Finanzdienstleister: Intelligent durchstarten mit SAP S/4HANA

Die Finanzbranche ist im Umbruch: Höchste Zeit, die eigene IT-Landschaft fit für die Zukunft zu machen. Wir erklären, warum intelligente Unternehmenslösungen wie SAP S/4HANA im Finanzsektor dabei das Mittel der Wahl sind.

Wer im Finanzsektor der Zukunft erfolgreich mitmischen will, muss schon heute eine Vielzahl von Herausforderungen bewältigen. Intelligente Prozesse und Technologien können dabei helfen, sind in der Branche hierzulande aber aktuell noch eher die Ausnahme als die Regel. So attestiert der Digital Banking Index der Unternehmensberatung Oliver Wymann deutschen Banken vor allem im digitalen Vertrieb und im Bereich innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle deutlichen Nachholbedarf.

Ein Grund dafür: Viele Kernbanksysteme sind veraltet und können neue Kunden- und Marktanforderungen nur unzureichend abbilden. Deshalb steigen inzwischen immer mehr Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen auf intelligente Unternehmenslösungen wie SAP S/4HANA um. So meldete beispielsweise die Aareal Bank Ende vergangenen Jahres den erfolgreich abgeschlossenen Wechsel auf SAP S/4HANA. Sie profitiert nun von einer erhöhten Geschwindigkeit ihrer Kern-IT-Systeme sowie von neuen, innovativen Funktionen.

„Effiziente Prozesse und die Flexibilität, sich ständig auf neue Anforderungen einzustellen, sind im Finanzsektor künftig unverzichtbar“, resümiert Dirk Kruse, Senior Vice President Financial Services bei SAP.

Intelligente ERP-Unternehmenslösungen als Fundament

Intelligente Unternehmenslösungen wie SAP S/4HANA bilden dafür das Fundament und helfen Finanzdienstleistern unter anderem, folgende Herausforderungen zu stemmen:

  1. Entscheidungen beschleunigen
    Viele Kernbanksysteme und Versicherungslösungen stoßen bei der Echtzeitverarbeitung von Massendaten zunehmend an ihre Grenzen. Analytische Auswertungen nehmen viel Zeit in Anspruch – und das bremst Entscheidungen aus. Dagegen ermöglicht SAP S/4HANA die Echtzeitverarbeitung riesiger Datenmengen und stellt somit die Weichen für zuverlässige und aussagekräftige Analysen bis auf Einzelbelegebene. Denn das intelligente ERP basiert auf der In-Memory-Computing-Plattform SAP HANA, über die sich analytische Auswertungen direkt auf dem operativen System durchführen und Entscheidungen so auf einer konsistenten Datenbasis schnell und fundiert treffen lassen.
  2. Kosten reduzieren
    Angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus steigt der Kostendruck im Finanzsektor weiter. Die Marktteilnehmer sehen sich mit reduzierten Margen und einem verstärkten Wettbewerb konfrontiert. SAP S/4HANA trägt maßgeblich zur Senkung der Betriebskosten bei – etwa durch standardisierte Prozesse, interaktive Selfservices sowie die Konsolidierung von Applikationen und Daten auf einer zentralen Plattform.
  3. Kundenerwartungen erfüllen
    Services und Vertriebskanäle der Finanzdienstleister entsprechen den Anforderungen der Kunden immer weniger. Das ist ein zentrales Ergebnis des World Retail Banking Report von Capgemini und der European Financial Management Association (EFMA). SAP S/4HANA schafft die Basis, um Kunden jederzeit und individuell über unterschiedliche Kanäle anzusprechen. Denn die ERP-Software lässt sich mit dem Lösungsportfolio SAP Customer Experience integrieren.
  4. Neue Geschäftsmodelle umsetzen
    „Miteinander statt gegeneinander“ lautet künftig das Erfolgsrezept der Finanzbranche. Um innovative Geschäftsmodelle und Produkte zu etablieren, müssen Finanzdienstleister in der Lage sein, mit anderen Banken, Fintechs und neuen Marktteilnehmern zu kooperieren. SAP S/4HANA bietet dafür die Plattform und die erforderlichen Werkzeuge. Die Lösung führt unterschiedliche Anwendungsbereiche unter einem Dach zusammen und ermöglicht so eine effiziente Zusammenarbeit. Über eine Vielzahl von APIs sowie die SAP Cloud Platform lassen sich SAP- und Non-SAP-Anwendungen nahtlos integrieren. Das macht den Weg für standardisierte Prozesse frei – und zwar über Bereichs- und Unternehmensgrenzen hinweg.
  5. Compliancevorgaben einhalten
    MiFID II, Basel IV, IFRS 9 und 17: Für 58 Prozent der deutschen Bankentscheider ist laut dem „Branchenkompass Banking 2019“ der Regulierungszenit überschritten. Wohl auch, weil sie die strengen Compliancevorgaben als Bremsklötze der Digitalisierung empfinden. Umso wichtiger ist es, Prozesse und IT so zu gestalten, dass neue Daten- und Reportinganforderungen möglichst effizient erfüllt werden können. Die Lösung SAP S/4HANA for financial products subledger hilft dabei: Sie führt Daten aus unterschiedlichen Silos auf einer zentralen Plattform zusammen und erleichtert so die Umsetzung sämtlicher Buchhaltungsregeln (GAAP).

Was es für den Umstieg auf das ERP-System der nächsten Generation konkret braucht, zeigt das diesjährige SAP-Forum für Banken, Versicherer und Finanzdienstleister am 4. und 5. Mai 2020 im Bonner World Conference Center. Unter dem Motto „Neu denken, relevant bleiben“ erfahren Besucher des SAP-Branchenevents, warum sich der Umstieg auf SAP S/4HANA lohnt, wie Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister ihn erfolgreich meistern und welche Erfahrungen die Branche damit bereits gemacht hat.

SAP-Forum für Banken, Versicherer und Finanzdienstleister – virtuell und kompakt

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Dieser Beitrag ist Teil der Themenserie:

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