Virtuelle Storefronts mit Video als Erfolgsfaktor

Laut Gartner ist Live Commerce einer der wichtigsten Trends im digitalen Verkauf (E-Commerce). Einzelhändler und sogar Unternehmen im Business-to-Business-Bereich (B2B) sprechen ihre Kunden inzwischen per Video-Streaming mit personalisierten Angeboten an.

Hier geht es nicht um die in sozialen Medien aktiven Markenbotschafter von gestern. Pionier dieses neuen Trends ist TVPage mit einer auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Cloud-Plattform, die Verkaufspersonal, ausgewählte Influencer und Produkte zusammenbringt und damit die dynamischste E-Commerce-Maschine im Internet geschaffen hat, die es je gab.

How Video-Powered Virtual Storefronts Are Fueling the Next E-Commerce Boom

„Wir sind Vorreiter im Social E-Commerce und nutzen Videos, um virtuelles und trotzdem personalisiertes Verkaufspersonal direkt in den Online-Shop einzubinden“, erklärt Allon Caidar, Mitbegründer und CEO von TVPage. „Das ist eine Marketing-Maschine, die alles von der Kundenansprache bis zum Online-Einkauf abdeckt. Unternehmen werden damit zu einem eigenen Social-Media-Ziel, das erscheint, wenn Menschen nach Produkten suchen.“

Vorreiter im E-Commerce: Geschäftige virtuelle Storefronts

Große Einzelhandelsunternehmen und andere Unternehmen in aller Welt nutzen TVPage, um den Verbrauchern die Art von fachkundiger Beratung zu bieten, die sie sich wünschen. Wenn sich beispielsweise ein Einzelhandelsunternehmen anmeldet, erhält es eine virtuelle Storefront für sein eigenes Verkaufspersonal – und unabhängige Influencer. Sie alle werden damit zu Markenbotschaftern in sozialen Medien – sogenannten „Social Ambassadors“. Über eine mobile App oder einen Webbrowser sprechen sie Verbraucher an, indem sie Videos, Fotos und andere Informationen zu Produkten auf der Website des Einzelhandelsunternehmens hochladen. In sozialen Medien teilen sie ihre Inhalte, beantworten Fragen von Kunden und laden interessierte Verbraucher zu speziellen Online-Events ein.

„Verbraucher können jederzeit mit den Social Ambassadors chatten, etwa wenn sie wissen möchten, ob es ein Produkt in einer anderen Farbe oder Größe gibt“, führt Caidar aus. „Ambassadors könnten beispielsweise auf Grundlage der Fragen, die ihnen gestellt wurden, beschließen, ein Beauty Makeover anzusetzen oder neue, voll im Trend liegende Versionen von Games vorzustellen. Die Kunden können direkt über die Videos Produkte kaufen.“

Die Unternehmen ihrerseits können auf einem zentralen Dashboard Kennzahlen für ihre Social Ambassadors festlegen und überwachen sowie die eigenen Beschäftigten nach der Erreichung individueller Leistungsziele bezahlen. TVPage hilft seinen Kunden auch dabei, unabhängige Influencer zu finden und zu verwalten. Dazu gehört, freiberufliche Social Ambassadors anzuwerben und zu bezahlen.

Weniger abgebrochene Bestellungen dank Videos

Caidar begann seine Karriere als IT-Unternehmer kurz nach seinem Jura-Abschluss, als er seine Leidenschaft für die IT entdeckte, vor allem für Videotechnologie. Nach dem Verkauf seines ersten Start-ups, das Glasfasernetzwerke für Video, Audio und Daten anbot, rief er als Mitbegründer TVPage ins Leben.

„Ich hatte viel über Übertragungstechnik gelernt, und mir war klar, dass Online-Videos der nächste große Trend sein würden“, erzählt Caidar. „E-Commerce hatte zwar schon Hochkonjunktur, und es gab hier und da erste Versuche, ein paar Produkte mithilfe von Videos zu verkaufen, aber es gab keine integrierte, auf Kennzahlen basierende Plattform, die dynamisch Produktkataloge mit Millionen von Artikeln mit Videos für personalisierten Verkauf verband. Wir haben bewiesen, dass sich mit Videos viel mehr verkaufen lässt als mit jedem anderen Medium.“

Durchschnittlich haben seine Kunden laut Caidar auf ihren Websites pro angeschautem Video mehr als sieben Dollar Umsatz erzielt. Besucher, die Videos anschauten, kauften deutlich öfter. Die Conversion Rates waren im Durchschnitt bei diesen Personen dreimal höher. Caidar zufolge gaben Käufer, die zuvor Videos angeschaut hatten, durchschnittlich 35 Prozent mehr aus als Käufer, die keine Videos angeschaut hatten. In der Pandemie sind diese Zahlen noch gestiegen.

„Wenn die Leute nicht shoppen gehen können, wünschen sie sich erst recht Videoinhalte im Internet“, führt Caidar aus. „Social Ambassadors erklären und zeigen nicht nur, was Produkte bieten. Sie stellen auch passendes Zubehör oder Accessoires vor und helfen den Verbrauchern, genau zu verstehen, was angeboten wird, und das Gekaufte optimal zu nutzen.“

SAP.iO-Partnerschaft für die Wachstumsphase

Als Teilnehmer des Accelerator-Programms im Rahmen von SAP.iO Foundry Tel Aviv war Caidar begeistert, wie sich die SAP für den Erfolg seines Start-ups einsetzte.

„Die SAP hat schnell erkannt, dass wir für einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie die Menschen Produkte kaufen, stehen“, berichtet er. „Mit der praktischen Unterstützung der SAP in strategischen und technischen Fragen konnten wir TVPage schnell in SAP Commerce Cloud integrieren. Unser Service, der virtuelle E-Commerce-Storefronts ermöglicht, fügt sich als Plug-in ganz natürlich in die umfassende digitale Handelsplattform der SAP ein. Wir freuen uns sehr über die Chance, mit der SAP zu wachsen.“

Er weist noch darauf hin, dass die TVPage-App „Ambassador Storefronts“ im SAP App Center erhältlich ist.

Der menschliche Faktor macht virtuelle Storefronts lebendig

Als E-Commerce an der Schwelle unseres Jahrhunderts aufkam, fehlte ein wichtiger Bestandteil: vertrauenswürdiges Verkaufspersonal mit umfassender Produktkenntnis. Im Rückblick und angesichts der Tatsache, dass heute ausgereiftere Technologie zur Verfügung steht, liegt es auf der Hand, dass die ideale Strategie für digitalen Verkauf eine ist, bei der die Maschinen, die die Menschen unterstützen, bestmöglich genutzt werden.

„Die Kundenberatung ist ein zentraler Bestandteil des Verkaufs im Einzelhandel“, betont Caidar. „Anstatt die Verbraucher bei der Suche nach dem gewünschten Produkt in einem riesigen, unstrukturierten Universum allein zu lassen, können Händler mit TVPage ihre eigene virtuelle Storefront aktivieren. Damit ermöglichen sie es jeder Verkäuferin und jedem Verkäufer, auf die Verbraucher zuzugehen und wertvolle Kundenbeziehungen aufzubauen. Die Verbraucher folgen Menschen, nicht der Werbung.“

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Forbes.com in der Rubrik BrandVoice SAP veröffentlicht.