SAP 1BLives wählt drei Ventures aus der Gruppe von 2018

Beim Programm SAP One Billion Lives konnte sich das britische Team „Pay Equity“ durchsetzen. Auch die nächstplatzierten Teams freuen sich über Unterstützung.

Das britische Team „Pay Equity“ erhält Förderung, um eine Software zu bauen, die für mehr Gehältergerechtigkeit zwischen Männern und Frauen sorgen soll. Die Finanzierung stammt aus dem Flaggschiff-Programm SAP One Billion Lives, das Social-Entrepeneurship-Initiativen bei SAP unterstützt. Auch zwei weitere Teams werden bei Projekten, die alle einen gesellschaftlichen Nutzen verfolgen, gesponsert.

Die Finalisten setzten sich unter mehr als 2.000 Teilnehmern durch, die sich bei SAP.iO Venture Studio beworben hatten und dort ein intensives Mentoring erhielten. Ziel war es, eine Förderung zu ergattern, die ihnen helfen würde, eine großartige Idee in ein funktionierendes Geschäftsmodell zu verwandeln, das einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leistet.

Das Team Pay Equity will unbewusste Vorurteile, die Frauen bei der Bezahlung benachteiligen, erkennen und bekämpfen. Als eines von zehn Teams hatte es sich in den letzten sieben Monaten als Finalist im One-Billion-Lives-Programm durchgesetzt. Das Team erhält nun Startkapital sowie die Unterstützung des SAP.iO Venture Studio bei Design, Entwicklung und Umsetzung, um das Produkt zu bauen, Kunden zu gewinnen und den Erfolg und die Skalierbarkeit der Geschäftsidee zu demonstrieren.

One Billion Lives hilft sozialen Startups beim Aufbau: Lyndal Hagar und Jenngang Shih mit Vorstandsmitglied Adaire Fox-Martin und Chief Innovation Officer Jürgen Müller.
Lyndal Hagar und Jenngang Shih mit Vorstandsmitglied Adaire Fox-Martin und Chief Technology Officer und Vorstandsmitglied Jürgen Müller.

Die Teammitglieder Lyndal Hagar, Jenngang Shih und Ritesh Chopra sind überzeugt, dass die SAP mit ihren einzigartigen Ressourcen und ihrem großen Know-how dazu beitragen kann, Gehaltslücken zwischen Männern und Frauen auszugleichen. Beispielsweise liefern Produkte aus dem SAP-SuccessFactors-Portfolio wertvolle Daten, die anonymisiert und mithilfe von Machine Learning analysiert werden können. Die Auswertung der Daten von rund 150 Millionen Beschäftigten weltweit soll Aufschluss über das Management, die Entwicklung und vor allem die Vergütung von Talenten geben.

„Ich empfinde es als großes Privileg, diese Chance zur Gründung eines Unternehmens zu erhalten, das sofort das Leben von Menschen tiefgreifend verändern kann“, betont Lyndal Hagar. „Bei der Arbeit mit Kunden und deren anonymisierten Daten haben wir Fälle gefunden, in den Beschäftigte 18.000 US-Dollar weniger im Jahr verdienten als Kollegen in der gleichen Position. Die Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiteten, waren überrascht. Unsere Analyse war zwar anonymisiert, die Manager versprachen aber, die Erkenntnis mitzunehmen, die betreffenden Personen ausfindig zu machen und ihre Bezahlung zu korrigieren. Man stelle sich nur einmal vor, was das höhere Einkommen für das Leben eines Menschen bedeuten kann: ein komfortableres Zuhause, bessere Schulen oder eine bessere Gesundheitsversorgung“, erklärt sie.

„Das Mentoring bei 1BLives ist unschätzbar wertvoll“, so Hagar. „Wir wussten, dass die Unternehmen hier vor einem echten Problem stehen, aber bevor mit der Arbeit mit SAP.iO begannen, wussten wir nicht, wie wir aus der Idee ein funktionierendes Geschäftsmodell machen sollten. Das persönliche Mentoringgespräch mit Adaire hat uns die Augen geöffnet. Sie hat unserem Team den richtigen Anstoß gegeben“, bekräftigt Hagar. „Ich hoffe, dass noch mehr Menschen den Mut fassen mitzumachen, denn mit riesigen Netzwerk und den tollen Mentoren der SAP im Rücken hat jedes Team einen riesigen Vorsprung vor anderen Start-ups.“

SAP fördert innovative Ideen von drei Startups

Auch zwei weitere Teams erhalten Unterstützung und die Möglichkeit, mit Kunden und Partnern zu arbeiten, um die Realisierbarkeit ihrer Venture-Projekte zu prüfen:

  • CoPro: Vikram Nagendra (Walldorf) und sein Team werden zusammen mit BASF untersuchen, wie SAP-Technologie bei der Rückverfolgung der Herkunft von Kobalt über die gesamte Lieferkette bis zur Mine helfen kann, um Ausbeutung oder Kinderarbeit zu erkennen und zu beseitigen.
  • Rapid Disaster Response: Das Team unter der Leitung von Drew Birtwhistle (Toronto, Kanada) wird mit den Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten, um SAP-Technologie für die Einschätzung des Hilfsbedarfs in Notfällen und humanitären Krisen einzusetzen.

„Das Interesse am Programm 1BLives ist herzerwärmend“, sagt Adaire Fox-Martin, Executive Sponsor von 1BLives und Mitglied des SAP-Vorstands für den Bereich Global Customers Operations. „Wie tiefgreifend die Ideen der Teams sind und mit welcher Leidenschaft sie sie verfolgen, ist mehr als inspirierend. Ich freue mich sehr, dass das Programm so gut angenommen wird. Wir erzielen eine ganz reale Wirkung, und jetzt ist die SAP so weit, dass wir auch unsere Kunden und Partner daran teilhaben lassen können. Hier haben wir eine echte Möglichkeit, große, etablierte Unternehmen in die Zukunft zu führen und den Innovationsgeist lebendig zu halten.“

1BLives 2019: Programm auch für Kunden zugänglich

Aufbauend auf dem frühen Erfolg von 1BLives wird das Programm ab 2019 rund um die Uhr verfügbar sein. Kandidaten können dann jederzeit Ideen einreichen und per Self-Service Schulungsangebote wie einen openSAP-Kurs nutzen.

Zusätzlich wird das Programm erstmalig SAP-Kunden zugänglich gemacht und bietet ihnen die Gelegenheit, in den eigenen Gemeinschaften Positives zu bewirken. Zusammen mit der SAP werden sie in der Lage sein, soziale Unternehmen aufzubauen, die einen positiven Beitrag in der Gesellschaft leisten.

Über das Programm SAP One Billion Lives

Ziel des Programms ist, die größten sozialen Probleme der Welt mit dem Besten zu lösen, was das Unternehmen zu bieten hat: Menschen, Technologie, Daten und ein riesiges Kunden- und Partnernetz. All dies zusammen ermöglicht die Entwicklung eines Portfolios von schlanken, nachhaltigen Start-up-Ventures, die etwas Positives für die Menschen bewirken.

Seit dem Start des Programms 2016 haben die 1BLives-Ventures das Leben von Hunderttausenden Menschen verbessert. Von der Entwicklung genomspezifischer Behandlungsprogramme in Indien mit der Ramesh Nimmagadda Cancer Foundation, die die Behandlung von mehr als der Hälfte der Krebskranken im Land verändert hat, bis zur Partnerschaft mit der Hakusan Corporation, um Millionen von Menschen vor verheerenden Erdbeben zu schützen, haben die One-Billion-Lives-Ventures das Beste, was die SAP zu bieten hat, erfolgreich genutzt, um viel zu bewegen.

Weitere Informationen zu 1BLives finden Sie unter www.sap.com/1BL.