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Mit Central Finance verkürzen Entscheider nicht nur den Weg zur einheitlichen Finance-Plattform – sondern zum intelligenten Unternehmen insgesamt. Best Practices von SAP und standardisierte Proof of Concepts von Capgemini machen den Start heute einfach wie nie.

Es ist die entscheidende Weichenstellung vor dem Umstieg auf SAP S/4HANA: Unternehmen können ihre ERP-Landschaft grundlegend neu aufbauen (Greenfield-Ansatz). Oder sie konvertieren ihre bestehenden Systeme samt individueller Anpassungen und Daten in ein neues SAP S/4HANA-System (Brownfield-Ansatz).

Entscheider denken bei SAP S/4HANA-Projekten häufig an einen aufwendigen Big Bang und ein langwieriges Projekt nach der Wasserfall-Methodik. Doch heute gibt es eine sehr viel einfachere und effizientere Vorgehensweise: ein agiles Vorgehen, also kontinuierliche Mikro-Verbesserungen in schnellen Intervallen sowie automatisierte Tests.

Nach dieser Logik funktioniert einer der attraktivsten Ansätze zur Implementierung von SAP S/4HANA: der Weg über Central Finance. Die Methodik ist ursprünglich dafür gedacht, SAP S/4HANA Finance schneller einzuführen, hat sich aber in der Praxis als idealer Türöffner für die digitale Transformation des gesamten Unternehmens erwiesen.

„Wir raten ganz klar zum Greenfield-Ansatz mithilfe des Innovationseinführungs-Frameworks SAP Activate“, sagt Werner Brunner, Digital Finance Transformation Ambassador bei SAP. „Der konsequente Wandel zu SAP S/4HANA eröffnet die Chance, viele Prozesse grundlegend zu überdenken und besser zu machen.“ So sieht es auch Christian Huber, Head of CoE SAP bei Capgemini: „Gerade weil Unternehmen immer stärker auf die Cloud setzen, empfiehlt es sich, auf der grünen Wiese anzufangen. Wer seinen digitalen Kern sauber aufsetzt, profitiert langfristig von deutlich einfacheren Updates und Wartungen.“

Agile Methodik für das digitale Finanzwesen

Für international tätige Unternehmen mit sehr heterogenen Landschaften gilt Central Finance heute als Königsweg zu SAP S/4HANA. Die Firmen führen mittels Central Finance eine operative Finanz-, Reporting-, Controlling- und Konsolidierungs-Plattform ein und zentralisieren auf diese Weise ihre verteilte Finance-Landschaft.

Der Ansatz ermöglicht es Unternehmen nicht zuletzt, alle Finanzstammdaten – vom Kontenplan bis zu den Kostenstellen – zu harmonisieren, ohne dafür Änderungen in den Quellsystemen durchführen zu müssen. In kürzester Zeit entsteht eine „Single Source of Truth“ für sämtliche Finanzdaten. Buchungen und Belege sind auf Knopfdruck verfügbar, ebenso Reporting-Daten für Konsolidierungen. Bei Audits ist die Entstehung der Daten per Drill-down bis zur einzelnen Buchung schnell eindeutig nachgewiesen. Auch die steigenden internationalen Compliance-Anforderungen lassen sich automatisiert abbilden – die Initiative „Making Tax Digital“ der britischen Steuerbehörde zeigt aktuell, wohin die Reise in vielen Ländern geht.

Finance First: Central Finance als digitaler Türöffner

Mit der Implementierungsmethode Central Finance sammeln Unternehmen außerdem wertvolle Erfahrungen für folgende Transformationsprojekte. Sie können schrittweise vorgehen und gewinnen mehr Zeit und Agilität, um sich während des Projekts mit Architekturfragen zu befassen. Das Projekt verläuft deutlich einfacher und planbarer als mit einem „Big Bang“.

Doch es gibt einen Hemmschuh. „Viele Unternehmen betrachten immer nur ganze Systeme aus Finanzfunktion und Logistik“, sagt Werner Brunner. „Das bremst die Finanztransformation, denn diese kann erst nach der Migration der sehr komplexen Logistikbereiche starten.“

Eleganter und effizienter ist der Ansatz „Finance First – Logistics Follows“. Dabei wird der Finanzbereich in einem Greenfield-Vorgehen ohne Veränderungen an den bisherigen Finanzsystemen in das neue, zentrale Finance-System transformiert. Schritt für Schritt transferiert das Projektteam lokale Prozesse auf das zentrale System. Kontrollsystem, internes und externes Berichtswesen, Treasury, Receivables Management und Shared Services – alles ist damit zentral verankert.

Erst im zweiten Schritt werden die Logistikdaten betrachtet. Basierend auf den Erfahrungen und Vorarbeiten aus der Finanztransformation kann das Unternehmen entscheiden, ob die Logistikdaten in das neue System einziehen oder als angebundenes Logistiksystem eigenständig betrieben werden sollen. Architekturentscheidungen fußen auf den Erfahrungen mit dem vorhergehenden Finance-Projekt. Das macht Vieles klarer und einfacher.

Unterstützung bei der Implementierung von SAP S/4HANA Finance

Entscheider können auf wertvolle Hilfestellungen setzen, um SAP S/4HANA Finance schnell und sicher einzuführen. Allen voran SAP Model Company for Central Finance: Dieser Service bietet bewährte Integrationsprozesse sowie funktionelle und technische Beschleuniger. Mit vorkonfigurierten Lösungen und Best Practices gelingt die Implementierung nicht nur deutlich schneller, sondern auch kosteneffektiver.

Auch Capgemini bietet Unternehmen einen spannenden Ansatz. Christian Huber: „Wir bieten unseren Kunden einen Proof of Concept an, mit dem sie innerhalb weniger Wochen in die neue Finance-Welt hineinschnuppern können. So wird schnell klar, dass die digitale Transformation des Finanzbereichs kein Hexenwerk sein muss. Im Gegenteil, sie lässt sich mit der richtigen Planung und einem strukturierten Vorgehensmodell in der vorgesehenen Zeit innerhalb des geplanten Budgets umsetzen.“

Alle SAP-Kunden suchen aktuell nach Möglichkeiten, mit überschaubarem Aufwand die vielfältigen Innovationen von SAP S/4HANA nutzen zu können. Viele dieser Unternehmen diskutieren einen Big-Bang-Ansatz. Doch dieser geht mit Risiken sowie Zeit- und Kostenaufwänden einher, die sich vermeiden lassen.

„Finance First“ ermöglicht es Unternehmen, den Finanzbereich unabhängig von anderen Prozessen sofort in die Welt von SAP S/4HANA zu überführen. Damit können sie die zahlreichen Innovationen wie Universal Journal, Cash Management oder die User Experience auf der Basis von SAP Fiori für weitere Automatisierungen nutzen. Gleichzeit bereiten die Unternehmen dadurch die Migration anderer Geschäftsbereiche vor und reduzieren damit insgesamt die Komplexität und Abhängigkeit deutlich.

Folgt man dem Big-Bang-Ansatz und einer direkten Migration zu SAP S/4HANA, beraubt man sich über Jahre hinweg der Möglichkeit, schnell die aktuellsten mehrwertstiftenden Innovationen, beispielsweise Machine Learning, zu nutzen. Welches Unternehmen kann sich das heute leisten?

Weiterführende Informationen

  • Broschüre – Financial Transformation at your Fingertips
  • Broschüre – Der einfache Weg zum Finanzwesen der nächsten Generation

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