Vielfalt am Arbeitsplatz

Vielfalt am Arbeitsplatz mithilfe einer einzigen Plattform fördern

Die SAP und die Boston Consulting Group (BCG) kombinieren ihre Expertise, Services und Technologien, damit Unternehmen ihre Programme für Vielfalt am Arbeitsplatz noch besser umsetzen können. So sind diese Programme nicht nur eine Möglichkeit Gutes zu tun, sondern werden auch zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Unternehmen, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Tausende Firmen haben sich in den letzten Jahren dazu verpflichtet, für mehr Vielfalt und Inklusion in der Arbeitswelt zu sorgen. Viele müssen jedoch erst die notwendige Strategien und Maßnahmen vorantreiben, um spürbare Veränderungen für Beschäftigte mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen herbeizuführen.

Studien der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) zufolge führen etwa 70 Prozent aller Unternehmen in vielen Ländern Diversity-Initiativen ein. 75 Prozent der Mitarbeitenden, die davon profitieren sollen, bemerken jedoch noch keine Auswirkungen dieser Bemühungen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Programme sind zu eng oder grob gestrickt, um den Bedürfnissen und Erwartungen der Belegschaft gerecht zu werden.

Einen mehrdimensionalen Ansatz fördern

Viele gehen irrtümlich davon aus, dass Unternehmen Vielfalt am Arbeitsplatz fördern, weil dies moralisch richtig ist, selbst wenn diese Anstrengungen ihre Wachstumsfähigkeit einschränken – doch weit gefehlt. Vielfalt und Wachstum müssen einander nicht ausschließen.

Unternehmen, die größeren Wert auf das Wissen und die Perspektiven unterrepräsentierter Gruppen legen, verzeichnen bessere Geschäftsergebnisse. Eine Studie von BCG, bei der 1.700 Unternehmen in Österreich, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten befragt wurden, ergab, dass vielfältige Management-Teams 19 Prozent mehr Umsatz aus Innovationen erzielen. Darüber hinaus betonten drei Viertel der Beschäftigten, dass Vielfalt in ihren Unternehmen bei Geschäftsentscheidungen verstärkt an Bedeutung gewinnt.

Lösungen von SAP SuccessFactors helfen Unternehmen, Vielfalt am Arbeitsplatz zu gewährleisten und Vorurteile bei täglichen Entscheidungen zu vermeiden. Solche Vorurteile, ob bewusst oder unbewusst, beziehen sich auf Alter, Hautfarbe, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder individuelle Gesundheit. Im Rahmen von SAP SuccessFactors Performance & Goals beispielsweise können Führungskräfte während der Leistungsbeurteilung mithilfe unseres Formulierungsassistenten angemessenes und umsetzbares Feedback geben. Zudem hilft das Kalibrierungstool von SAP SuccessFactors Compensation dabei, unbewusste Voreingenommenheit bei Entscheidungen zur Mitarbeitervergütung zu erkennen.

Einige SAP-Kunden gehen jedoch noch einen Schritt weiter, um Vielfalt zu fördern und allen Menschen Mehrwert zu bieten, indem sie mit der SAP Business Technology Platform (SAP BTP) neue Funktionen für SAP SuccessFactors entwickeln. Die Plattform vereint die Expertise, Tools und Services von BCG mit  Technologie von SAP und bietet Erweiterunslösungen, cloudbasierte Analyse, Prozessautomatisierung  und viele andere Anwendungen und Möglichkeiten, mit denen SAP-Partner alle Facetten des Arbeitserlebnisses eigenständig gestalten können.

Mit ihren im Rahmen der SAP BTP und SAP-SuccessFactors-Lösungen entwickelten Innovationen tragen SAP-Partner zu einem Umfeld bei, in dem unbewusste und bewusste Diskriminierung aus HR-Prozessen wie Talentgewinnung, Onboarding, Leistungsbewertung, Karriereentwicklung, Vergütungs- und Bonuszahlung sowie Nachfolgeplanung entfernt wird. So erhalten SAP-Kunden die Möglichkeit, eine Kultur der Leistungsgerechtigkeit zu schaffen, bei der die gesamte berufliche Laufbahn und die persönliche Entwicklung aller Mitarbeitenden mit umfassenden, ganzheitlichen Lösungen abgedeckt wird.

Ein Musterbeispiel dafür ist die Art und Weise, wie Unternehmen die Talentakquise und Mitarbeiterbindung verbessern und den Beschäftigten die Chance geben, aktiv ihre Karriereziele mitzubestimmen. Die Integration von Stimmungsdaten in der Personaleinsatzplanung hilft Führungskräften dabei, die Gründe für Kündigungen oder Unzufriedenheit nachzuvollziehen und die emotionalen und funktionalen Bedürfnisse zu verstehen, die für Mitarbeitende besonders wichtig sind. Durch diese Analysefunktion wird es leichter, klar definierte Gruppen mit gleichartigen physischen und emotionalen Anforderungen zu erkennen, indem demografische Muster und ähnliche Grundhaltungen identifiziert werden. So können Führungskräfte die Herausforderungen und Erwartungen ihrer Belegschaft genauer prognostizieren und besondere Communities schaffen, die Unterstützung bieten.

Mehrwert in jeder Phase der Employee Journey

Während Unternehmen die Gelegenheit nutzen, ihre Unternehmenskultur neu zu gestalten, rücken die Wünsche und Ziele von vielfältigen Belegschaften immer mehr in den Mittelpunkt. Firmen, die sich langfristige und nachhaltige Geschäftsvorteile erschließen möchten, müssen allen Mitarbeitende die Möglichkeit geben erfolgreich zu sein und sinnvolle Zielsetzungen zu verfolgen.

Mit der SAP BTP können Unternehmen diese Vision Wirklichkeit werden lassen, indem sie bei der Entwicklung von Erweiterungen für SAP-SuccessFactors-Lösungen einen völlig neuen Ansatz verfolgen. Sie können die Identitätsunterschiede erkennen, die für Mitarbeitende wichtig sind, die Erfordernisse und Werte verschiedener Gruppen verstehen und die Anforderungen der Belegschaft systematisch mit den passenden digitalen Erlebnissen und Prozessen erfüllen.

Mit der Einführung von leistungsstarken, vorurteilsfreien Lösungen können Unternehmen eine Arbeitskultur schaffen, die Mitarbeitende auf sinnvolle Weise unterstützt und ihnen ein Gefühl von Eigenverantwortung und  Zusammengehörigkeit vermittelt.

Mehr dazu, wie SAP-Partner mit einer einheitlichen Technologieplattform Unternehmen zum Erfolg verhelfen, erfahren Sie in diesen Artikeln. Wenn Sie sich für die Chancen interessieren, die eine Softwarepartnerschaft mit der SAP bietet, besuchen Sie SAP PartnerEdge – Build. Wenn Sie bereits Partner sind, könnten diese spannenden Initiativen für Sie interessant sein: Hack2Build und SAP Co-Innovation Lab.


Jagdish Sahasrabudhe ist Chief Technology Officer der Global Partner Organization bei der SAP.