gelangt. Dadurch erzielen sie erste schnelle Ergebnisse, die langfristig zu hohem Wachstum, hoher Skalierung und hoher Akzeptanz führen. Es geht darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, Transaktions- und Logistikdaten in ihren SAP- und Fremdsystemen zusammen mit unserer Branchen-Expertise zu nutzen, um ihre Geschäftsziele zu erreichen.“

Innovative Möglichkeiten wie die Kreislaufwirtschaft zu erkunden und ertragssteigernd zu nutzen motiviert Hamilton ungemein. Zu den neuesten Projekten von Hamilton zählt Feather by SAP, eine Retail-Lösung, die Marken dabei unterstützt, Kleidung und andere Konsumgüter wiederaufzubereiten und weiterzuverkaufen. Das ist eine Chance, die Einzelhändler weitgehend verpasst haben.

„Der zirkuläre Markt wächst rasant. Direkt-Recycling ist eine tolle Möglichkeit, Einzelhändlern neue Einnahmequellen zu eröffnen und gleichzeitig Nachhaltigkeitsverpflichtungen zu erfüllen“, erklärt Hamilton. „Die Arbeit am nächsten großen Ding ist tagtäglich eine Offenbarung für unser Team.“

Weitere Projekte sind die Lösung für Elektroschrott-Recycling EverLoop by SAP, das Tracking-und-Tracing-Tool für Lieferketten GreenToken by SAP und die Lösung für das Bewerberscreening Brilliant Hire by SAP, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiert.

So sehr sie Technologie liebt, hat Hamilton gleichermaßen eine Leidenschaft für zwischenmenschliche Beziehungen. Sie nennt sich selbst Tausendsassa. Wenn sie nicht mit SAP-Design, Marketing und anderen Teams zusammenarbeitet, kontaktiert sie führende Bildungseinrichtungen, um diese lebendige Innovationsgemeinschaft zu fördern.

„Die Ziele der Mitarbeitenden auf persönlicher und beruflicher Ebene zu erfüllen, ist sehr bereichernd“, sagte sie. „Wir haben ein Team geschaffen, in dem die Menschen sich voll und ganz einbringen – bei allem, was sie erreichen. Das war in schwierigen Zeiten wie der Pandemie besonders wichtig.“

Inklusion öffnet Türen für berufliche Innovation

Beharrlichkeit ist das Wort, das am besten beschreibt, wie Asha Sreedhar ihr Leben lebt und wie sie es in ihrem Sinne erfolgreich gestaltet – als Fürsprecherin für Menschen mit Autismus und Quality Associate bei den SAP Labs India. Sie weiß, wie weit sie es gebracht hat – vom gemobbt werden in der Schule, hin zu den verdienten Auszeichnungen einer beruflichen Laufbahn.

Wer das Buch „Dream Big“ gelesen hat, kennt Sreedhars unglaubliche Geschichte. Und ihre Kollegen verlassen sich jeden Tag auf ihre Expertise im Bereich Software Testing. Ihr Aufgabenbereich steht für die digitale Transformation der SAP, die auf cloudbasierter Innovation beruht. Ihren Sieg bei einem Softwaretestwettbewerb der SAP Labs India schreibt sie ihrem Qualitätsanspruch und ihrer Liebe zum Detail zu.

„Ich lerne schnell, achte sehr auf Details und Routine. Deshalb ist das der richtige Job für mich”, betonte sie „Ich bin jetzt von Menschen umgeben, die freundlich sind, inklusiv denken und mich akzeptieren. Das Beste für mich ist, dass ich für meine Arbeit geschätzt werde – von einem starken Kollegen- und Freundeskreis.“

Sreedhar wurde in Afrika geboren und zog mit ihrer Familie in die USA, wo Ärzte bei ihr im Alter von neun Jahren Autismus diagnostizierten. Sie absolvierte die staatliche Schule und schloss das Community College mit der höchsten Auszeichnung ab. Danach kehrte sie mit ihren Eltern zurück nach Indien. Nach Abschluss des Programms zur Berufsvorbereitung bei einer lokalen gemeinnützigen Organisation für Menschen mit Behinderungen fing sie 2015 im Rahmen des Programms Autism at Work bei SAP Labs India an.

Menschen innerhalb und außerhalb der SAP Dinge zu vermitteln, ist für ihr Leben von zentraler Bedeutung, da sie ihre Träume verwirklicht hat. Die Moderation des SAP Autism Summit und der Gewinn eines Karnataka Women Achievers Award für herausragende Influencer, darauf ist Sreedhar besonders stolz.

„Ich teile meine Lebensgeschichte mit anderen. So helfe ich Menschen, Autismus zu verstehen und vermittle ihnen, wie sie Familienangehörigen helfen können, ihre Träume am Arbeitsplatz zu verwirklichen“, erläuterte sie. „Ich sage den Leuten, sie sollen aufgeschlossen sein und sich über Autismus informieren. Mit der richtigen Ausbildung und Unterstützung können Personen mit Autismus ihren Interessen nachgehen und erfolgreiche Karrieren einschlagen. Es ist sehr zufriedenstellend, Bewusstsein für Autismus zu schaffen, da ich anderen und mir helfe voranzukommen.“