LGBT Menschen mit roten Aidsschleife zum Welt-Aids-Tag

Welt-AIDS-Tag: SAP und SAP-Kunden unterstützen den globalen Kampf gegen HIV und AIDS

Auch SAP feiert den Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2020. Zahlreiche SAP-Kunden engagieren sich im Kampf gegen AIDS und HIV. Das Mitarbeiternetzwerk Pride@SAP Germany organisiert eine virtuelle Podiumsdiskussion darüber, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie für HIV-positive Menschen hat.

Der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember will Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS fördern und Diskriminierung entgegenwirken. Er erinnert an die Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Und er ruft dazu auf, weltweit Zugang für alle Betroffenen zu Prävention und Versorgung zu schaffen.

SAP engagiert sich als Unternehmen seit fast 20 Jahren stark für die Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen und Intersexuellen (LGBT+) am Arbeitsplatz. Das weltweit aktive LGBT+-Mitarbeitenden-Netzwerk Pride@SAP zählt über 8.000 Mitglieder.

Es entstand in Deutschland 2001 aus der Mitarbeiterinitiative „Global HomoSAPiens“ und ist mittlerweile fester Bestandteil des Unternehmens. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, ein inklusives Arbeitsumfeld zu fördern, in dem alle Kolleginnen und Kollegen respektvoll, vorurteilsfrei und ohne Nachteile behandelt werden.

Bestnote im Corporate Equality Index

SAP gehört zu den Unternehmen, die seit Jahren in Folge im Corporate Equality Index (CEI) der Human Rights Campaign Foundation (HRC) in allen Bereichen Bestnoten erzielen. Auch 2020 erreichte das Unternehmen die höchstmöglichen 100 Prozent in Hinblick auf die Gleichstellung von Schwulen, Bisexuellen und Transgender am Arbeitsplatz. HRC, 1980 gegründet, ist die größte Bürgerrechtsorganisation in den USA, die sich für die Gleichstellung von LGBT+-Menschen einsetzt.

Das Softwareunternehmen zeigt auch öffentlich Flagge: So nahm SAP an der LGBT+ Pride Parade in San Francisco teil und beteiligt sich an der Christopher Street Day Parade in Berlin. Zudem führt SAP zum zweiten Jahr in Folge den DAX30 LGTB+ Diversity Index der UHLALA Group an.

Die Initiative #positivarbeiten wurde von der Deutschen Aidshilfe mit SAP und IBM ins Leben gerufen, um sicherzustellen, dass Menschen mit HIV am Arbeitsplatz mit Respekt und ohne Vorurteile behandelt werden und Wissen über das Thema zu vermitteln.

Diversity tut SAP gut

„SAP entwickelt sich weiter, um alle Menschen und jede Vielfalt zu erfassen. Unser Wachstum hängt von unserer Innovationsfähigkeit ab. Und Innovation hängt davon ab, unterschiedliche Perspektiven an den Arbeitsplatz zu bringen“, begründete Jenny Dearborn, bis Anfang 2019 Chief Talent Officer bei SAP, das Engagement des Unternehmens.

„SAP ist ein großer Verfechter der Vielfalt. Damit Menschen ihr Bestes geben können, müssen sie auch in der Lage sein, ihr wahres Selbst zu leben“, sagt Anja Kunad, Co-Lead Pride@SAP Germany. Noch gebe es viele Bereiche, in denen SAP seinen LGBT+-Mitarbeitenden helfen kann.

In fast 80 Ländern ist Homosexualität auch heute noch verboten und in vielen weiteren gesellschaftlich tabuisiert. Eine anonymisierte Community und fehlende Möglichkeiten einer frühzeitigen Erkennung oder Behandlung von HIV tragen dazu bei, dass diese Menschen besonders gefährdet sind. „Wir müssen weltweit Brücken bauen und es für LGBT-Mitarbeiter auf der ganzen Welt sicher machen“, fordert Dominic Haeusler, Co-Lead Pride@SAP Germany.

SAP-Kunden unterstützen Anstrengungen gegen HIV und AIDS

Zahlreiche SAP-Kunden sind im Bereich der HIV-Prävention und Herstellung neuer Medikamente führend und unterstützen – auch mithilfe von SAP-Lösungen –  globale Anstrengungen gegen HIV und AIDS.

In das weltweit tätige Pharmaunternehmen ViiV Healthcare brachten GSK und Pfizer 2009 ihre jeweiligen Stärken und Fachkenntnisse bei der Behandlung von HIV ein. Es konzentriert sich darauf, die Forschung und Diagnostik in den Bereichen Behandlung, Prävention und Heilung von HIV und AIDS im Bereich der Behandlung, der Prävention und der Heilung von HIV voranzutreiben, entwickelt und vertreibt antiretrovirale Medikamente. 13 HIV-Arzneimitteln erzielten 2019 einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro, weitere potenziell neue antiretrovirale Produkte befinden sich in der klinischen Forschung.

Das britische Gemeinschaftsunternehmen organisiert ihre Personalarbeit mit der cloud-basierten Lösungssuite SAP SuccessFactors und baut bei der elektronischen Beschaffung und Lieferkette auf SAP Ariba.

Der US-Biotech-Spezialist Gilead Sciences erforscht, entwickelt und vermarktet innovative Therapeutika. Der Schwerpunkt liegt auf antiviralen Wirkstoffen zur Behandlung von HIV, Hepatitis B, Hepatitis C und Influenza.

Gilead Sciences setzt ebenfalls auf SAP-Produkte: SAP HANA Enterprise Cloud, SAP Advanced Track and Trace for Pharmaceuticals und SAP Information Collaboration Hub for Life Sciences. SAP setzte sich hier 2019 erfolgreich gegen einen Wettbewerber durch. Hauptgrund für den Wechsel sei das hervorragende SAP Qualitätsmanagementsystem gewesen, das alle Prozesse, Zuständigkeiten und Verfahren zur Umsetzung von Qualitätszielen und -richtlinien dokumentiert.

Merck Millipore, die Life-Science-Sparte des Pharma- und Chemieunternehmens Merck aus Darmstadt, entwickelt aktuell mit dem Muse-Auto-CD4/CD4%-System eine weitere Diagnosemöglichkeit zur Kontrolle von T-Zellen. Sind nur wenige dieser Zellen im Blut, ist die Gefahr größer, dass ein HIV-Patient an zusätzlichen Infektionen erkrankt. Beim Pharmakonzern Merck kommt hier die SAP HANA Cloud Platform zum Einsatz.

Podiumsdiskussion „Positiv Arbeiten und Leben“

Am 1. Dezember 2020, dem Welt-AIDS-Tag, lädt Pride@SAP Germany um 10.00 Uhr zu einer virtuellen Podiumsdiskussion ein. Das Thema: „Positiv Arbeiten und Leben in Zeiten der Pandemie“.

„Die Corona-Pandemie hat unser Leben stark verändert, vor allem auch unsere berufliche Arbeit“, heißt es im Einladungstext. Viele Tätigkeiten mussten umgestellt werden, damit die Übertragung des Virus durch direkten Kontakt zwischen Menschen reduzieren wird.

In der Diskussion gehen die Teilnehmer der Frage nach, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie speziell auf HIV-positive Menschen hat und ob sich der Umgang mit unheilbaren Krankheiten wie HIV durch die aktuelle Pandemie verändert hat.

Bei der Diskussion dabei ist Natalie Lotzmann, Global Vice President Human Resources und Chief Medical Officer, und Leiterin des globalen Gesundheitsmanagements bei SAP. Lotzmann ist auch Mitglied der Global Pandemic Task Force bei SAP.

Mit ihr diskutieren Ernesto Marinelli, Senior Vice President, Global Head of HR Business Partners for Customer Success & Regions bei SAP und Executive Sponsor von Pride@SAP Germany, sowie als externe Teilnehmer Em Brett vom Kompetenzzentrum für sexuell übertragbare Infektionen KOSI.MA in Mannheim und Elke Adler von der Aidshilfe Heidelberg.

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Pride@SAP Germany laden zur virtuellen Podiumsdiskussion zum Thema “Positiv Arbeiten und Leben in Zeiten der Pandemie”