Statusbericht und Aktuelles zur SAP-Roadmap für die Integration in der Cloud

Die Vereinfachung der Integration und die Schaffung von Mehrwert für unsere Kunden haben für die SAP weiterhin oberste Priorität.

Unser CEO Christian Klein hat gerade aktuelle Informationen zur SAP-Roadmap für die Integration in der Cloud bekannt gegeben (siehe „Integration ist das, worauf es ankommt“). Ich freue mich und bin stolz, dass ich heute über einige wesentliche Erfolge bei den Suite-Qualitäten, die wir bei der Integration in der Cloud verwirklichen wollen, berichten kann.

Es ist wichtig zu wissen, dass es keine Patentlösung für die Integration gibt: Der Abbau von Integrations­hürden für SAP-zu-SAP-Integrationen ist die eine Seite der Gleichung, doch ein ebenso wichtiger Eckpfeiler ist es für uns, die Tools und das Know-how für die Integration mit Nicht-SAP-Anwendungen anzubieten.

Diese ganzheitliche Sicht auf Integration ist es, was die Kunden von der SAP erwarten.

Integration der IT-Landschaft bei SAP
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Sehen wir uns genauer an, wo wir heute stehen.

Fortschritt bei den Suite-Qualitäten für SAP-zu-SAP-Integrationen

Im ersten Halbjahr 2020 haben wir die Voraussetzungen für eine tiefe Integration entlang der vier zentralen durchgängigen Prozesse in jedem intelligenten Unternehmen geschaffen: Recruit-to-Retire, Lead-to-Cash, Design-to-Operate und Source-to-Pay:

  • Endbenutzer erwarten eine harmonisierte Lösung mit einheitlichen Navigationsmustern und Benutzeroberflächen (UIs). Sie möchten nicht mit Einzelprodukten arbeiten. Deshalb unterstützen wir jetzt ein nahtloses Benutzererlebnis auf Basis von einheitlichen SAP-Fiori-Designs für alle Bereiche der Source-to-Pay-, Lead-to-Cash- und Design-to-Operate-Prozesse.
  • Eine weitere Säule der integrierten intelligenten Suite der SAP ist ein einheitliches Datenmodell für die wichtigsten Stammdatenobjekte eines Unternehmens, z. B. Kunde, Lieferant, Produkt und Mitarbeiter. Mit dem Release von SAP S/4HANA Cloud 2005 im Mai haben wir die ersten angeglichenen Datenmodelle für die Domänen „Kostenstelle“ und „Arbeitskraft“ bereitgestellt. Sie sind über den zentralen Service SAP Cloud Platform Master Data Integration in SAP SuccessFactors und SAP S/4HANA integriert. Wie in unserer Roadmap für die Integration vorgesehen, werden wir bis Jahresende sechs vereinheitlichte Geschäftsobjekte für die vier durchgängigen Prozesse bereitstellen, und alle anderen für die durchgängigen Prozesse benötigten Objekte werden derzeit angeglichen.
  • Einer der geschäftlichen Vorteile solcher abgestimmter Domänenmodelle liegt darin, dass sie datengestützte Entscheidungsprozesse vereinfachen können. Unternehmen brauchen die Möglichkeit, die Auswirkungen der sich verändernden wirtschaftlichen Rahmen­bedingungen auf ihre Rentabilität, Cashflows, Lieferketten und auf ihr Personal rasch zu erkennen und zu analysieren. Um eine solche Rundumsicht auf Kunden und Unternehmen zu ermöglichen, ist SAP Analytics Cloud bereits in SAP S/4HANA und SAP-SuccessFactors-Anwendungen eingebettet. Ebenfalls angelaufen ist ein Vorreiter­projekt für produktübergreifende Analysen, mit dem wir ein integriertes und einheitliches Dashboard etwa für personalbezogene Ausgaben (SAP Fieldglass), Beschaffung (SAP Ariba) und Reisekosten (SAP Concur) bereitstellen wollen.
  • Einen weiteren Baustein unserer Integrationsstrategie bildet das laufende Vorreiterprojekt für SAP One Inbox. In der Regel arbeiten die Benutzer über den gesamten Geschäftsprozess hinweg betrachtet mit mehreren SAP-Anwendungen. Das bedeutet unter Umständen, dass sie für jedes Produkt mehrere lokale Posteingänge verwenden müssen. Unser Ziel ist es, Kunden einen einzigen Posteingang bereitzustellen, über den sie die Aufgaben und Genehmigungen aus mehreren Anwendungen abrufen und bearbeiten können.
  • Ein weiteres Vorreiterprojekt betrifft das koordinierte Lebenszyklusmanagement. Bei der Integrationsüberwachung wollen wir mithilfe unserer neuen Lösung SAP Cloud ALM ein einheitliches Monitoring-Erlebnis für alle SAP-Anwendungen bieten – On-Premise und in der Cloud.
  • Jeder erfolgreiche Transformationsprozess beginnt mit einem klar strukturierten Plan: Die SAP gibt jetzt die Blueprints für die durchgängigen Prozesse für Recruit-to-Retire, Source-to-Pay und Lead-to-Cash frei, sodass Kunden ihre Roadmap für die Entwicklung zum intelligenten Unternehmen daran orientiert entwerfen können. Da alle Integrations­inhalte verknüpft sind – z. B. APIs für die Integration –, können Kunden jetzt heraus­finden, wie sich durchgängige Prozesse in Anwendungen, Module, Business Services, Technologien und Integrationen aufschlüsseln lassen.

Dies sind nur einige Beispiele, die veranschaulichen, welche bedeutenden Fortschritte wir auf dem Weg zu einer nahtlosen Integration von Geschäftsprozessen für unsere Kunden machen. Ich möchte noch einmal herausstellen, was Christian auch schon gesagt hat: Wir haben bereits 50 Prozent der genannten Suite-Qualitäten verwirklicht – vor drei Monaten waren es noch 30 Prozent. Wir erwarten, dass wir bis Jahresende bis zu 90 Prozent dieser einheitlichen Qualitäten für unsere Anwendungen realisiert haben, und weitere einheitliche Qualitäten sind in Arbeit.

Offene Integration

Während SAP-zu-SAP-Integrationen derzeit in weitem Umfang standardisiert werden – die Anwendungen der intelligenten Suite und unserer Industry Cloud werden auf unserer Business Technology Platform ausgeführt –, brauchen Kunden auch zusätzliche Flexibilität, um ihre eigene IT‑Landschaft zu integrieren und auszuweiten.

Mehr als 11.000 SAP-Kunden bauen auf die SAP Cloud Platform Integration Suite. Unser offenes und modulares iPaaS-Angebot gibt Kunden die Freiheit, die Integrationsstrategie umzusetzen, die für ihre IT-Landschaft am besten geeignet ist, einschließlich Cloud-zu-Cloud- und hybrider Integrations­optionen. Das Angebot umfasst mehr als 1.500 vorkonfigurierte Integrationsvorlagen und über 160 offene Konnektoren für die Integration zwischen SAP- und Nicht-SAP-Anwendungen.

Wie schon auf der SAPPHIRE NOW bekannt gegeben, unterstützen wir weiterhin die SAP Cloud Platform Integration Suite in Multi-Cloud-Umgebungen von Hyperscalern. Darüber hinaus haben wir jetzt auch die Lizenzierungsoptionen vereinfacht sowie Onboarding und Bereitstellung für die SAP Cloud Platform Integration Suite implementiert.

Hilfestellung bei der Integration für Cloud- und hybride Landschaften

SAP Integration Solution Advisory Methodology hilft Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung einer Integrationsstrategie, indem es bewährte Integrationsmuster und Architektur-Blueprints für Cloud- und hybride IT-Landschaften bietet. Kunden können damit flexible Integrationsmethoden in ihren Unternehmen durchführen, optimieren und skalieren.

In enger Zusammenarbeit mit Kunden haben wir in jüngster Zeit die Methodik mit weiteren Best Practices ergänzt, etwa mit einem digitalen Integrations-Hub und robotergesteuerter Prozess­automatisierung. Kunden, die sich erstmals mit dieser Methodik beschäftigen und sofort einsteigen möchten, bieten wir jetzt ein webbasiertes Tool zur Bewertung der Integrationsstrategie.

Was vor uns liegt

Die SAP setzt ihr Engagement unvermindert fort: In diesen Zeiten des Umbruchs und darüber hinaus helfen wir unseren Kunden, zukunftsfähig zu werden, beweglich zu bleiben, eine schnelle Wertschöpfung zu erzielen und sich zu erstklassig integrierten Unternehmen zu entwickeln.

Mein Team und ich freuen uns auf die bevorstehende SAP TechEd, auf der wir Ihnen, unseren Kunden und Partnern, und dem breiteren SAP-Netzwerk über weitere Ergebnisse bei der Integration berichten werden.

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